Oculus Rift: 16 Millionen US-Dollar für die HD-Version

Auf der Spielemesse E3 hatte sich Oculus VR, die Firma hinter Oculus Rift, ein winziges Zimmerchen gemietet, das zufällig direkt neben den deutlich größeren Tagungsräumen von Sony lag. In dem Raum war trotzdem Großes zu sehen: ein Prototyp des Head Mounted Displays, in dem erstmals nicht das Display der Entwicklerversion verbaut war. Statt insgesamt einer Auflösung von 720p (1.280 x 720 Pixel) für beide Augen verfügt der Bildschirm des Prototyps über eine Auflösung von 1.080p (1.920 x 1.080 Pixel) - was ein deutlich besseres Bild ergibt.

Ein Screenshot auf dem offiziellen Blog von Oculus VR(öffnet im neuen Fenster) , aufgenommen in der Grafikdemo Epic Citadel auf Basis der Unreal Engine 3, vermittelt einen Eindruck von dem Unterschied im Detailgrad. Neben der höheren Anzahl an Pixeln bietet das neue Display außerdem kräftigere Farben und einen höheren Kontrast, so dass sich Endkunden nach aktuellem Stand tatsächlich auf eine wesentlich bessere virtuelle Realität freuen können. Allerdings weist der Hersteller selbst darauf hin, dass es sich um einen Prototyp handelt und dass sich die Endkundenversion davon unterscheiden könnte. Sie soll voraussichtlich Ende 2014 verfügbar sein.

Um unter anderem die Finanzierung des Unternehmens bis dahin sicherzustellen und weiteres Personal anzuwerben, hat Oculus VR nun außerdem von Risikokapitalgebern frische Finanzmittel in Höhe von rund 16 Millionen US-Dollar erhalten. Konkret handelt es sich um die Investmentfirmen Spark Capital und Matrix Partners. Beide sind auf Beteiligungen im Hightech-Bereich spezialisiert und haben unter anderem Foursquare und Tumblr unterstützt.