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Octopi Launcher für Android im Test: Dieser neue Android-Launcher schlägt den Nova Launcher

Es gibt einen neuen Stern am Launcher-Himmel: Der Octopi Launcher gehört zu den besten Launchern, die es derzeit für Android gibt.
/ Ingo Pakalski
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Octopi Launcher für Android im Test (Bild: OctopiAppFactory/Screenshot: Golem)
Octopi Launcher für Android im Test Bild: OctopiAppFactory/Screenshot: Golem
Inhalt
  1. Octopi Launcher für Android im Test: Dieser neue Android-Launcher schlägt den Nova Launcher
  2. App-Drawer mit speziellen Rubriken
  3. Octopi Launcher macht mich zum Widget-Fan
  4. Verfügbarkeit und Fazit: Octopi Launcher

Der Nova Launcher war lange Zeit der Launcher meiner Wahl, vor allem, weil ich auf der Suche nach Alternativen nicht fündig wurde. Mit dem neuen Octopi Launcher kehre ich dem Nova Launcher aber nun auf fast allen Android-Geräten den Rücken, denn der Neuling glänzt mit pfiffigen Ideen und praktischen Funktionen, die allesamt für eine höhere Produktivität sorgen. Wer ein Foldable mit großen Innendisplay besitzt, wird den Octopi Launcher besonders zu schätzen wissen.

Zunächst aber zum normalen Einsatz auf Smartphone oder Tablet: Wie andere Launcher können die App-Icons beim Octopi Launcher auf einem Startbildschirm auf mehreren Seiten verteilt werden. Dabei werden Ordner mit ungewohnten Sonderfunktionen unterstützt.

Octopi Launcher hat eine Sonderfunktion

So kann ich bei jedem Ordner und jeder App bestimmen, dass bis zu zwei verschiedene Apps gestartet oder bis zu zwei Aktionen ausgelöst werden, wenn nach oben oder unten über das Icon gewischt wird. Damit lassen sich über jedes App-Symbol bis zu drei Apps starten: Einmal tippen startet die App, wischen nach oben ruft die zweite App auf – und die dritte App öffnet sich nach einem Wisch nach unten über das Icon.

Damit lassen sich viele Apps starten, ohne dass jede von ihnen Platz auf den Startbildschirmseiten einnimmt. Ich habe mich sehr schnell daran gewöhnt und möchte das nicht mehr missen.

Selbstverständlich beherrscht der Octopi Launcher die Anzeige von Benachrichtigungs-Icons für Apps, damit man ungelesene Nachrichten schnell erkennt. Auch Schnellbefehle von Apps werden unterstützt, die bei längerem Druck auf App-Icons erscheinen.

Die typischen Wischgesten gibt es ebenfalls: Ein Doppeltipp auf den Startbildschirm schaltet das Display aus, ein Wisch nach unten zeigt den Benachrichtigungsbereich, ein Wisch nach oben öffnet den Drawer. All das lässt sich bei Bedarf anpassen und ändern. Erkannt wird auch eine Zoom-out-Geste auf dem Startbildschirm – dann erscheint die Konfiguration der jeweiligen Seiten.

Im App-Drawer mit der Übersicht aller installierten Apps kann man Apps ausblenden, die man dort nie braucht oder von denen man nicht möchte, dass andere sie sehen. Über die Suche lassen sich solche Apps dann weiterhin starten.

Alphabet-Liste und Turbosuche ungemein nützlich

Standardmäßig blendet Octopi Launcher in der App-Übersicht eine schmale und angenehm platzsparende alphabetische Liste ein. Drückt man darauf etwa den Buchstaben P, landet man direkt bei der ersten App, die mit P beginnt, und kann so besonders schnell zu Apps weiter unten in der Liste springen.

Ergänzend dazu gibt es eine klassische Suche, für die sich ein Turbobetrieb aktivieren lässt. Sobald es für ein Suchergebnis nur einen Treffer gibt, wird die passende App sofort gestartet. Bei Bedarf kann der App-Drawer so eingestellt werden, dass er sich die letzte Position merkt oder immer nur den halben Bildschirm einnimmt, damit man einhändig alles erreichen kann. Das ist beides ungemein praktisch.

Gewöhnungsbedürftig ist hingegen die Sortierung im App-Drawer: Jede App, die mit einem Umlaut beginnt, wird nicht normal alphabetisch einsortiert, sondern landet nach dem Buchstaben Z, zum Beispiel Apps wie Öffi , Öffi NG oder der Übersetzer von Google.

Nicht nur bei der App-Übersicht, auch beim Dock glänzt Octopi Launcher mit sinnvollen Funktionen.


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