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Odroid C0: Und noch ein Bastelrechner mit Nullnummer

Eher nebenbei hat Hardkernel eine abgespeckte Variante seiner aktuellen Odroid-Linie angekündigt. Er ist ebenso reduziert wie das neue Raspberry Pi Zero, allerdings größer, aber auch leistungsstärker.

Artikel veröffentlicht am ,
Hardkernel Odroid C0
Hardkernel Odroid C0 (Bild: Hardkernel)

Im Odroid-Forum hat der koreanische Hersteller Hardkernel die aktuelle Entwicklung des Odroid C0 bekanntgegeben und erste Entwürfe gezeigt. Es handelt sich um einen abgespeckten Odroid C1+.

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Die wesentlichen Hardwaredaten bleiben weitgehend identisch: Der Prozessor ist ein Amlogic S805, dessen vier Cortex-A5-Kerne sind mit 1,5 GHz getaktet. Er kann auf 1 GByte RAM zugreifen. Das Videosignal der integrierten Mali450-GPU wird wie auch Audio per HDMI ausgegeben. Für Massenspeicher stehen ein MicroSD-Einschub und Sockel für ein eMMC-Modul zur Verfügung. Die Stromversorgung kann entweder über einen Hohlstecker oder per LiPo-Akku erfolgen, der auch über das Board geladen werden kann.

  • Vorderseite des Odroid C0. LEDs zeigen den Ladezustand des Akkus an. (Foto: Hardkernel)
  • Rückseite des Odroid C0. Die ungünstigen Positionen des MicroSD-Karten-Slots und des eMMC-Moduls wurde bereits kritisiert. (Foto: Hardkernel)
Vorderseite des Odroid C0. LEDs zeigen den Ladezustand des Akkus an. (Foto: Hardkernel)

Ansonsten ist auch bei diesem Bastelrechner eher auffällig, worauf alles verzichtet wurde: Der Gigabit-Ethernet-Port wurde aus Platzgründen entfernt. Auf den Micro-USB-Client-Port wurde zugunsten des Akkuanschlusses verzichtet. Weitere Peripherie kann zwar angeschlossen und genutzt werden, das erfordert aber vom Nutzer, zuvor den Lötkolben anzuwerfen. So sind zwar die Lötstellen für einen zweifachen USB-Host-Anschluss vorhanden, aber eben keine Buchse aufgelötet. Das gilt auch für den UART-Stecker, den IR-Empfänger sowie die GPIO-Leiste mit 40 Pins. Trotz der Reduktion ist die Platine mit 6,5 x 5,6 cm annähernd doppelt so groß wie das Raspberry Pi Zero (6 x 3 cm).

Der Odroid C0 soll softwareseitig vollständig kompatibel zum Odroid C1 sein, für den es bisher offizielle Versionen von Android 4.4.2 und Ubuntu 14.04 gibt.

Überraschend ist der angekündigte Preis des Odroid C0, mit 25 US-Dollar ist er recht hoch. Die Auslieferung soll im Februar 2016 beginnen. Es soll auch ein zusätzliches Paket zu einem bisher nicht genannten Preis geben, das alle notwendigen Buchsen und Stecker zum Selbstauflöten enthält.

Trotz zeitlicher Nähe scheint die Namensbenennung C0 eher Zufall und keine Reaktion auf das Raspberry Pi Zero zu sein. Das Forumsposting von Hardkernel erfolgte zwei Tage vor dessen Vorstellung.



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Christian72D 16. Dez 2015

Die Kiste braucht eigentlich GAR KEINEN Display Anschluß. Das meinte der TE bestimmt...

scroogie 15. Dez 2015

Wieso sollte man sich den auch für ein Mediencenter kaufen, wenn es doch den C1+ gibt...

picaschaf 15. Dez 2015

Ich vermute mal, dass die 36-52V schlecht handhabbar sind auf solchen Boards und die...


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