Oculus Go: Alleine lauffähiges VR-Headset für 200 US-Dollar vorgestellt

Kein angeschlossener PC, kein eingeschobenes Smartphone: Das Virtual-Reality-Headset Oculus Go soll autark funktionieren und Anfang 2018 für rund 200 US-Dollar in den Handel kommen. Auch zum eigentlichen Rift-Nachfolger gibt es Neuigkeiten.

Artikel veröffentlicht am ,
Oculus Go soll Anfang 2018 auf den Markt kommen.
Oculus Go soll Anfang 2018 auf den Markt kommen. (Bild: Oculus VR)

Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat auf der Hausmesse OC 4 (Oculus Connect) das aktuelle Virtual-Reality-Headset seiner Tochterfirma Oculus vorgestellt. Dabei handelt es sich um die alleine lauffähige Oculus Go - letztlich ein Mittelding aus einfachem Gear VR, in das ein Smartphone als Display eingeschoben wird, und dem für professionellere Anwendungen gedachten Rift.

Stellenmarkt
  1. SAP ABAP Developer (w/m/x)
    über duerenhoff GmbH, Münster
  2. Mitarbeiter (m/w/d) Collaboration
    Radeberger Gruppe KG, Dortmund
Detailsuche

Go soll kompatibel mit Gear VR sein, so dass Nutzer vom Start weg auf ein relativ großes Software- und Filmangebot zurückgreifen können. Wie die Anwendungen und Inhalte im Detail auf das Headset gelangen, ist noch nicht klar. Denkbar ist Streaming über ein Drahtlosnetzwerk, aber auch eine Übertragung und Installation auf dem Gerät.

Oculus Go soll Anfang 2018 mit einem eigens entwickelten Eingabegerät auf den Markt kommen und rund 200 US-Dollar kosten. Entwickler sollen noch 2017 an Devkits kommen können. Das Gerät verwendet ein Fast-Switch-LCD-Panel mit einer Gesamtauflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln mit einer Füllrate, die laut Oculus höher als bei bislang verfügbaren Displays sein soll und so den Fliegengittereffekte vermeiden soll.

  • Eingabegerät von Oculus Go (Bild: Oculus VR)
  • Eingabegerät von Oculus Go (Bild: Oculus VR)
  • Oculus Go und sein Eingabegerät (Bild: Oculus VR)
Eingabegerät von Oculus Go (Bild: Oculus VR)

Auch der Rest des Systems zeigt, wie sich der Hersteller die nähere Zukunft von VR-Headsets vorstellt. Die neu entwickelten Linsen sollen weniger Streuverluste haben und weniger spiegeln, aber den gleichen Blickwinkel von rund 100 bis 110 Grad wie Rift bieten. Das Headset soll dank Mesh-Materialen besonders leicht und angenehm zu tragen sein; ein konkretes Gewicht hat Oculus bislang nicht genannt. Kopfhörer sind eingebaut, alternativ können per Klinkenstecker auch eigene Headsets oder sonstige Audiolösungen angeschlossen werden.

Golem Akademie
  1. Microsoft Teams effizient nutzen
    25. Oktober 2021, online
  2. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  3. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
Weitere IT-Trainings

Am Rande der Hausmesse hat Oculus auch kurz über sein nächstes Headset gesprochen, das unter dem Projektnamen Santa Cruz entsteht und wohl am ehesten als Nachfolger des im März 2016 veröffentlichten Rift gelten kann. Santa Cruz soll ebenfalls ohne angeschlossenen PC und ohne Smartphone funktionieren, dürfte aber deutlich leistungsfähiger als Go sein und es dem Träger per Inside-out-Tracking ermöglichen, sich frei im Raum zu bewegen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Poison Nuke 12. Okt 2017

Ich bin VR-Entwickler und optimiere Szenen vorrangig auf Latenz und Geschwindigkeit. Ich...

Trollversteher 12. Okt 2017

Und die können von der Spezifikation her (Schaltzeiten usw.) auch mit diesem Display...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Datenleck
Daten von 106 Millionen Thailand-Reisenden geleakt

In einer ungeschützten Datenbank fanden sich die Daten der Thailand-Reisenden aus den letzten zehn Jahren - inklusive Reisepassnummern.

Datenleck: Daten von 106 Millionen Thailand-Reisenden geleakt
Artikel
  1. Unter 100 MBit/s: Bundesland fürchtet Graue-Flecken-Förderung zu verpassen
    Unter 100 MBit/s
    Bundesland fürchtet Graue-Flecken-Förderung zu verpassen

    Sachsen will mehr FTTH, gerade für ländliche Regionen. Doch der Wirtschaftsminister befürchtet, dass andere Bundesländer schneller sind.

  2. Laserbeamer: Xiaomis Kurzdistanzprojektor kostet unter 1.500 Euro
    Laserbeamer
    Xiaomis Kurzdistanzprojektor kostet unter 1.500 Euro

    Der Fengmi R1 kann aus der Nähe Bilder von 50 bis 200 Zoll aufspannen und kostet relativ wenig. Dafür macht er bei der Auflösung Abstriche.

  3. Betriebssystem: Einige Windows-11-Apps funktionieren nicht ohne Internet
    Betriebssystem
    Einige Windows-11-Apps funktionieren nicht ohne Internet

    Um Platz zu sparen, müssen sich einige vorinstallierte Windows-11-Apps mit dem Internet verbinden. Auch ein Microsoft-Konto ist dafür nötig.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Asus 23,8" FHD 144Hz 166,90€ • PS5 bei Amazon zu gewinnen • Gaming-PC mit Ryzen 5 & RTX 3060 999€ • Corsair MP600 Pro 1TB mit Heatspreader PS5-kompatibel 162,90€ • Alternate (u. a. Asus WLAN-Adapter PCIe 24,90€) • MM-Prospekt (u. a. Asus TUF 17" i5 RTX 3050 1.099€) [Werbung]
    •  /