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Oculus Rift & Co: Nur ein Prozent der PCs schnell genug für Virtual Reality

Eine große Hardwarebasis werden Oculus Rift und HTC Vive wohl nicht allzu rasch aufbauen können: Laut Nvidia sind gerade mal ein Prozent der weltweit genutzten PCs ausreichend leistungsstark für Virtual-Reality-Anwendungen.
/ Peter Steinlechner
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Prototyp von Oculus Rift im Einsatz (Bild: Robyn Beck/AFP/Getty Images)
Prototyp von Oculus Rift im Einsatz Bild: Robyn Beck/AFP/Getty Images

Weltweit sind derzeit rund 13 Millionen PCs leistungsstark genug für Virtual-Reality-Anwendungen mit Headsets wie Oculus Rift oder HTC Vive. Diese Zahl hat Nvidia im Gespräch mit Venture Beat(öffnet im neuen Fenster) genannt – natürlich nicht ganz uneigennützig. Der Grafikkartenhersteller wirbt gleichzeitig damit, dass Entwickler durch Verwendung von Nvidias Gameworks-VR-Software die Hardwareanforderungen so herunterschrauben könnten, dass theoretisch bis zu 25 Millionen Rechner schnell genug sind.

HTC Vive ausprobiert (Gamescom 2015)
HTC Vive ausprobiert (Gamescom 2015) (02:11)

13 Millionen Rechner bedeutet, dass etwas weniger als ein Prozent der PC-Besitzer etwas mit einer VR-Brille anfangen können – laut Marktforschungsunternehmen Gartner sind derzeit weltweit rund 1,43 Milliarden PCs im Einsatz. Von den Besitzern der 13 Millionen Rechner dürfte ein relativ großer Teil zumindest vorerst kein Interesse an VR-Spielereien haben, sondern den PC beruflich nutzen.

Für HTC, Vive und Oculus VR hieße das, dass sie vermutlich einen langen Weg vor sich haben, um auf nennenswerte Stückzahlen für die Endkundenversionen ihrer Headsets zu kommen, die Anfang 2016 erscheinen sollen. Etwas einfacher hat es da wohl Sony mit der Playstation VR: Die VR-Brille benötigt lediglich eine Playstation 4, von der bislang etwas mehr als 30 Millionen Exemplare einen Käufer gefunden haben.

VR-Einstieg am PC kostet rund 1.500 US-Dollar

Oculus-VR-Chef Palmer Luckey hatte kürzlich auf Twitter(öffnet im neuen Fenster) gesagt, dass für VR-Anwendungen mit Oculus Rift derzeit ein Gesamtsystem für rund 1.500 US-Dollar nötig sei – immerhin gilt das für Rechner und VR-Headsets, deren offizieller Preis aber erst in den nächsten Tagen während der CES bekanntgegeben werden dürfte.

Laut Hersteller setzt Rift unter anderem mindestens eine Nvidia Geforce 970 oder AMD Radeon 290 voraus, deren Preis derzeit bei rund 300 Euro liegt. Technische Herausforderungen sind nicht nur hohe Auflösungen, sondern vor allem hohe Bildwiederholraten von mindestens 90 fps – wenn die nicht erreicht werden, droht den Nutzern nämlich Übelkeit.

Der Marktforscher IHS Technology hatte kürzlich für Playstation VR einen Absatz von rund 1,5 Millionen Geräten im ersten Jahr nach der Veröffentlichung vorausgesagt. Oculus Rift soll bei 560.000 und HTC Vive bei rund 440.000 verkauften Einheiten landen.


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