Abo
  • Services:

Intensive Spiele und andere Operationen

Golem.de: Haben Sie die VR-Version von Resident Evil 7 gespielt?

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Weilimdorf
  2. Deutsche Nationalbibliothek, Frankfurt am Main

Mitchell: Ja, nicht ganz, aber recht lange. Ich habe ein paar Leute auf Twitch verfolgt, die die VR-Version komplett durchgespielt haben. Auch wenn es sehr intensiv ist, hatten die offensichtlich Spaß dabei.

Golem.de: Ermuntern Sie die Entwickler, ebenfalls solche intensiven und eher langen Spiele zu produzieren?

Mitchell: Wir befinden uns noch immer in den Anfangstagen von Virtual Reality. Wir müssen noch Experimente wagen und Sachen ausprobieren. Dann ist es so, dass die Kunden auf einer Plattform wie Gear VR eher kürzer spielen möchten. Entwickler machen sicherlich keinen Fehler, wenn sie von einer Spieldauer von fünf oder zehn Minuten, maximal vielleicht von einer halben Stunde ausgehen.

Bei Rift ist das anders. Da dauert eine Session oft 30 oder 45 Minuten, oft eine Stunde und oft sogar noch viel länger. Wir haben zwar tatsächlich Empfehlungen für Entwickler, was etwa die Spielzeit angeht, aber eigentlich können die Spieler das ganz gut selbst einschätzen, und irgendwie scheint sich das dann einzupendeln. Resident Evil 7 ist da natürlich schon ein ziemlich extremer Fall.

Teleportersteuerung vermeidet Reisekrankheit

Golem.de: Empfehlen Sie Entwicklern, keine allzu düsteren Spiele zu machen - eben weil die in VR noch intensiver wirken als klassische Games?

Mitchell: Nicht wirklich, wir wollen den Kunden ein möglichst breites Angebot machen. Uns ist es am liebsten, wenn jeder Spieler das bekommt, was er möchte. Wir lassen auch den Entwicklern im Grunde jede Freiheit. Sie sollen Sachen ausprobieren, so lernen wir alle. Ab und zu geben wir ihnen Empfehlungen, etwa zur Benutzerführung, aber sie haben trotzdem alle Freiheit.

Golem.de: Gibt es neue Erkenntnisse, wie Entwickler mit dem Problem der Übelkeit umgehen, unter der einige Spieler beim Bewegen in VR leiden?

Mitchell: Nein, wir haben da keine neuen Forschungsergebnisse. Aber viele aktuelle Titel setzen auf eine Teleportersteuerung und auch auf ein paar frische Ideen. In From Outer Suns, einem der Spiele, die demnächst für Rift erscheinen, bekommt man angezeigt, wie sich der Spieler zwischen dem Teleport-Ziel bewegt; man kann dann aber auch direkt dorthin springen - ich finde das ziemlich clever, weil es sehr bei der räumlichen Orientierung hilft. Es gibt da also viele kleine Fortschritte.

VR-Häuselbau und virtuelle Operationen

Golem.de: Wie wichtig sind Nicht-Spiele-Anwendungen für Rift?

Mitchell: Spiele sind eindeutig das wichtigste Segment für uns, oder etwas weiter gefasst - Entertainment. Von den Games abgesehen sind Videos am zweitwichtigsten, gerade für Gear VR gibt es Massen an Videos, vor allem die 360-Grad-Videos.

Bei den Anwendungen, die wirklich nichts mit Entertainment zu tun haben, gibt es keinen Bereich, der auffällig vorne liegt. Architektur ist ein wichtiges Segment - für die Planung von Bauten, aber auch als Marketinginstrument. Bildung ist ebenfalls wichtig, etwa bei der Ausbildung von Ärzten, die Operationen mit Touch üben können. Das ist inzwischen richtig weit verbreitet. Trotzdem: Ich gehe davon aus, dass Virtual Reality auf absehbare Zeit durch Entertainment vorangetrieben wird.

 Oculus Rift: "Am liebsten würde ich die Auflösung der Displays erhöhen"
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 39,99€ (Release 14.11.)
  2. 2,99€
  3. 45,99€ (Release 19.10.)

Dwalinn 04. Mär 2017

Du solltest in der Werbung arbeiten... dann hätte Samsung sicherlich mehr Verkäufe. Zum...

|=H 03. Mär 2017

4K ist gar kein Problem, auch nicht für schwächere Grafikkarten. Man muss nur die Grafik...

ArcherV 02. Mär 2017

ne, 9/11 https://abload.de/img/a1ekxo8_700bfzupw.jpg

Hasenbauer 02. Mär 2017

Ich dachte ich bekäme mal was über Weiterentwicklungen in Richtung CV2 zu lesen, aber...


Folgen Sie uns
       


Hallo Magenta - Präsentation auf der Ifa 2018

Auf der Ifa 2018 hat die Deutsche Telekom ihren eigenen smarten Assistenten gezeigt. Er läuft auf einem ebenfalls selbst entwickelten smarten Lautsprecher und soll zunächst trainiert werden. Telekom-Kunden können an einem Test teilnehmen und erhalten dafür den Lautsprecher kostenlos.

Hallo Magenta - Präsentation auf der Ifa 2018 Video aufrufen
Retrogaming: Maximal unnötige Minis
Retrogaming
Maximal unnötige Minis

Nanu, die haben wir doch schon mal weggeschmissen - und jetzt sollen wir 100 Euro dafür ausgeben? Mit Minikonsolen fahren Anbieter wie Sony und Nintendo vermutlich hohe Gewinne ein, dabei gäbe es eine für alle bessere Alternative: Software statt Hardware.
Ein IMHO von Peter Steinlechner

  1. Streaming Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime
  2. Sicherheit Ein Lob für Twitter und Github
  3. Linux Mit Ignoranz gegen die GPL

iOS 12 im Test: Auch Apple will es Nutzern leichter machen
iOS 12 im Test
Auch Apple will es Nutzern leichter machen

Apple setzt mit iOS 12 weniger auf aufsehenerregende Funktionen als auf viele kleine Verbesserungen für den Alltag. Das erinnert an Google und Android 9, was nicht zwingend schlecht ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple iOS 12.1 verrät neues iPad Pro
  2. Apple Siri-Kurzbefehle-App für iOS 12 verfügbar

Zukunft der Arbeit: Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat
Zukunft der Arbeit
Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat

Millionen verlieren ihren Job, aber die Gesellschaft gewinnt dabei trotzdem: So stellen sich die Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens die Zukunft vor. Wie soll das gehen?
Eine Analyse von Daniel Hautmann

  1. Verbraucherschutzminister Kritik an eingeschränktem Widerspruchsrecht im Online-Handel
  2. Bundesfinanzminister Scholz warnt vor Schnellschüssen bei Digitalsteuer
  3. Sommerzeit EU-Kommission will die Zeitumstellung abschaffen

    •  /