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Genügend Tiefgang für taktische Kämpfe, Verfügbarkeit und Fazit

Square Enix sollte mit ihrer Erfahrung ja wissen, wie gute Kämpfe in einem rundenbasierten Rollenspiel funktionieren. Uns haben die taktischen Manöver in Octopath Traveler überzeugt. Man kommt schnell in die Kämpfe rein, die Melodien erzeugen Spannung, die Sieg-Fanfare motiviert und es gibt keine störenden Ladezeiten. Dadurch geraten wir selbst beim recht stumpfen Aufleveln für das nächste Areal in einen guten Flow. Hier bewährt sich die jahrzentelange Erfahrung vom Publisher.

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So ähnlich wie in der Bravely-Serie vom Nintendo 3DS ist es in den Kämpfen von höchster Bedeutung, den Gegner erst im richtigen Moment mit allen verfügbaren Mitteln anzugreifen. Jeder Gegner besitzt einen natürlichen Schutzschild, der vorher mit den passenden Waffengattungen gebrochen werden muss. Darauf lassen sich zuvor angesparte Aktionspunkte für besonders effiziente Schadensverteilung ausgeben.

Bei den Elementen und Waffengattungen, Fertigkeiten und Rüstungen fahren die Entwickler das pure Standardprogramm auf. Es gibt Feuer, Eis, Donner und Gift - Bogen, Stabwaffen, Schwert und Axt. Das ist nicht sehr originell. Dass die Kämpfe trotzdem Spaß machen, liegt an den wichtigen Spezialmanövern jedes Charakters. So kann die Waldläuferin H'aanit zum Beispiel Standardgegner wie Pokemon einfangen und darauf im Kampf beschwören. Die Klerikerin Ophilia überzeugt einfache Dorfbewohner oder Händler, die sie ebenfalls zu Hilfe rufen kann.

Octopath Traveler ist seit dem 13. Juli 2018 für die Nintendo Switch erhältlich und ab zwölf Jahren von der USK freigegeben. Der Titel kostet 50 Euro. Die Sprachausgabe des Titels ist wahlweise auf Japanisch (empfehlen wir) oder Englisch. Einige ausgewählte Sequenzen sind komplett vertont, ansonsten gibt es nur kurze Sprachfetzen. Die geschriebenen Texte orientieren sich an der Systemsprache der Nintendo Switch. Im E-Shop findet sich eine kostenlose Demofassung, die den Beginn des Spiels umfasst. Der Spielstand der Demo lässt sich in die Vollversion übernehmen.

Fazit

In vielen Bereichen fühlt sich Octopath Traveler an wie die Vorgängerstücke der beiden Haupt-Produzenten: Bravely Default und Bravely Second - nur ein gutes Stück besser. Die Kämpfe sind sehr traditionell und durchaus fordernd, beim Tiefgang können wir ebenfalls nicht meckern. In puncto Handlung nehmen sich die Titel nicht viel. Auch das neue Werk ist für erfahrene Spieler vorhersehbar und dürfte nur Neueinsteiger mit den Wendungen überraschen.

Echte Highlights sind der meist sehr stimmungsvolle und neuartige Hybrid-Look, den wir gerne öfter sehen würden und die absolut traumhaften schönen Melodien im Soundtrack.

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 Octopath Traveler im Test: Nostalgisch auf der Switch leveln
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elgooG 24. Jul 2018

Werde ich am Wochenende machen, danke! =)

mnementh 23. Jul 2018

Wie kommst Du darauf, dass Nintendo die Entwicklung finanziert hat? Ich habe bisher...

mnementh 23. Jul 2018

Das mit dem Ausverkauf ist in Japan. Da hat Square die Nachfrage voll unterschätzt. Bei...

zilti 20. Jul 2018

Das ist ja die reinste Qual für die Augen... Schade. Ich habe die beiden "Bravely"-Titel...


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