Abo
  • Services:

Oculus Rift: John Carmack nicht mehr bei id Software?

Programmier-Guru John Carmack hat einen neuen Job: Er arbeitet ab sofort Vollzeit bei Oculus VR, der Firma hinter dem VR-Headset Oculus Rift. Fragen zu seinem Status bei id Software beantwortet er nicht.

Artikel veröffentlicht am ,
John Carmack mit Oculus Rift
John Carmack mit Oculus Rift (Bild: Oculus VR)

John Carmack, einer der Gründer und der bekannteste Mitarbeiter von id Software, ist ab sofort der neue Chief Technology Officer von Oculus VR und arbeitet dort im Büro in Dallas. Nach Angaben der Presseagentur von Oculus VR macht er das in Vollzeit - was eigentlich bedeutet, dass er keine Zeit mehr für seinen Job als Chefprogrammierer und Aushängeschild bei id Software hat.

Stellenmarkt
  1. Rücker + Schindele Beratende Ingenieure GmbH, München
  2. Hauni Maschinenbau GmbH, Hamburg

Die PR-Agentur hat in ihrer Mitteilung an Golem.de erklärt, selbst nicht zu wissen, was der neue Job bei Oculus VR für Carmacks Anstellung bei id Software bedeute; in einem Nebensatz steht, Carmack sei "früher" ("formerly") bei id Software gewesen. Für Nachfragen oder Interviews stehe Carmack derzeit nicht zur Verfügung. Er wird mit dem Satz zitiert, dass er "extrem begeistert darüber ist, einen Beitrag leisten zu können zu einer Technologie, die die Welt verändert."

Carmack hatte auf der E3 2012 selbst eine frühe Version einer VR-Brille vorgeführt, die einer der Gründer von Oculus VR gemeinsam mit ihm gebastelt hatte; später ist aus diesem Prototyp - mit einigen Veränderungen - das Oculus Rift geworden.

Das unter anderem von John Carmack gegründete Entwicklerstudio id Software wurde im Juni 2009 von Bethesda übernommen. In letzter Zeit war zu hören, dass Bethesda mit der Art und Weise, wie Projekte bei id entstehen, unzufrieden ist - die Kritik dürfte auch Carmack gegolten haben.

Rage, das letzte von id Software produzierte Spiel, kam bei Testern nicht sonderlich gut an und hat sich auch unter den Erwartungen verkauft. Derzeit arbeitet id Sofware an Doom 4, von dem aber schon sehr lange nichts mehr zu sehen war.

Nachtrag vom 7. August 2013, 17:10 Uhr

Laut Bethesda, dem Eigentümer von id Software, arbeitet Carmack weiterhin auch bei id Software. Das hat Pete Hines, der Marketingleiter von Bethesda, zum US-Magazin Polygon.com gesagt. Er sei für die "technische Leitung" der Spiele von id zuständig. Weitergehende Angaben zu der Personalie machte Hines nicht.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 149€ (Bestpreis!)
  2. und Assassins Creed Odyssey, Strange Brigade und Star Control Origins kostenlos dazu erhalten
  3. 59,79€ inkl. Rabatt

freddypad 08. Aug 2013

Ja. Sie wären zur Abwechslung mal wieder richtig gut. "Kommerzialisierung...

GameDeveloper 08. Aug 2013

Sehe ich auch so - ausserdem bedeutet Fulltime nicht dauerhaft Fulltime sondern nur im...

Grisu79 08. Aug 2013

Mit der Lizenzvergabe von Gameengines an andere Entwicklerstudios zum Beispiel. Die...

thecrew 08. Aug 2013

OK vieleicht nicht "Exclusiv" Aber mit "nativer" Unterstützung....Das wär natürlich der...

Anonymer Nutzer 07. Aug 2013

Siehe Politiker. Zumindest hierzulande haben die oft mehrere "Vollzeit"-Jobs.


Folgen Sie uns
       


So stellt sich Transdev den Einsatz autonomer Busse vor

Das französische Nahverkehrsbetrieb Transdev will künftig Fahrgäste mit autonomen Bussen befördern. Das Video stellt das Konzept vor.

So stellt sich Transdev den Einsatz autonomer Busse vor Video aufrufen
Energietechnik: Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus
Energietechnik
Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus

Ein Akku mit der Energiekapazität eines Benzintanks würde viele Probleme lösen. In der Theorie ist das möglich. In der Praxis ist noch viel Arbeit nötig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Elektroautos CDU will Bau von Akkuzellenfabriken subventionieren
  2. Brine4Power EWE will Strom unter der Erde speichern
  3. Forschung Akku für Elektroautos macht es sich im Winter warm

Zukunft der Arbeit: Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat
Zukunft der Arbeit
Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat

Millionen verlieren ihren Job, aber die Gesellschaft gewinnt dabei trotzdem: So stellen sich die Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens die Zukunft vor. Wie soll das gehen?
Eine Analyse von Daniel Hautmann

  1. Verbraucherschutzminister Kritik an eingeschränktem Widerspruchsrecht im Online-Handel
  2. Bundesfinanzminister Scholz warnt vor Schnellschüssen bei Digitalsteuer
  3. Sommerzeit EU-Kommission will die Zeitumstellung abschaffen

Zahlen mit Smartphones im Alltagstest: Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest
Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Auch Volksbanken führen mobiles Bezahlen ein
  2. Bezahldienst ausprobiert Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten

    •  /