Oculus Ready: Neue Spiele-PCs erhalten Rift-Zertifizierung

Oculus VR hatte auf der Oculus Connect² in Los Angeles erstmals das Oculus-Ready-Programm angekündigt(öffnet im neuen Fenster) , mittlerweile sind die ersten Spielerechner gelistet. Mit Oculus Ready werden Gaming-PCs zertifiziert, deren Geschwindigkeit mindestens so hoch liegt wie die empfohlene Hardware . Konkret bedeutet das: In einem Oculus-Ready-System muss mindestens eine Geforce GTX 970 oder Radeon R9 290 oder schneller stecken.
Die ersten drei Hersteller, die an dem Programm teilnehmen(öffnet im neuen Fenster) , sind Alienware, Asus und Dell. Die Preise beginnen bei 950 und 1.000 US-Dollar, nach oben hin dürften die Konfigurationen allerdings offen sein. Zumindest dem Bildmaterial zufolge wird bei Alienware beispielsweise der X51-Rechner Teil des Programms, im aktuellen X51 R3 steckt allerdings nur eine Geforce GTX 960. Asus wiederum zeigt den G11CD und den G20CB, Letzteren gibt es anders als den G20AJ mit Skylake-Prozessoren und bis zu einer Geforce GTX 980.

Ein PC mit dem Logo von Oculus Ready verfügt mindestens über die empfohlene Hardware und wird aktiv mit Treibern versorgt. Im Falle von AMD wird zudem Liquid VR verwendet, bei Nvidia Gameworks VR(öffnet im neuen Fenster) . So nennen die Hersteller ihre Grafikkarten-SDKs mit Virtual-Reality-Funktionen wie Asynchronous Time Warp oder Multi-Res Shading für ein flüssigeres Spielgefühl.
Schnelle Hardware ist für das Oculus Rift unabdingbar, da konstant 90 Bilder pro Sekunde dargestellt werden müssen. Da die Consumer-Version mit 2.160 x 1.200 Pixeln auflöst und intern mit noch mehr Bildpunkten gerechnet wird, liegt die gerenderte Pixelanzahl etwa beim Dreifachen eines 1080p-Monitors mit 60 Hz.
Erste PCs mit Oculus Ready sollen Anfang 2016 erscheinen, das Rift selbst soll mindestens 350 US-Dollar kosten. Oculus VR hat zudem Bundles mit PCs in Aussicht gestellt, was auf Rabatte hinweist.