Oculus Rift: Entwickler Andrew Scott Reisse bei Autounfall gestorben
Der Entwickler Andrew Scott Reisse ist mit 33 Jahren verstorben, nachdem er von einem Auto erfasst wurde. Reisse war von Beginn an bei der Entwicklung des Head Mounted Displays Oculus Rift dabei. Er gilt als einer der Mitbegründer der Firma Oculus VR in Irvine, Kalifornien.
In einer Mitteilung bestätigt Oculus VR Reisses Tod und schreibt: "Andrew war ein brillanter Grafikentwickler, ein leidenschaftlicher Fotograf und ein Wanderer, der die Natur liebte. Er war ein loyaler Freund und ein Mitbegründer unseres engen Familienverbands." Einige seiner Mitarbeiter kannten Reisse bereits seit dem Studium.
Bevor Reisse als Mitgründer von Oculus VR nach Irvine in Südkalifornien kam, arbeitete er als Entwickler an Scaleform, einer Middleware für Flash-basierte Spiele in Laurel im US-Bundesstaat Maryland. Später wechselte er zu Gaikai, einem Spezialisten für Cloud-Spiele mit Sitz in Aliso Viejo in Kalifornien.
"Sein Code ist in tausenden Spielen"
"Andrews Beiträge sind überall in der Spieleindustrie verteilt. Sein Code ist in Tausenden von Spielen verankert, die von Millionen Spielern weltweit gespielt werden", schreiben Oculus-CEO Brendan Iribe und Chefentwickler Michael Antonov in ihrer Mitteilung zu Reisses Tod.

Reisse wurde am Donnerstag von einem Auto dreier flüchtender Gangmitglieder in Santa Ana erfasst, als er die Straße überquerte, berichtet ABC News(öffnet im neuen Fenster). Die drei Jugendlichen waren zuvor in eine Polizeikontrolle geraten und hatten sich anschließend eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Alle drei wurden noch am Unfallort festgenommen. Dem 21-jährigen Fahrer droht jetzt eine Anklage wegen Totschlags (Second Degree Murder).