Oculus Rift: Endkundenversion für 200 bis 400 US-Dollar
Die Entwickler bei der Firma Oculus VR haben genaue Vorstellungen davon, mit welcher Auflösung und Bildrate die Endkundenversion von Oculus Rift auf den Markt kommen soll, wie Firmengründer Palmer Luckey im Gespräch mit Eurogamer.net sagte(öffnet im neuen Fenster) . Genannt hat er sie nicht, er erklärte aber immerhin, dass "der Sprung von der Entwicklerversion 1 zur Entwicklerversion 2 ähnlich groß ist wie der Sprung von der Entwicklerversion 2 zur Endkundenversion 1" . Auch die Bildrate soll höher sein als beim aktuell verfügbaren Gerät.

Das Developer Kit 1 bot eine Auflösung von 720p, das Dev Kit 2 zeigt die virtuelle Realität in 1080p an. Kürzlich hatte David Braben, der momentan das Weltraumspiel Elite Dangerous entwickelt, im Gespräch mit Golem.de mindestens eine Auflösung von 4K gefordert, also von 3.840 x 2.160 Pixeln. Mit dem Developer Kit 2 sehe man "immer noch die Pixel, die Aberrationen sind auffällig. Wir brauchen also eine höhere Auflösung."
Luckey hat jetzt auch gesagt, dass die Endkundenversion so günstig wie möglich auf den Markt kommen soll. Man strebe einen Preis von 200 bis 400 US-Dollar an. Das Dev Kit 2 kostet bei Oculus VR derzeit 350 US-Dollar(öffnet im neuen Fenster) . Zum Thema Erscheinungstermin äußert sich Luckey nicht.

Oculus VR hat auf der IFA 2014 in Berlin zusammen mit Samsung ein auch auf Oculus-Technologie basierendes Head Mounted Display namens Gear VR vorgestellt, das Ende 2014 über den Onlineshop von Samsung und über ausgewählte Netzanbieter verkauft werden soll.



