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Oculus Rift: Spezifikationen der Consumer-Version veröffentlicht

Die Technik ähnelt Valves Steam VR : Oculus VR hat die Spezifikationen der Consumer-Version des Head-mounted Displays Oculus Rift bekanntgegeben. Die Hardware-Empfehlungen fallen hoch aus, zudem gibt es schlechte Nachrichten für Linux - und Mac-Nutzer.
/ Marc Sauter
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Rendering der Rift-Consumer-Version (Bild: Oculus VR)
Rendering der Rift-Consumer-Version Bild: Oculus VR

Die finalen Daten der Consumer-Version des Head-mounted Displays Oculus Rift stehen fest, Oculus VR hat sie in einem Blog-Eintrag veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster) . Die Consumer-Version nutzt wie Valves Steam VR zwei Panels und die identische Auflösung, vermutlich stammen die beiden Bildschirme vom gleichen Hersteller. Die für das Head-mounted Display empfohlenen Hardware-Voraussetzungen entsprechen aktueller Oberklasse-Technik, außerdem werden vorerst außer Windows keine weiteren Betriebssysteme unterstützt.

Die beiden Panels lösen jeweils mit 1.080 x 1.200 Pixeln pro Auge auf, das entspricht 2.160 x 1.200 Bildpunkten wie bei Valves Steam VR . Auch die Frequenz von 90 Hz ist identisch zur OLED-Display-Technik des Mitbewerbers. Details zur verwendeten Subpixel-Anordnung nennt Oculus VR nicht, wir gehen von einer Pentile-Matrix und einem Global-Verfahren aus. Pixel werden hierbei nicht zeilenweise aktualisiert, sondern alle gleichzeitig. Die Ähnlichkeit zwischen der Rift-CV und Steam VR überraschen nicht, da Oculus VRs heutiger Technik-Chef Atman Binstock zuvor lange bei Valve arbeitete.

Oculus Rift auf der CES 2015 – Hands on
Oculus Rift auf der CES 2015 – Hands on (02:12)

Die Ausgabe-Auflösung multipliziert mit der Frequenz ergibt 233 Millionen zu berechnende Pixel pro Sekunde. Da durch die angewendete Verzerrung die interne Auflösung höher ist, steigt die Datenmenge laut Oculus VR auf rund 400 Millionen Bildpunkte pro Sekunde. Das entspricht grob dem Dreifachen eines 1080p-Monitors mit 60 Hz, folgerichtig muss die Hardware sehr schnell sein.

Die Herstellerempfehlung sind ein Core i5-4590 oder schneller und 8 GByte Arbeitsspeicher sowie eine Geforce GTX 970 oder Radeon R9 290 oder schneller. Prozessor und Grafikkarte kosten zusammen rund 500 Euro. Da die Consumer-Version des Oculus Rift im ersten Quartal 2016 verfügbar sein soll, dürften die Hardware-Kosten bis dahin jedoch deutlich sinken.

Dedizierte Notebook-Grafikeinheiten, deren Ausgabe an eine integrierte GPU gekoppelt ist, unterstützen die Consumer-Version des Oculus Rift nicht. Zudem ist mindestens Windows 7 erforderlich, der Linux- und Mac-Support wird bis auf unbestimmte Zeit eingefroren.


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