Oculus Rift: Crescent Bay verwendet zwei Bildschirme

Auf der Konferenz South by Southwest (SXSW) hat Palmer Luckey(öffnet im neuen Fenster) mit Bezug auf ein früheres Statement erklärt, dass bei der Weiterentwicklung des Oculus Rift zwar nichts fürchterlich schieflaufe – im Gegenteil. Trotzdem, so macht Luckey recht deutlich klar, werde Oculus Rift wohl frühestens 2016 auf den Markt kommen. Die Nennung eines konkreten Termins vermeidet er allerdings. Es müsse einiges "fürchterlich schieflaufen", wenn die Endkundenversion von Oculus Rift nicht Ende 2015 erscheine, hatte der Gründer von Oculus VR früher erklärt.

Derzeit plant der wohl wichtigste direkte Konkurrent von Oculus VR, das Bündnis von Valve und HTC, eine Veröffentlichung seines VR-Headsets Vive gegen Ende 2015. Sony möchte seine nur mit der Playstation 4 kompatible Brille Project Morpheus im ersten Halbjahr 2016 veröffentlichen.
Laut Luckey macht Oculus Rift gute Fortschritte. Nach dem Kauf durch Facebook hat das Unternehmen mittlerweile über 300 Mitarbeiter eingestellt, die unter Hochdruck an der Entwicklung arbeiten. Nebenbei hat Palmer Luckey ein technisches Detail über den jüngsten, im September 2014 vorgestellten Prototyp Crescent Bay erklärt. Seinen Angaben zufolge verwendet das Gerät zwei unabhängige Bildschirme.
Bislang war man davon ausgegangen, dass es sich um ein durchgehendes Display handelt. Offizielle Informationen über die Auflösungen liegen nicht vor; bei früheren Spekulationen war allgemein angenommen worden, dass der mutmaßlich verbaute Screen mit 2.560 × 1.440 Pixeln arbeitet.



