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Golem.de-Redakteur Peter Steinlechner probiert Oculus Touch aus
Golem.de-Redakteur Peter Steinlechner probiert Oculus Touch aus (Bild: Golem.de)

Oculus Touch ausprobiert: Volle Spaßkontrolle für Oculus Rift

Golem.de-Redakteur Peter Steinlechner probiert Oculus Touch aus
Golem.de-Redakteur Peter Steinlechner probiert Oculus Touch aus (Bild: Golem.de)

Liegt toll in der Hand und erlaubt erstaunlich diffizile Eingaben: Oculus Touch - also der "offizielle" VR-Controller für Oculus Rift. Golem.de konnte das Gerät in einer virtuellen Schießbude ausprobieren.
Von Peter Steinlechner

"Dreh dich mal um - siehst du mich?" Ich drehe mich mit einem Oculus Rift auf dem Kopf um und sehe ein blaues Polygongesicht und zwei blaue Polygonhände, aber keine weiteren Gliedmaßen. "Schau mal auf deine Hände", sagt das blaue Polygongesicht. Ich bin zwar ein bisschen misstrauisch, aber gucke dahin, wo ich meine Hände vermute. Und sehe dort ebenfalls zwei blaue Polygonhände.

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Jetzt habe ich ein paar Fragen. Erstens: Spricht mich da ein Computerprogramm an oder steckt hinter dem Gesicht gegenüber ein Mensch? Und wieso sehe ich meine beiden Hände im virtuellen Raum schweben? Und was kann ich damit machen?

Antwort eins: Nach und nach finde ich heraus, dass das blaue Gegenüber tatsächlich ein Mensch ist, der auf dem Stand von Oculus VR im schallgeschützten Raum nebenan ebenfalls mit einem Oculus Rift ausgestattet mit mir interagiert. Am Ende der gut 20 Minuten langen Präsentation lerne ich ihn persönlich kennen - ein netter Typ.

Antwort auf Frage zwei: Ich sehe meine virtuellen Hände, weil ich in jeder meiner echten Hände eines der Eingabegeräte Oculus Touch trage. Noch nicht die endgültige Version, aber einen zu ungefähr 95 Prozent oder sogar etwas mehr fertigen Prototyp, den die Entwickler Half Moon nennen.

Die beiden Controller sind genau gleich, nur spiegelbildlich aufgebaut. Jeder verfügt über einen kleinen Analogstick sowie einen Z-Trigger, der beispielsweise als Abzug in Shootern dient, einen Trigger an der Seite für den Mittelfinger und zwei zusätzliche Knöpfe für weitere Eingaben, die ich aber in der Demo nicht verwendet habe.

Touch verfügt über mehrere Beschleunigungssensoren, außerdem werden die räumlichen Daten ähnlich wie die Position von Oculus Rift über einen Infrarotsensor erfasst. Derzeit ist dafür ein eigener Sensor nötig, in der für Anfang 2016 angekündigten Endkundenversion des VR-Headsets wird voraussichtlich der Sensor von Rift die Daten von Touch mitauswerten.

Daumen hoch für ein Okay 

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slyho 01. Jul 2015

Also ich weiß ja nicht ob du die Gelegenheit hattest mal ein Dev Kit ausprobieren zu...

AcidBurn26 23. Jun 2015

Ah jetzt versteh ich, danke. Wahrscheinlich wegen der Zusammenarbeit mit Microsoft etc.

wasabi 22. Jun 2015

Die Morpheus ist noch gar nicht auf dem Markt, es wurde noch nicht mal ein offizielles...

Neo1101 22. Jun 2015

3D Fernseher sind doch auch nicht ausgestorben, im Prinzip ist es ein Feature das jeder...

SoulJha 22. Jun 2015

Ein passendes intuitives Eingabegerät ist indiskutabel notwendig für das immersive VR...



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