Abo
  • IT-Karriere:

Oculus Rift: Palmer Luckey und die VR-Plattformen

Er könnte damit leben, wenn ein Half-Life 3 nur für HTC Vive und nicht für Oculus Rift erscheinen würde: Palmer Luckey von Oculus VR äußert sich in einem Diskussionsforum ausführlich zu den Anwendungen, die derzeit für die unterschiedlichen VR-Plattformen entstehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Palmer Luckey bei einer Präsentation
Palmer Luckey bei einer Präsentation (Bild: Oculus VR)

In mehreren Beiträgen auf Reddit hat Palmer Luckey seine Sicht zur Spielentwicklung für VR-Brillen wie Oculus Rift, HTC Vive von Valve und Project Morpheus dargestellt. Hintergrund sind Vorwürfe aus der Community, Unternehmen wie das von Luckey mitgegründete und -geführte Oculus VR würden versuchen, ähnlich wie Konsolenproduzenten eigene Plattformen mit exklusiven Angeboten aufzubauen - statt offene Entwicklungsstandards zu fördern.

Stellenmarkt
  1. H&D - An HCL Technologies Company, Gifhorn
  2. Landratsamt Lindau, Lindau am Bodensee

Derzeit unterstützt Oculus VR rund zwei Dutzend Projekte, die mehr oder weniger exklusiv für Oculus Rift entstehen - das bekannteste dürfte Ege of Nowhere von Insomniac Games sein. Luckey schreibt, diese bei anderen Studios produzierten Exklusivspiele seien "letztlich so etwas wie Eigenentwicklungen. Sie werden von uns finanziert, wir haben dort eigene Mitarbeiter, und sie werden für unseren Veröffentlichungszeitraum und unsere Hardwareumgebung optimiert". Allerdings habe sich Oculus VR entschlossen, mit externen Studios zu arbeiten, anstatt mit eigenen Teams eine Konkurrenzsituation zu schaffen.

Das Gleiche gesteht er auch seinen Konkurrenten zu, also Valve mit der VR-Brille HTC Vive und Sony mit Project Morpheus. Er könne sogar damit leben, wenn Valve ein (noch immer nicht angekündigtes) Half-Life 3 nur für sein eigenes System anbieten würde. In der aktuellen Lage müsse sich einfach jeder der Hardwarehersteller vorrangig um sein eigenes Produkt kümmern.

Die Unterstützung von Oculus Rift in Steam VR etwa sei aus technischer Sicht schon länger ziemlich schlecht - "wenn es überhaupt funktioniert, dann hinkt die Unterstützung durch Steam VR unserem eigenen SDK weit hinterher", so Luckey. Er könne das aber verstehen, weil Valve mit der Arbeit an seinem eigenen System voll ausgelastet sei.

Die VR-Branche sei derzeit damit beschäftigt, ihre jeweiligen Produkte marktreif zu machen. Für wirklich offene Standards müsse man langfristig zusammenarbeiten. "Derzeit haben wir aber keine Zeit, rumzusitzen und Standards für eine Technologie zu definieren, die weder eine etablierte Nutzerbasis noch wirkliche Erfolgsrezepte hat", so Luckey.

Dazu komme, dass die technischen Anforderungen und Spezifikationen so genau sein müssten, dass die weitere Entwicklung nicht gehemmt werde. Wenn es bei Latenz oder Bildrate zu Problemen komme, sei das ein wesentlicheres Problem als bei den bekannten Plattformen - denn es würde zum Beispiel dazu führen, dass den Anwendern wirklich schlecht werde.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 4,75€
  3. 4,99€
  4. 4,67€

Hotohori 15. Jul 2015

Richtig, und mir ist es wichtiger, dass sich VR in die richtige Richtung entwickelt oder...


Folgen Sie uns
       


Sechs Bluetooth-Hörstöpsel im Test

Wir haben sechs neue Bluetooth-Hörstöpsel getestet. Mit dabei sind Modelle von Sennheiser, Audio Technica, Master & Dynamic sowie HMD Global. Aber auch zwei Modelle kleinerer Startups sind vertreten. Und eines davon hat uns bezüglich der Akkulaufzeit sehr überrascht. Kein anderer von uns getesteter Bluetooth-Hörstöpsel hat bisher eine vergleichbar lange Akkulaufzeit zu bieten - wir kamen auf Werte von bis zu 11,5 Stunden statt der sonst üblichen drei bis fünf Stunden.

Sechs Bluetooth-Hörstöpsel im Test Video aufrufen
Technologie: Warum Roboter in Japan so beliebt sind
Technologie
Warum Roboter in Japan so beliebt sind

Japaner produzieren nicht nur mehr Roboter als jede andere Nation, sie gehen auch selbstverständlicher mit ihnen um. Das liegt an der besonderen Geschichte und Religion des Inselstaats - und an Astro Boy.
Von Miroslav Stimac

  1. Heimautomatisierung Wäschefaltroboter-Hersteller Seven Dreamers ist insolvent
  2. Kreativität Roboterdame Ai-Da soll zeichnen und malen
  3. Automatisierung Roboterhotel entlässt Roboter

Raspi-Tastatur und -Maus im Test: Die Basteltastatur für Bastelrechner
Raspi-Tastatur und -Maus im Test
Die Basteltastatur für Bastelrechner

Für die Raspberry-Pi-Platinen gibt es eine offizielle Tastatur und Maus, passenderweise in Weiß und Rot. Im Test macht die Tastatur einen anständigen Eindruck, die Maus hingegen hat uns eher kaltgelassen. Das Keyboard ist zudem ein guter Ausgangspunkt für Bastelprojekte.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Bastelcomputer Offizielle Maus und Tastatur für den Raspberry Pi
  2. Kodi mit Raspberry Pi Pimp your Stereoanlage
  3. Betriebssystem Windows 10 on ARM kann auf Raspberry Pi 3 installiert werden

Fitbit Versa Lite im Test: Eher smartes als sportliches Wearable
Fitbit Versa Lite im Test
Eher smartes als sportliches Wearable

Sieht fast aus wie eine Apple Watch, ist aber viel günstiger: Golem.de hat die Versa Lite von Fitbit ausprobiert. Neben den Sport- und Fitnessfunktionen haben uns besonders der Appstore und das Angebot an spaßigen und ernsthaften Anwendungen interessiert.
Von Peter Steinlechner

  1. Smartwatch Fitbit stellt Versa Lite für Einsteiger vor
  2. Inspire Fitbits neues Wearable gibt es nicht im Handel
  3. Charge 3 Fitbit stellt neuen Fitness-Tracker für 150 Euro vor

    •  /