Oculus Rift DK2 im Test: Pixeldichte schlägt Pentile-Matrix

Das Development Kit 2 des Oculus Rift ist toll, hat aber seine Schwächen: Die Kameraerfassung klappt gut, das neue Display ist Fluch und Segen zugleich. Bei der Spieleunterstützung braucht es Geduld.

Artikel veröffentlicht am , /
Oculus Rift Developer Kit 2
Oculus Rift Developer Kit 2 (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Die Revolution ist Oculus VR bereits 2013 gelungen, die Evolution macht 2014 einen großen Schritt nach vorne: Wir haben die letzten Tage ausführlich das Development Kit 2 (Rift DK2) ausprobiert und sind auf hohem Niveau enttäuscht - aber der Reihe nach.

Das erste Development Kit stellte einen großen Schritt im Bereich der Head-mounted Displays dar. So revolutionär das DK1 war, die geringe Bildschirmauflösung und die Panel-Technik störten die Immersion und sorgten für Simulator Sickness. Folgerichtig hatte Oculus VR das Crystal Cove entwickelt - auf diesem Prototyp basiert das DK2. Dem Immersionsverlust wirkt das neue Panel teilweise entgegen, eine zusätzliche Kamera ermöglicht eine Körpersteuerung.

Verbessert hat der Hersteller auch den Rest des Head-mounted Displays: Zwar wiegt das DK2 mit 440 Gramm immerhin 60 Gramm mehr als das DK1, dafür sitzt es etwas straffer am Kopf. Somit fühlt sich das neue Rift nicht allzu schwer an, im Sommer wurde uns aber so schneller heiß. Die Verkabelung hat Oculus VR eleganter gelöst: Statt einer großen Box plus Netzteil ist nur ein kleiner Splitter vorhanden, der mit dem DK2, einem USB-Port, einem HDMI-Ausgang und der Kamera verbunden wird.

  • Das Development Kit 2 mit der neuen Kamera (Foto: Michael Wieczorek)
  • Der An- und Aus-Schalter (Foto: Michael Wieczorek)
  • Das Development Kit 2 mit der neuen Kamera (Foto: Michael Wieczorek)
  • Der Blick durch die Linsen (Foto: Michael Wieczorek)
  • Die Kabel verlaufen nun zentral über den Schädel des Nutzers. (Foto: Michael Wieczorek)
  • Auch das Development Kit 2 ist frontlastig. (Foto: Michael Wieczorek)
  • An der Front lassen sich Stecker einzeln an- und abstecken - gut zum reparieren. (Foto: Michael Wieczorek)
  • Das DK2 kommt mit 2 Linsenpaaren. (Foto: Michael Wieczorek)
  • Die Anschlussbox ist viel kleiner als beim DK1 und hat HDMI statt DVI. (Foto: Michael Wieczorek)
  • Proton Pulse (Screenshot: Marc Sauter)
  • Project Cars (Screenshot: Marc Sauter)
  • Kokiri Forest (Screenshot: Marc Sauter)
  • Kokiri Forest (Screenshot: Marc Sauter)
  • Millenium Falcon Experience (Screenshot: Marc Sauter)
  • Millenium Falcon Experience (Screenshot: Marc Sauter)
  • Millenium Falcon Experience (Screenshot: Marc Sauter)
  • Millenium Falcon Experience (Screenshot: Marc Sauter)
  • Millenium Falcon Experience (Screenshot: Marc Sauter)
  • Tuscany-Demo (Screenshot: Marc Sauter)
  • Tuscany-Demo (Screenshot: Marc Sauter)
  • Oculus Rift DK2 im Einsatz
  • Displayvergleich von DK1 und DK2
Der Blick durch die Linsen (Foto: Michael Wieczorek)

Größtes Manko des DK1 ist das 7-Zoll-Display: Dieses löst mit geringen 1.280 x 800 Bildpunkten auf, die Pixeldichte beträgt gerade einmal 215 ppi - die Vergrößerung mittels Lupenlinsen zeigt erst recht einen "Fliegengitter-Effekt" (Screen Door Effect). Das IPS-Panel hat zudem den Nachteil der recht hohen Reaktionszeit, das Bild schliert aufgrund der langsamen Schaltgeschwindigkeit der Pixel.

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Um dieses Problem zu beheben und zugleich eine bessere Kontrastdarstellung sowie exzellente Schwarzwerte zu erreichen, hat Oculus VR im DK2 ein 5,7-Zoll-Display mit OLED-Panel verbaut.

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Das Problem der Subpixel-Anordnung 
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Tobias Claren 16. Aug 2014

Hallo. Eine Skizze, Daten des Aufbau wären schon interessant. So könnte man sein...

Tobias Claren 16. Aug 2014

Ist nicht jedes entfernte Objekt nur 2D? In der Realität... 3D sieht man nur in nächster...

Tobias Claren 16. Aug 2014

Die haben scheinbar nicht viel verstanden: Man sind die doof... Auch wenn man es nicht...

ArturSchütz 06. Aug 2014

Das ist ja nur das Development Kit und ist nicht als Enduser Produkt gedacht. Meines...



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