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Oculus Rift: Fast 7.500 Entwicklerbrillen über Kickstarter vorbestellt

Oculus hat es geschafft, über Kickstarter 2,43 Millionen US-Dollar einzusammeln. Insgesamt wurden dabei 7.457 Oculus-Rift -Headsets vorbestellt. Nun ist die Bestellphase beendet.
/ Christian Klaß
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Golem.de-Redakteur Steinlechner beim Ausprobieren eines Oculus-Rift-Prototyps (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
Golem.de-Redakteur Steinlechner beim Ausprobieren eines Oculus-Rift-Prototyps Bild: Daniel Pook/Golem.de

Oculus hat seine Kickstarter-Kampagne erfolgreich abgeschlossen. Fast die gesamte Summe von 2.437.430 US-Dollar entfällt auf die vorbestellten Entwicklerkits, denen jeweils mindestens ein Oculus-Rift-Headset beiliegt. Insgesamt gehen 7.457 Brillen – auch als Head Mounted Displays (HMD) bezeichnet – an Vorbesteller, darunter neben Spielefans auch unabhängige Entwickler und kleine bis größere Spielestudios. Einige haben aber auch nur zur Unterstützung der Idee Geld gespendet.

Oculus Rift auf der Gamescom 2012 ausprobiert
Oculus Rift auf der Gamescom 2012 ausprobiert (02:18)

Damit hat Oculus(öffnet im neuen Fenster) deutlich mehr Rift-SDKs als geplant über Kickstarter an Vorbesteller verkauft. Die Summe von 250.000 US-Dollar hätte eigentlich gereicht, um das Projekt zu starten. Auf Twitter heißt es seitens Oculus(öffnet im neuen Fenster) : "Ein großes Danke an absolut jeden! Heute Nacht werden wir wie Könige schlafen."

Die meisten Vorbesteller sollen ihre Oculus-Rift-SDKs im Dezember 2012 erhalten. 100 Bastler können bereits im November mit ihren VR-Brillen rechnen, müssen sie aber aus den Einzelteilen erst zusammenbauen.

Oculus Rift – Interview mit den Entwicklern (GC12)
Oculus Rift – Interview mit den Entwicklern (GC12) (04:04)

In der Spielebranche ist das Oculus Rift teils auf großes Interesse gestoßen – so ist beispielsweise bereits eine Unterstützung durch das Mech-Spiel Hawken angekündigt worden. Das ist auch nötig, denn ohne angepasste Spiele funktioniert die VR-Brille nicht. Oculus-Gründer Palmer Luckey hofft, mit der VR-Brille das Gaming für immer verändern zu können. Immerhin werden Spiele darauf gesichtsfeldfüllend dargestellt und Kopfbewegungen per Headtracker erfasst.

Die an Endkunden gerichteten Oculus-Brillen sind für Ende 2013 geplant – und sollen in allen Belangen eine Verbesserung darstellen, nicht nur bei der Auflösung.

Sehr wahrscheinlich wird Oculus auch nach der Kickstarter-Kampagne noch das Entwicklerkit inklusive Brille zur Vorbestellung über die eigene Website(öffnet im neuen Fenster) anbieten.


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