Oculus Rift: Klage gegen Palmer Luckey wegen Vertragsbruch

Ein Rechtsstreit gegen den Gründer von Oculus VR geht in die nächste Runde, allerdings hat ein Richter Anschuldigungen wegen Betrugs gegen Palmer Luckey gestrichen. Der Vorwurf des Vertragsbruchs bleibt bestehen.

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Palmer Luckey
Palmer Luckey (Bild: Oculus VR)

Am Wochenende hat ein Richter in San Francisco einen Zwischenentscheid im Rechtsstreit rund um Palmer Luckey getroffen, dem Chef und Mitgründer von Oculus VR. Laut Gamasutra.com muss im weiteren Verfahren geklärt werden, ob Vorwürfe gegen Luckey zutreffend sind. Die letztlich schwereren Beschuldigungen wegen Betrugs wurden dagegen eingestellt.

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Die Klage stammt von einem Unternehmen namens Total Recall, mit dem Luckey früher zusammengearbeitet hatte und das dem damaligen Bastler mindestens die Anregung für die Entwicklung von Oculus Rift gegeben hatte.

Laut der ursprünglichen Klageschrift sollen Vertreter von Total Recall bereits Ende 2010 in Kontakt mit Palmer Luckey getreten sein und mit ihm über die Entwicklung eines Head-mounted Displays gesprochen haben. 2011 habe Total Recall dann Luckey den Auftrag erteilt, einen Prototyp zu bauen. Dabei soll er einen Vertrag unterzeichnet haben, der Total Recall alle Rechte an den entwickelten Technologien sichert und Luckey gleichzeitig zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Ende 2012 wurde dann eine von Luckey initiierte Kampagne auf Kickstarter für die Finanzierung des VR-Headsets erfolgreich beendet: Rund 2,44 Millionen US-Dollar hatten Unterstützer ihm für die Weiterentwicklung des Geräts zur Verfügung gestellt. Später wurde die Firma Oculus VR von Facebook für rund zwei Milliarden US-Dollar gekauft.

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