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Oculus Rift: Valve soll die "beste VR-Erfahrung der Welt" bieten

Auf den Steam Dev Day hat Valve Details zur Zusammenarbeit mit Oculus bekanntgegeben. Das OLED-Panel des Crystal-Cove-Prototyps inklusive Black Frame Insertion etwa stammt von Valve, deren Prototyp bezeichnete Oculus-Chef Palmer Luckey gar als die "beste VR-Erfahrung der Welt".

Artikel veröffentlicht am ,
Golem.de beim Ausprobieren des Crystal Cove auf der CES 2014.
Golem.de beim Ausprobieren des Crystal Cove auf der CES 2014. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Valve hat gemeinsam mit Oculus die aktuelle Version des Head Mounted Displays Rift entwickelt. Der Crystal-Cove-Prototyp bietet erstmals ein reaktionsschnelles OLED-Panel, eingeschobene schwarze Frames verbessern zusätzlich die Displaytechnik. In Zukunft möchten beide Firmen die Zusammenarbeit intensivieren, Valves Forschungen sollen in das Rift einfließen. Der aktuelle Prototyp, bei dem Kosten keine Rolle spielen, soll frühere Oculus-HMDs bei weitem übertreffen.

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Neben dem neuen Steam Controller sprach Valve auf den Steam Devs Days auch ausführlich über Head Mounted Displays respektive virtuelle Realitäten. Unter der Leitung von Michael Abrash forschen die US-Amerikaner schon lange an HMDs: Zusammen mit Oculus hat Valve einen eigenen - nicht kommerziellen - Prototyp entwickelt, einige Ideen stecken zudem im Crystal Cove.

Dieses überzeugte Golem.de auf der CES 2014 durch sein OLED-Panel mit einer Art von Black Frame Insertion, diese eingeschobenen schwarzen Frames entstehen durch temporäres Abschalten der Pixel. Erst wenn ein neues Bild an das HMD geschickt wird, schalten diese wieder. Wichtig ist hierbei, dass das Panel eine hohe Frequenz bietet - wie von uns vermutet, nutzt das Crystal Cove keine 60 Hz, sondern angeblich 78 Hz. Bestätigt ist dies jedoch nicht.

  • Valve möchte auch künftig die Entwicklung virtueller Realitäten voran treiben. (Bild: Steam Database)
  • Durch die Zusammenarbeit mit Valve ist das HMDs Crystal Cove entstanden. (Bild: Steam Database)
  • Bis 2015 sollen bezahlbare HMDs im Handel erhältlich sein. (Bild: Steam Database)
  • Wichtig für ein HMD sind das Field of View, die Linsen, das Display, die Latenz und das Tracking. (Bild: Steam Database)
  • Ein HMD für 2015 soll ein 110-Grad-FoV, 95 Hz und Frames nur 3 Millisekunden anzeigen. (Bild: Steam Database)
  • Für die Zukunft soll der Fokus auf bessere Anpassungen und spezielle HMD-Panels gerichtet werden. (Bild: Steam Database)
Valve möchte auch künftig die Entwicklung virtueller Realitäten voran treiben. (Bild: Steam Database)

Auf den Steam Devs Days können teilnehmende Entwickler den Valve-Prototypen ausprobieren, sichtbar ist er aber nicht. Die Erfahrungen der Tester sind eindeutig: Eine Generation weiter als das Rift sagen die einen, David Hensley vergleicht den Unterschied zwischen seinem alten Dev-Kit des Rift und der Valve-HMD mit dem einer 8-Bit-Nintendo-Konsole zu einer Xbox. Oculus-Chef Palmer Luckey soll den Prototyp gar als die "beste VR-Erfahrung der Welt" bezeichnet haben.

Details liegen nicht vor, es wird jedoch vermutet, dass Valve zwei OLED-Displays (das Rift nutzt nur eines) mit 1080p oder höherer Auflösung einsetzt. Dazu kommen möglicherweise teure Fresnelsche Stufenlinsen, um die Panels zu betrachten, wodurch eine sehr klare Darstellung und hohe Bildschärfe erreicht werden dürfte.

Für die Zukunft sieht Valve ein 95-Hz-Panel mit einem Gesichtsfeld von 110 Grad als sinnvoll an, erste Softwarelösungen hat der Hersteller bereits: Team Fortress 2 und einen experimentellen VR-Modus.



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MrBrown 20. Jan 2014

Naja also ich differenziere da aber schon zwischen "künstlichen" Bildern und "echten...

wmayer 18. Jan 2014

Wäre das Display des Samsung Galaxy S4 nicht exakt passend?

Hotohori 18. Jan 2014

Eine Leinwand vor einem ist für mich auch kein echtes VR. Ist eher so eine Art zwischen...

gudixd 18. Jan 2014

Die Demonstrationen wurde in einem extra abgeschottetem Raum hinter Vorhängen gemacht...

gudixd 17. Jan 2014

Wie gesagt, die Linsen im Dev Kit sind sehr simpel gehalten. Wenn die B respektive C...


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