Abo
  • IT-Karriere:

Oculus Rift: Asynchronous Spacewarp 2.0 nutzt Tiefeninformation

Dank verbesserter Software sollen Spiele auf dem Oculus Rift weniger Artefakte zeigen, wenn das VR-Headset nicht mit 90 Hz läuft. Der Asynchronous Spacewarp 2.0 verwendet Tiefeninformation, was den Vorteil hat, dass auch weniger als 45 Hz noch akzeptabel aussehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Asynchronous Spacewarp 2.0 produziert weniger Artefakte.
Der Asynchronous Spacewarp 2.0 produziert weniger Artefakte. (Bild: Oculus)

Oculus hat den Asynchronous Spacewarp 2.0 für das Oculus Rift vorgestellt: Die zweite Version folgt auf den ursprünglichen Asynchronous Spacewarp von 2016, welcher seit Herbst vergangenen Jahres auch von Valves SteamVR unterstützt wird - die Technik heißt dort Motion Smoothing. Für den Asynchronous Spacewarp 2.0 fordert das Oculus-SDK von den Anwendungen die Tiefeninformation aus dem Depth Buffer an, um diese für das Rendering von synthetisierten Frames zu verwenden.

Stellenmarkt
  1. AGF Videoforschung GmbH, Frankfurt am Main
  2. Freie und Hansestadt Hamburg Finanzbehörde Hamburg, Hamburg

Der Asynchronous Spacewarp greift automatisch, wenn weniger als 90 fps geliefert werden: Dann schaltet das Oculus Rift auf 45 echte fps um und erstellt zusätzlich 45 künstliche Bilder, welche die Position des Spielers und seiner Hände im Raum sowie die Lage von sich bewegenden Figuren oder Objekten mit einbeziehen. Die bisherige Implementierung kennt nur die Farbwerte des Frames, was nicht selten zu Artefakten führt. Stehen wir vor einem Fenster mit Jalousien und gehen in die Hocke, ist das für das SDK nicht ersichtlich - die Querstreben überlappen sich daher mit den Schatten dazwischen.

Beim ASW 2.0 hingegen kennt die Software die Tiefe der Szene, weshalb besagte Fehler verschwinden und die synthetisierten Frames viel mehr der eigentlichen Darstellung ähneln. Der Asynchronous Spacewarp 2.0 soll auch bei weniger als 45 fps noch brauchbare Resultate erzielen, was tendenziell den Betrieb des Oculus Rift bei schwächerer Hardware möglich macht. Ein Teil des ASW 2.0 ist zudem der immer aktive Positional Timewarp (PTW), der sechs (6DoF) statt drei (3DoF) Freiheitsgrade - also Rotation und Translation - bei der Berechung der Position des VR-Headsets berücksichtigt.

Anders als der erste Asynchronous Spacewarp muss der ASW 2.0 explizit vonseiten der Anwendung unterstützt werden, da diese die Tiefeninformation übermitteln muss. Oculus selbst nutzt dies bereits für das Dash genannte Interface des Rift, eine Unterstützung in der Unity und der Unreal Engine 4 ist ebenfalls schon gegeben. Da viele Apps darauf basieren, dürfte der Aynchronous Spacewarp 2.0 schnell Verbreitung finden.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 53,99€ (Release am 27. August)
  2. (aktuell u. a. Asus Vivobook 15 für 589,00€, Nero AG Platinum Recording Software für 59,90€)
  3. 10,99€ (ohne Prime oder unter 29€ + Versand)

Hotohori 05. Apr 2019 / Themenstart

Ja, ich befürchte so lange NVidia oder die Engine Schreiber nichts in der Art anbieten...

Robert.Mas 05. Apr 2019 / Themenstart

Und da die volle Kompatibilität mit Dash bereits vorausgesetzt hat, dass man die...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Huawei P30 Pro - Test

5fach-Teleobjektiv und lichtstarker Sensor - das Huawei P30 Pro hat im Moment die beste Smartphone-Kamera.

Huawei P30 Pro - Test Video aufrufen
Zulassung autonomer Autos: Der Mensch fährt besser als gedacht
Zulassung autonomer Autos
Der Mensch fährt besser als gedacht

Mehrere Jahre haben Wissenschaftler und Autokonzerne an Testverfahren für einen Autobahnpiloten geforscht. Die Ergebnisse sprechen für den umfangreichen Einsatz von Simulation. Und gegen den schnellen Einsatz der Technik.
Von Friedhelm Greis

  1. Einride T-Pod Autonomer Lkw fährt in Schweden Waren aus
  2. Ingolstadt Audi vernetzt Autos mit Ampeln
  3. Wasserkühlung erforderlich Leistungshunger von Auto-Rechnern soll stark steigen

Bethesda: Ich habe TES Blades für 5,50 Euro durchgespielt
Bethesda
Ich habe TES Blades für 5,50 Euro durchgespielt

Rund sechs Wochen lang hatte ich täglich viele spaßige und auch einige frustrierende Erlebnisse in Tamriel: Mittlerweile habe ich den Hexenkönig in TES Blades besiegt - ohne dafür teuer bezahlen zu müssen.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Bethesda TES Blades ist für alle verfügbar
  2. TES Blades im Test Tolles Tamriel trollt
  3. Bethesda TES Blades startet in den Early Access

Motorola One Vision im Hands on: Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro
Motorola One Vision im Hands on
Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro

Motorola bringt ein weiteres Android-One-Smartphone auf den Markt. Die Neuvorstellung verwendet viel Samsung-Technik und hat ein sehr schmales Display. Die technischen Daten sind für diese Preisklasse vielversprechend.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Moto G7 Power Lenovos neues Motorola-Smartphone hat einen großen Akku
  2. Smartphones Lenovo leakt neue Moto-G7-Serie

    •  /