Oculus Rift: Valve soll die "beste VR-Erfahrung der Welt" bieten
Valve hat gemeinsam mit Oculus die aktuelle Version des Head Mounted Displays Rift entwickelt. Der Crystal-Cove-Prototyp bietet erstmals ein reaktionsschnelles OLED-Panel, eingeschobene schwarze Frames verbessern zusätzlich die Displaytechnik. In Zukunft möchten beide Firmen die Zusammenarbeit intensivieren, Valves Forschungen sollen in das Rift einfließen. Der aktuelle Prototyp, bei dem Kosten keine Rolle spielen, soll frühere Oculus-HMDs bei weitem übertreffen.

Neben dem neuen Steam Controller sprach Valve auf den Steam Devs Days auch ausführlich über Head Mounted Displays respektive virtuelle Realitäten. Unter der Leitung von Michael Abrash forschen die US-Amerikaner schon lange an HMDs: Zusammen mit Oculus hat Valve einen eigenen – nicht kommerziellen – Prototyp entwickelt, einige Ideen stecken zudem im Crystal Cove.
Dieses überzeugte Golem.de auf der CES 2014 durch sein OLED-Panel mit einer Art von Black Frame Insertion, diese eingeschobenen schwarzen Frames entstehen durch temporäres Abschalten der Pixel. Erst wenn ein neues Bild an das HMD geschickt wird, schalten diese wieder. Wichtig ist hierbei, dass das Panel eine hohe Frequenz bietet – wie von uns vermutet, nutzt das Crystal Cove keine 60 Hz, sondern angeblich 78 Hz(öffnet im neuen Fenster). Bestätigt ist dies jedoch nicht.
Auf den Steam Devs Days können teilnehmende Entwickler den Valve-Prototypen ausprobieren, sichtbar ist er aber nicht. Die Erfahrungen der Tester(öffnet im neuen Fenster) sind eindeutig: Eine Generation weiter als das Rift sagen die einen, David Hensley(öffnet im neuen Fenster) vergleicht den Unterschied zwischen seinem alten Dev-Kit des Rift und der Valve-HMD mit dem einer 8-Bit-Nintendo-Konsole zu einer Xbox. Oculus-Chef Palmer Luckey soll den Prototyp gar als die "beste VR-Erfahrung der Welt" bezeichnet(öffnet im neuen Fenster) haben.
Details liegen nicht vor, es wird jedoch vermutet, dass Valve zwei OLED-Displays (das Rift nutzt nur eines) mit 1080p oder höherer Auflösung einsetzt. Dazu kommen möglicherweise teure Fresnelsche Stufenlinsen(öffnet im neuen Fenster), um die Panels zu betrachten, wodurch eine sehr klare Darstellung und hohe Bildschärfe erreicht werden dürfte.
Für die Zukunft sieht Valve ein 95-Hz-Panel mit einem Gesichtsfeld von 110 Grad als sinnvoll an, erste Softwarelösungen hat der Hersteller bereits: Team Fortress 2 und einen experimentellen VR-Modus.
- Anzeige Hier geht es zu den besten Monitoren bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.


