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October 2018 Update: Onedrive löscht bald wenig genutzte synchronisierte Daten

Storage Sense wird Teil der neuen Version von Windows 10. Diese Funktion migriert wenig genutzte Daten im automatisch in die Onedrive-Cloud, um Speicherplatz zu sparen. Nutzer können den Prozess täglich laufen lassen, aber auch komplett abschalten und gar nicht erst verwenden.

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Storage Sense löscht lokale Kopien von wenig genutzten Onedrive-Dateien.
Storage Sense löscht lokale Kopien von wenig genutzten Onedrive-Dateien. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Das nächste große Inhaltsupdate für Windows 10 wird den Cloudspeicher Onedrive tiefer in das System integrieren. Die Datei-Cloud wird per Storage Sense automatisiert mit Onedrive synchronisierte Dateien in die Cloud auslagern können. Dadurch können Nutzer belegten Speicherplatz in den Webspeicher auslagern. Eine logische Verknüpfung zu so hochgeladenen Dateien kann in Ordnern abgelegt werden. Ein Klick auf die Verknüpfung öffnet diese, als wäre sie lokal gespeichert, vorausgesetzt, eine Internetverbindung besteht.

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Storage Sense aktiviert sich immer dann, wenn das Hostsystem über wenig Speicherplatz verfügt. Die Funktion können die Nutzer aber auch durch ein tägliches, wöchentliches oder monatliches Intervall aktivieren oder sie manuell abrufen. Außerdem kann die Funktion in den Systemeinstellungen komplett abgeschaltet werden.

Wenig genutzte Dateien werden ausgelagert

Bereits in vergangenen Updates wurde die Möglichkeit, Verknüpfungen zu hochgeladenen Dateien zu erstellen, eingeführt. Storage Sense automatisiert diesen Prozess. Dabei ruft die Funktion Informationen zu jeweiligen Dateien ab - etwa wie häufig diese genutzt werden und wann sie das letzte Mal geöffnet wurden. Basierend auf diesen Informationen lädt die Software entsprechend automatisch Dateien hoch und löscht die lokalen Daten. Die Funktion bereinigt bei jedem Durchlauf zusätzlich weitere Daten: Darunter temporäre Installationsdateien, Browsercaches, Treiberpakete, Systemlogs, Fehlerdumps und alte temporäre Windows-Update-Dateien - ähnlich, wie es die bisherige Datenträgerbereinigung bereits macht.

Die Nutzer können entscheiden, welche Dateien sie immer lokal verfügbar haben möchten. Schließlich ist Cloud-Speicher nicht nur internetabhängig, sondern oft langsamer als lokaler Massenspeicher. Er kann aber auch sinnvoll sein, wenn Käufer sich beispielsweise für Geräte mit nur 64 GByte Speicher entscheiden - etwa das Einstiegsmodell des Surface Go.



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Lachser 04. Okt 2018

Doch es ist leider immer noch falsch. Schon der 2. Satz: "Diese Funktion migriert wenig...

baltasaronmeth 15. Sep 2018

Hätte ich nur den Artikel gelesen, hätte ich das aber auch gedacht :-/

TC 14. Sep 2018

Die ganzen Spiele und Socialapps nerven aber extrem. Vor allem bei Win Pro - da erwartet...

TC 14. Sep 2018

7 nutzt du aber hoffentlich auch nur unfreiwillig, weil vom AG bereitgestellt und Linux...

TigerPixel.DE 14. Sep 2018

Den Fehler hatte MS doch schon einmal mit dem Internet Explorer gemacht. So wiederholt...


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