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Golem.de-Redakteur Peter Steinlechner probiert Oculus Touch aus
Golem.de-Redakteur Peter Steinlechner probiert Oculus Touch aus (Bild: Golem.de)

Daumen hoch für ein Okay

Mein blaugesichtiges Gegenüber erklärt mir kurz, was ich mit Touch machen kann. Ich kann meinen Daumen strecken. Das ist unter anderem praktisch, um schnell ein Okay zu signalisieren. Dann kann ich den Zeigefinger strecken, um etwa Gegenstände anzustupsen - dazu gleich mehr. Die restlichen drei Finger lassen sich nicht ausstrecken. Immerhin kann ich durch das Drücken des seitlichen Triggers mit dem Mittelfinger die normalerweise ausgestreckt dargestellte VR-Hand zusammenballen.

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Wie das Ausstrecken von Daumen und Zeigefinger von den drahtlosen Controllern erfasst werde, hat der Hersteller nicht verraten. Aber es hat gut funktioniert - wie überhaupt die Controller nach ein paar Minuten ohne weiteres Nachdenken funktionieren und sich komfortabel und leicht anfühlen.

Dem Spiel stand Touch jedenfalls nicht im Wege. Ganz im Gegenteil: Nach wenigen Minuten hatte ich viel Spaß in der künstlichen Welt. Die bestand aus einer Art großen - rein virtuellen - Schreibtischplatte, auf der allerlei Spielzeug verstreut lag: Bälle und Würfel, ein großer roter Roboter, ein Plastikpanzer und mehr.

Auf eine Aufforderung meines Gegenübers habe ich die Hand zusammengeballt und ordentlich gewütet: Solange die Faust geballt ist, ist die Kollisionsabfrage aktiv und ich kann Gegenstände manipulieren. Wenn sie ausgestreckt ist, greife ich durch alles hindurch.

Mit den wenigen Basisoptionen konnte ich schon einiges in der Demo - Oculus-interner Name: Toybox - anfangen. Mit dem Zeigefinger ließen sich Bälle anstupsen, die dann durch die virtuelle Welt hüpften. Ich konnte auch zu einer albern aussehenden Spielzeugpistole greifen und alles kaputt schießen. Anschließend räumte der Computer das Chaos auf und reparierte alles.

Ich konnte zu einem Tischtennisschläger greifen und eine Partie Pingpong mit meinem Gegenüber spielen - was aber wohl doch zu komplex war, so dass es nicht perfekt funktioniert hat. Klasse war dann aber, als das Gegenüber mich plötzlich schrumpfte und ich mit der Spielzeugpistole gegen den großen roten Spielzeugroboter kämpfte. Und als Blaugesicht plötzlich ganz klein war und mit hoher Stimme gesprochen und Quatsch gemacht habe.

 Oculus Touch ausprobiert: Volle Spaßkontrolle für Oculus RiftAbenteuer im Eis 

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slyho 01. Jul 2015

Also ich weiß ja nicht ob du die Gelegenheit hattest mal ein Dev Kit ausprobieren zu...

AcidBurn26 23. Jun 2015

Ah jetzt versteh ich, danke. Wahrscheinlich wegen der Zusammenarbeit mit Microsoft etc.

wasabi 22. Jun 2015

Die Morpheus ist noch gar nicht auf dem Markt, es wurde noch nicht mal ein offizielles...

Neo1101 22. Jun 2015

3D Fernseher sind doch auch nicht ausgestorben, im Prinzip ist es ein Feature das jeder...

SoulJha 22. Jun 2015

Ein passendes intuitives Eingabegerät ist indiskutabel notwendig für das immersive VR...



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