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I Expect You To Die
I Expect You To Die (Bild: Schell Games)

Auch Strategie funktioniert im Cyberspace

Ähnlich und doch ganz anders spielt sich Defense Grid 2 Enhanced VR Edition, die VR-Umsetzung des Tower-Defense-Titels Defense Grid von Hidden Path. Eigentlich bietet die neue Fassung kaum andere Funktionen als die klassische Version, aber das Spielgefühl unterscheidet sich durch die wesentlich bessere Übersicht erheblich. Das Abwehren von Aliens auf ihrem Weg zum Reaktor in 26 Levels, etwa im Weltraum oder in einem Lava- und Schneetal, hat durchaus das Potenzial, Spieler viele Stunden am Stück an den Bildschirm zu fesseln.

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Neben solchen Umsetzungen haben einige Teams aber auch neue Ideen für immersive Spiele im Angebot. So konnte ich das von Schell Games entwickelte, an James-Bond-Filme erinnernde Adventure I Expect You To Die ausprobieren. Das versetzt Spieler in vier knifflige Situationen, die sie nur durch Nachdenken überleben können. In einer sitze ich etwa in einem plüschigen britischen Agentenauto, das sich in der Laderampe eines Flugzeugs befindet.

Wie man aus dieser misslichen Situation entkommt, will ich nicht verraten. Nur so viel: Ich sitze zwar, muss mich aber recht aktiv bewegen, um Laserstrahlen auszuweichen, ein Taschenmesser aus dem Handschuhfach hervorzukramen oder auf diverse Schalter am Armaturenbrett zu drücken.

Übrigens ist I Expect You To Die nicht ungefährlich: Die ganze Situation wirkt so überzeugend, dass ich mich beim Nachdenken ganz selbstverständlich auf der Armstütze zwischen den beiden Autositzen abstützen will - leider ist die nur virtuell.

Ein letztes Beispiel für den riesigen Unterschied, den Virtual Reality bei nicht grundsätzlich anderem Gameplay zu herkömmlichen Spielen macht, habe ich bei Rock Band VR erlebt. Auch hier muss ich die auf Linien markierten farbigen Tasten auf meiner Plastikgitarre im richtigen Moment drücken.

Aber dabei gucke ich nicht auf einen Monitor, sondern fühle mich, als würde ich tatsächlich auf einer dreckigen kleinen Bühne in einem Musikkeller stehen. Direkt vor mir stehen die begeisterten Zuschauer, gucke ich mich um, kann ich die Jungs von der Band anschauen.

Dank des am Gitarrenhals befestigten Touch-Controllers von Oculus sehe ich auch meine Klampfe genau so im Spiel, wie ich sie tatsächlich halte. Richtig abgefahren wird es, als ich mich zum Schluss in einem Freestyle-Solo austoben darf.

Aus dem Instrument fliegt ein bunter Strahl von Sternen und positiver Energie über das Publikum, der düstere Keller wirkt irgendwie warm und fröhlich, und ich fühle mich wie ein Gitarrengott. Das ist schon sehr nah dran am Holodeck - obwohl ich nichts anderes mache als sonst auch in Rock Band oder Guitar Hero.

 Oculus Rift: Ich bin Rockstar, Agent und Footballspieler

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Prypjat 23. Mär 2016

Wo soll man sonst sein Sauer verdientes Geld ausgeben? :D

Spiritogre 18. Mär 2016

Ich denke aber, das sind zwei völlig verschiedene Märkte, die auch teilw. verschiedene...

Hotohori 18. Mär 2016

Aus Sicht von MS ist sie schon gescheitert, aus Spieler Sicht sicherlich teilweise auch...

tschief 18. Mär 2016

Wie wäre es mit "Need for Speed VR"? Oder Star Citizen / Elite Dangerous? Ein Mech...

Dwalinn 17. Mär 2016

Nein aber ich würde mir einen Monitor kaufen der nur mit einer NVidia GraKa perfekt...



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