Abo
  • Services:
Anzeige
Golem.de-Redakteur Marc Sauter probiert Oculus Rift auf der CES 2015 aus.
Golem.de-Redakteur Marc Sauter probiert Oculus Rift auf der CES 2015 aus. (Bild: Golem.de)

Oculus Rift Crescent Bay: Immer immersiver

Golem.de-Redakteur Marc Sauter probiert Oculus Rift auf der CES 2015 aus.
Golem.de-Redakteur Marc Sauter probiert Oculus Rift auf der CES 2015 aus. (Bild: Golem.de)

Immer, wenn wir denken, es ginge nicht noch immersiver, überrascht uns Oculus VR. Die Demonstrationen für den Oculus-Rift-Prototyp Crescent Bay mit Virtual Surround in Unreal Engine 4 sind absolut beeindruckend - vor allem akustisch. Unsere Eindrücke.

Anzeige

Eine gelbe Quietsche-Ente. Zwei Industrie-Roboter mit Greifarm wie aus einem Pixar-Film. Einer packt zu, die Ente fliegt, schlägt quietschend hinter uns auf. Musik! Der Greifarm dirigiert, dann schießt eine Partikelflut aus dem Stab. Zauber-Duell zweier Roboter, die Sprüche zischen fauchend um uns wie Silverraketen. Der Sieger umarmt eine überlebensgroße Quietsche-Ente. Wir wollen aaauch!

Mit alten und neuen Demos wie dem Audiobot für den Oculus-Rift-Prototyp Crescent Bay in Unreal Engine 4 übertrifft sich Oculus im Minutentakt selbst - und versetzt uns auf der Elektronikmesse CES auch akustisch in andere Welten. Die technischen Verbesserungen sind dabei eigentlich recht simpel: verbesserter 3D-Sound und schönere Grafik dank Unreal Engine 4.

Szenenwechsel. Er starrt uns an, wir starren zurück. Seine Gesichtszüge entspannen sich, wir lockern die Schultern. Der humanoide Alien winkt, wir machen ein Schritt nach vorne und lächeln. Seine Sprache verstehen wir nicht, aber er scheint uns zu mögen. Und wir mögen ihn.

Crescent Bay und den per 1,225 x 1,225 SSAA glattgebügelten UE4-Demos ist es erneut gelungen: Immer wenn wir glauben, mehr Immersion ginge nicht, schafft es Oculus, uns das Gegenteil zu beweisen. Auch wenn dafür der Präsentationsrechner selbst den Messelärm übertönt, damit die verbaute High-End-Hardware (u.a. eine Geforce GTX 980) die Bildrate halbwegs im flüssigen Bereich halten kann.

Szenenwechsel. Der Louvre bei Nacht. Dröhnen. Schnuppern. Ein gewaltiger Tyrannosaurus Rex biegt um die Ecke, fahl leuchten seine Zähne. Da rechts, hinter die Säule, zu spät. Er senkt den Kopf, ein ohrenbetäubendes Brüllen, wir wagen nicht, die Dino-Spucke wegzuwischen. Das Maul öffnet und schließt sich, gleich ist es aus! Doch der T-Rex schreitet majestätisch über uns hinweg, wir halten den Atem an.

Geräusche aus allen Richtungen

Die Soundeffekte kommen nun von oben und unten, von weit weg oder ganz nahe. Und egal, wohin der Spieler seinen Kopf drehe, könne er die Geräusche genau lokalisieren, sagt Nate Mitchell, Vice President of Product bei Oculus, auf der Messe zur grandiosen 3D-Soundtechnik. Wir fragen nach dem Display. 90 Hertz, so viel sei gesagt, antwortet er. Und nein, es sei nicht wie vermutet das gleiche Panel wie im Galaxy Note 4. Beträgt die Auflösung 2.560 x 1.440 Pixel ohne nervige Pentile oder weniger Bildpunkte mit neuer Technik? Mitchell schüttelt lächelnd den Kopf, kein Kommentar. Auch nicht zur Consumer-Version oder dem kommenden Hand-Tracking von Nimble.

Wieder Zeitlupe, das Projektil keine 10 cm entfernt, Matrix-Ausweichbewegung! Ein Dutzend bewaffnete Elitesoldaten gegen einen Kampfroboter, Kugeln durchschlagen beschusshemmende Westen, das Kopfsteinpflaster platzt in Tausende Stücke, ein explodierendes Auto unterlaufen wir wie in Trance. Ein gigantisches rotes Auge, schwarzes Bild, vorbei.

Die Realität hat uns wieder, leider leider. Wir stehen vor dem Stand, Zeit für ein Resümee. Und, wie war's? Ein paar Details wie die immer noch leicht sichtbaren chromatischen Aberrationen und manchmal zu geringes Anti-Aliasing trotz SSAA trüben zwar das Bild, die UE4-Demos schaffen dennoch Immersion auf Knopfdruck. Sie sind erneut ein Highlight der Messe, das ein riesiges Grinsen auf unser Gesicht gezaubert hat.


eye home zur Startseite
Tobias Claren 11. Jan 2015

Das sieht aber ziemlich umständlich aus. Da wäre eine existierende Kinect-Kamera eine...

Tobias Claren 11. Jan 2015

80% haben CDU und SPD gewählt..... Was sieht man denn da? Nutzlose Armbänder? Habe ich...

Tobias Claren 11. Jan 2015

Eye-Tracking natürlich als Antwort auf Foves Brille, aber mit den gleichen Kameras könnte...

Hotohori 10. Jan 2015

Dann reicht aber keine 0815 Konsole mehr. ;)

Hotohori 09. Jan 2015

Unsozial? Schaue dir mal Riftmax4D auf Youtube an oder AltspaceVR. Das sind nur zwei...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ANSYS Germany GmbH, Hannover
  2. Robert Bosch GmbH, Bühl
  3. DERMALOG Identification Systems GmbH, Hamburg
  4. trinamiX GmbH, Ludwigshafen


Anzeige
Top-Angebote
  1. 219,90€ + 7,98€ Versand (Vergleichspreis 269€)
  2. ab 179,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Fifa 18 im Test

    Kick mit mehr Taktik und mehr Story

  2. Trekstor

    Kompakte Convertibles kosten ab 350 Euro

  3. Apple

    4K-Filme in iTunes laufen nur auf neuem Apple TV

  4. Bundesgerichtshof

    Keine Urheberrechtsverletzung bei Bildersuche

  5. FedEX

    TNT verliert durch NotPetya 300 Millionen US-Dollar

  6. Arbeit aufgenommen

    Deutsches Internet-Institut nach Weizenbaum benannt

  7. Archer CR700v

    Kabelrouter von TP-Link doch nicht komplett abgesagt

  8. QC35 II

    Bose bringt Kopfhörer mit eingebautem Google Assistant

  9. Nach "Judenhasser"-Eklat

    Facebook erlaubt wieder gezielte Werbung an Berufsgruppen

  10. Tuxedo

    Linux-Notebook läuft bis zu 20 Stunden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test: Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test
Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
  1. Adware Lenovo zahlt Millionenstrafe wegen Superfish
  2. Lenovo Smartphone- und Servergeschäft sorgen für Verlust
  3. Lenovo Patent beschreibt selbstheilendes Smartphone-Display

Wireless Qi: Wie die Ikealampe das iPhone lädt
Wireless Qi
Wie die Ikealampe das iPhone lädt
  1. Noch kein Standard Proprietäre Airpower-Matte für mehrere Apple-Geräte

Apples iPhone X in der Analyse: Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
Apples iPhone X in der Analyse
Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
  1. Face ID Apple erlaubt nur ein Gesicht pro iPhone X
  2. iPhone X Apples iPhone mit randlosem OLED-Display kostet 1.150 Euro
  3. Apple iPhone 8 und iPhone 8 Plus lassen sich drahtlos laden

  1. Re: Schadcode im pflicht Update von Windows 10...

    serra.avatar | 19:51

  2. Re: Fakenews: Am 01.01.2023 wird das UKW-Radio...

    css_profit | 19:50

  3. Re: 1. Eindruck: Vergleich HEVC/AV1

    Limit | 19:48

  4. Re: Was hat das mit "Die PARTEI" zui tun?

    Jad | 19:26

  5. Re: internationale steuerung von industrieanlagen...

    johnripper | 19:21


  1. 18:13

  2. 17:49

  3. 17:39

  4. 17:16

  5. 17:11

  6. 16:49

  7. 16:17

  8. 16:01


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel