Oculus Rift & Co: Nur ein Prozent der PCs schnell genug für Virtual Reality

Eine große Hardwarebasis werden Oculus Rift und HTC Vive wohl nicht allzu rasch aufbauen können: Laut Nvidia sind gerade mal ein Prozent der weltweit genutzten PCs ausreichend leistungsstark für Virtual-Reality-Anwendungen.

Artikel veröffentlicht am ,
Prototyp von Oculus Rift im Einsatz
Prototyp von Oculus Rift im Einsatz (Bild: Robyn Beck/AFP/Getty Images)

Weltweit sind derzeit rund 13 Millionen PCs leistungsstark genug für Virtual-Reality-Anwendungen mit Headsets wie Oculus Rift oder HTC Vive. Diese Zahl hat Nvidia im Gespräch mit Venture Beat genannt - natürlich nicht ganz uneigennützig. Der Grafikkartenhersteller wirbt gleichzeitig damit, dass Entwickler durch Verwendung von Nvidias Gameworks-VR-Software die Hardwareanforderungen so herunterschrauben könnten, dass theoretisch bis zu 25 Millionen Rechner schnell genug sind.

Stellenmarkt
  1. Global IT Project Manager (m/w/d)
    Maag Germany GmbH, Großostheim
  2. Leiter Escalation- und Incident-Management (m/w/d)
    ENTEGA Medianet GmbH über KEPPLER.Personalberatung, Darmstadt
Detailsuche

13 Millionen Rechner bedeutet, dass etwas weniger als ein Prozent der PC-Besitzer etwas mit einer VR-Brille anfangen können - laut Marktforschungsunternehmen Gartner sind derzeit weltweit rund 1,43 Milliarden PCs im Einsatz. Von den Besitzern der 13 Millionen Rechner dürfte ein relativ großer Teil zumindest vorerst kein Interesse an VR-Spielereien haben, sondern den PC beruflich nutzen.

Für HTC, Vive und Oculus VR hieße das, dass sie vermutlich einen langen Weg vor sich haben, um auf nennenswerte Stückzahlen für die Endkundenversionen ihrer Headsets zu kommen, die Anfang 2016 erscheinen sollen. Etwas einfacher hat es da wohl Sony mit der Playstation VR: Die VR-Brille benötigt lediglich eine Playstation 4, von der bislang etwas mehr als 30 Millionen Exemplare einen Käufer gefunden haben.

VR-Einstieg am PC kostet rund 1.500 US-Dollar

Oculus-VR-Chef Palmer Luckey hatte kürzlich auf Twitter gesagt, dass für VR-Anwendungen mit Oculus Rift derzeit ein Gesamtsystem für rund 1.500 US-Dollar nötig sei - immerhin gilt das für Rechner und VR-Headsets, deren offizieller Preis aber erst in den nächsten Tagen während der CES bekanntgegeben werden dürfte.

Golem Akademie
  1. Java EE 8 Komplettkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    29. November–3. Dezember 2021, virtuell
  2. Ansible Fundamentals: Systemdeployment & -management: virtueller Drei-Tage-Workshop
    6.–8. Dezember 2021, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Laut Hersteller setzt Rift unter anderem mindestens eine Nvidia Geforce 970 oder AMD Radeon 290 voraus, deren Preis derzeit bei rund 300 Euro liegt. Technische Herausforderungen sind nicht nur hohe Auflösungen, sondern vor allem hohe Bildwiederholraten von mindestens 90 fps - wenn die nicht erreicht werden, droht den Nutzern nämlich Übelkeit.

Der Marktforscher IHS Technology hatte kürzlich für Playstation VR einen Absatz von rund 1,5 Millionen Geräten im ersten Jahr nach der Veröffentlichung vorausgesagt. Oculus Rift soll bei 560.000 und HTC Vive bei rund 440.000 verkauften Einheiten landen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


HornyyyHorn 30. Jan 2016

Alle Systeme auf Grün: VR kann kommen! Ich freue mich drauf.

HubertHans 07. Jan 2016

Aja. Gibt ja auch nur eine Technik. Moment...

eibo 05. Jan 2016

Dafür richte ich doch endlich einen Golem Zugang ein, dann können wir in 5 Jahren sehen...

plutoniumsulfat 05. Jan 2016

Beruflich ist ja auch eher quatsch, wer braucht schon beruflich eine 970/390+ und hat...

Blublu 05. Jan 2016

Das schreckt mich auch nicht ab. 1000 Dollar galt 2002 mal als "Ganz normaler...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Giga Factory Berlin
Warum Tesla auf über eine Milliarde Euro verzichten musste

Tesla kann die Milliarde Euro Förderung für die Akkufabrik Grünheide nicht beantragen - weil es sonst zu Verzögerungen beim Einsatz neuer Technik käme.

Giga Factory Berlin: Warum Tesla auf über eine Milliarde Euro verzichten musste
Artikel
  1. Nachhaltigkeit: Kawasaki plant E-Motorräder und Wasserstoff-Verbrenner
    Nachhaltigkeit
    Kawasaki plant E-Motorräder und Wasserstoff-Verbrenner

    Kawasaki will elektrische Antriebe für seine Fahrzeuge entwickeln, 2022 sollen drei Elektromotorräder erscheinen.

  2. Black Friday 2021 - Deals am Cyber Monday bei Amazon & Co.
     
    Black Friday 2021 - Deals am Cyber Monday bei Amazon & Co.

    Nach gut drei Wochen voller Rabatte und Schnäppchen endet heute Abend mit dem Cyber Monday die Black Friday Woche.
    Ausgewählte Angebote des E-Commerce-Teams

  3. Doppelbildschirm: Kickstarterprojekt Slide brauchte 6 Jahre bis zum Erfolg
    Doppelbildschirm
    Kickstarterprojekt Slide brauchte 6 Jahre bis zum Erfolg

    Das Kickstarter-Projekt Slidenjoy kann nach 6 Jahren seinen Doppelbildschirm Slide für Notebooks ausliefern.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Black Friday Wochenende • WD Blue SN550 2 TB ab 149€ • LG UltraGear 34GP950G-B 999€ • SanDisk Ultra 3D 500 GB M.2 44€ • Boxsets (u. a. Game of Thrones Blu-ray 79,97€) • Samsung Galaxy S21 128GB 777€ • Premium-Laptops • Cooler Master V850 Platinum 189,90€ • Astro Gaming Headsets [Werbung]
    •  /