Octopath Traveler im Test: Nostalgisch auf der Switch leveln

Schöne Klänge, ein klassischer Look und acht unterschiedliche Helden. Square Enix setzt mit Octopath Traveler für die Nintendo Switch auf viel Nostalgie.

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Ein Bosskampf in Octopath Traveler
Ein Bosskampf in Octopath Traveler (Bild: SquareEnix / Screenshot: Golem.de/Michael Wieczorek)

Final Fantasy, Dragon Quest, Xenogears - wer Genremeilensteine wie diese in bester Erinnerung hat, dürfte beim Anblick von Octopath Traveler entzückt sein. Das neue japanische Rollenspiel von Square Enix für die Nintendo Switch ist darauf fokussiert, die guten alten Zeiten heraufzubeschwören. Die Entwickler haben zu diesem Zweck einen Hybrid-Look erdacht. Der punktet mit viel 16-Bit-Pixel-Charme, wird aber gleichzeitig durch moderne Effekte wie Motion Blur, Tiefenschärfe, Partikelreigen und Echtzeitbelichtung in der Unreal Engine 4 vollendet.

Inhalt:
  1. Octopath Traveler im Test: Nostalgisch auf der Switch leveln
  2. Genügend Tiefgang für taktische Kämpfe, Verfügbarkeit und Fazit

Das Ergebnis wirkt teils wunderschön, verträumt und angenehm neuartig, andererseits aber auch niedrig aufgelöst mit Texturen, die an Tapeten vom Nintendo 64 erinnern. Octopath Traveler läuft maximal in einer Auflösung von 1.280 x 720 Bildpunkten bei meist stabilen 30 Bildern pro Sekunde.

Der gute alte JRPG-Alltag

In der Welt von Octopath Traveler gibt es viele kleine Handlungsstränge und acht große. Jeder der acht Haupthelden ist nämlich ein gleichwertiger Charakter. Zwar wählt der Spieler zu Beginn seinen persönlichen Anführer, allerdings bedeutet das nur, dass er mit ihm startet und darauf die weiteren sieben anderen nacheinander kennenlernt und mit ihnen gemeinsam die Welt erkundet. Die Helden entsprechen dabei den bekannten Stereotypen Magier, Diebin, Waldläuferin, Kämpfer und so weiter. Ihre Handlungsstränge versprühen aber trotz ihrer Vorhersehbarkeit einigen Charme, was nicht zuletzt an den locker verfassten Dialogen liegt.

Auf den linearen, aber abzweigungsfreudigen Wegen zwischen den großen Städten und kleinen Dörfern, düsteren Höhlen oder hohen Bergketten gibt es versteckte Schatzkisten zu entdecken und jede Menge Zufallskämpfe. Freiheit beim Erkunden wie beispielsweise in Dragon Quest 8 sollten Spieler nicht erwarten, eher ein lineares Abklappern von interessanten Örtlichkeiten. Immerhin lässt sich die Abfolge der vielen Aufgaben im Land selbst festlegen, einzig der eigene Charakterlevel sollte stimmen.

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In den 20 Stunden während unseres Tests haben wir noch keine größere Verwebung der acht primären Handlungen entdeckt, sind aber noch gespannt, was am Ende des äußerst langen Abenteuers passieren wird. Es scheint so, als wäre jede einzelne Handlung eher in sich abgeschlossen. Für Hardcore-Rollenspieler wartet Octopath Traveler mit einigen Endgame-Bossen, sekundären Jobklassen und mächtigem Loot auf. Auch hier setzt Square Enix auf das altbewährte Konzept wie beispielsweise aus Final Fantasy 7.

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Genügend Tiefgang für taktische Kämpfe, Verfügbarkeit und Fazit 
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elgooG 24. Jul 2018

Werde ich am Wochenende machen, danke! =)

mnementh 23. Jul 2018

Wie kommst Du darauf, dass Nintendo die Entwicklung finanziert hat? Ich habe bisher...

mnementh 23. Jul 2018

Das mit dem Ausverkauf ist in Japan. Da hat Square die Nachfrage voll unterschätzt. Bei...

zilti 20. Jul 2018

Das ist ja die reinste Qual für die Augen... Schade. Ich habe die beiden "Bravely"-Titel...



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