Abo
  • Services:
Anzeige
Die Crystal Cove bietet ein OLED- statt eines LED-Displays.
Die Crystal Cove bietet ein OLED- statt eines LED-Displays. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Oculus Rift Crystal Cove ausprobiert: Körpersteuerung und OLED-Display

Die Crystal Cove bietet ein OLED- statt eines LED-Displays.
Die Crystal Cove bietet ein OLED- statt eines LED-Displays. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Oculus hat einen weiteren Prototyp des Rifts gezeigt: Crystal Cove erweitert das VR-Headset um eine externe Kamera, die Körperbewegungen registriert, das neue OLED-Display halbiert den Lag und damit die Bewegungsunschärfe.

Auf der Elektronikmesse CES 2014 hat Oculus unter dem Codenamen "Crystal Cove" die aktuelle Version des VR-Headsets Rift vorgestellt. Durch das OLED-Panel liegt die Reaktionszeit des Displays bei weit unter einer Millisekunde, wodurch die Bewegungsunschärfe beim Darstellen eines neuen Frames praktisch verschwindet. Zudem hat Oculus die Rift um LED-Sensoren erweitert, die von einer externen Kamera registriert werden. Hierdurch können die Entwickler Körperbewegungen wie nach vorne beugen oder um die Ecke lehnen in Spiele integrieren, was die Immersion stark verbessert.

Anzeige

Das Rift ist wie kaum ein anderes VR-Headset für PC-Spiele ausgelegt, eine schnelle Reaktionszeit ist daher gerade für flotte Shooter unerlässlich ("Low Persistence"). Daher hat Oculus wie erwartet das IPS-Display durch ein OLED-Panel ausgetauscht, die angesichts der Glyph etwas grobkörnig wirkende 1080p-Auflösung (Stichwort sichtbare Subpixel) bleibt. Ob neben dem Einschub von schwarzen Frames auch die Frequenz auf 120 Hz pro Auge erhöht wurde, wollte Oculus nicht verraten - subjektiv erschien uns dies möglich.

Bereits die OLED-Technik sorgt mit einer Reaktionszeit von praktisch null für eine angenehmere Darstellung - sofern der PC konstant eine hohe Framerate liefert, die im Idealfall nur doppelt gepuffert und mit nur einem Bild verzögert vorberechnet wird (Pre-Render-Limit). Diesen Teil des Darstellungsprozesses kann das Rift nicht beeinflussen, er ist aber sehr wichtig für die Immersion und eine möglichst geringe Motion Sickness - gerade in schnelleren Spielen, die eine direkte Eingabe erfordern.

  • Die neue Rift-Version trägt den Codenamen Crystal Cove. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Infrarot-LEDs werden von einer externen Kamera abgetastet und ermöglichen Körperbewegungen im Spiel. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das LED-Display hat Oculus durch ein OLED-Panel ersetzt. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
Die neue Rift-Version trägt den Codenamen Crystal Cove. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Die zweite Neuerung nennt sich "Positional Tracking": Eine Vielzahl an Infrarot-LEDs an der Front und den Seiten des Rifts werden von einer externen Kamera erfasst, das System erkennt daher Bewegungen wie sich nach vorne oder zur Seite beugen. In Kombination mit dem bekannten Headtracking ergibt sich somit eine sehr natürliche Interaktion mit der virtuellen Umgebung. In einer Art Tower Defense im Stil der Elemental-Techdemo auf Basis der Unreal Engine 4 beugen wir uns daher aus der Vogelperspektive über das Spielfeld, betrachten Spielfiguren aus der Nähe und blicken immer wieder zur Seite, um zu schauen, ob neue Gegner gegen unsere Verteidigungsanlagen anrennen.

Als zweite Demo nahmen wir im Cockpit eines Raumschiffes aus Eve Valkyrie Platz. Per Kopfbewegungen und Körperdrehungen werden kurz die Instrumente inspiziert, dann rauscht der Gleiter ins All. Die Steuerung erfolgt zwar prinzipiell per Gamepad, das Umschauen im Cockpit und das Anvisieren von Gegnern hingegen erfolgt per Positional Tracking sowie Headtracking. Das immersive Gefühl dieser Präsentation lässt sich nur schwer in Worte fassen - es wirkt aber so real, dass wir fast schon aus dem schweren Stuhl zu kippen drohten, in dem wir saßen.


eye home zur Startseite
Lalande 27. Feb 2014

Meines Erachtens nach sind alle Bedenken bezüglich der ausreichenden Leistung bei...

Natchil 09. Jan 2014

Ja ich auch....von diesem Filmen....da kann man zwischen...Leuten sitzen... Wer solche...

wmayer 09. Jan 2014

Find ich voll gut :)

renegade334 09. Jan 2014

Ich habe in der Vorlesung mal wieder ein lustiges Wort kennengelernt - "Borgismus" :D...

Anonymer Nutzer 09. Jan 2014

Aber du kannst dir vorläufig das "nomale" Dev Kit kaufen. Habe es vor einer Woche...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. IKOR Management- und Systemberatung GmbH, deutschlandweit
  2. über Hanseatisches Personalkontor Mannheim, Mannheim
  3. Bundesdruckerei GmbH, Berlin
  4. Hornetsecurity GmbH, Hannover


Anzeige
Top-Angebote
  1. 169,00€ (Vergleichspreis 214€)
  2. 3,36€ (Amazon Plus Produkt: Mindesteinkauf 20€)
  3. 485,00€ (Vergleichspreis 529€)

Folgen Sie uns
       


  1. Virb 360

    Garmins erste 360-Grad-Kamera nimmt 5,7K-Videos auf

  2. Digitalkamera

    Ricoh WG-50 soll Fotos bei extremen Bedingungen ermöglichen

  3. Wemo

    Belkin erweitert Smart-Home-System um Homekit-Bridge

  4. Digital Paper DPT-RP1

    Sonys neuer E-Paper-Notizblock wird 700 US-Dollar kosten

  5. USB Typ C Alternate Mode

    Thunderbolt-3-Docks von Belkin und Elgato ab Juni

  6. Sphero Lightning McQueen

    Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen

  7. VLC, Kodi, Popcorn Time

    Mediaplayer können über Untertitel gehackt werden

  8. Engine

    Unity bekommt 400 Millionen US-Dollar Investorengeld

  9. Neuauflage

    Neues Nokia 3310 soll bei Defekt komplett ersetzt werden

  10. Surface Studio

    Microsofts Grafikerstation kommt nach Deutschland



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Google I/O: Google verzückt die Entwickler
Google I/O
Google verzückt die Entwickler
  1. Neue Version im Hands On Android TV bekommt eine vernünftige Kanalübersicht
  2. Play Store Google nimmt sich Apps mit schlechten Bewertungen vor
  3. Daydream Standalone-Headsets auf Preisniveau von Vive und Oculus Rift

Panasonic Lumix GH5 im Test: Die Kamera, auf die wir gewartet haben
Panasonic Lumix GH5 im Test
Die Kamera, auf die wir gewartet haben
  1. Die Woche im Video Scharfes Video, spartanisches Windows, spaßige Switch

Asus B9440 im Test: Leichtes Geschäftsnotebook liefert zu wenig Business
Asus B9440 im Test
Leichtes Geschäftsnotebook liefert zu wenig Business
  1. ROG-Event in Berlin Asus zeigt gekrümmtes 165-Hz-Quantum-Dot-Display und mehr

  1. Re: Tastatur für Entwickler / Programmierer...

    Teebecher | 07:37

  2. Re: Schwachsinn: 2x 4K-Monitore nur mit extra...

    msdong71 | 07:37

  3. Re: Was mich grundsätzlich bei WaKü stört...

    ChoMar | 07:22

  4. Re: 700$ - Ich hätte da eine bessere Lösung...

    forenuser | 07:11

  5. Re: Alternativen?

    herrwusel | 07:10


  1. 07:16

  2. 07:08

  3. 18:10

  4. 10:10

  5. 09:59

  6. 09:00

  7. 18:58

  8. 18:20


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel