Octane: Javascript-Benchmark für das moderne Web von Google

Mit Octane hat Google einen neuen Javascript-Benchmark veröffentlicht, der laut Google ganz bewusst auf moderne Browser und komplexe Webapplikationen ausgerichtet ist. Im Internet Explorer 9 funktioniert er ebenso wenig wie unter der iOS-Version von Safari und dem Android-Browser unter Android 4.0.

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Neuer Javascript-Benchmark Octane nutzt Box2D, Bullet und pdf.js.
Neuer Javascript-Benchmark Octane nutzt Box2D, Bullet und pdf.js. (Bild: Google)

Octane nutzt zwar acht Tests aus Googles Javascript-Benchmark V8, hinzu kommen aber fünf neue Benchmarks, die auf Basis kompletter Web-Apps und Bibliotheken entstanden sind. Aus einer höheren Punktzahl in Octane soll sich so direkt auf eine höhere Geschwindigkeit solcher Applikationen schließen lassen.

Zu den neuen Tests zählt "Box2DWeb", der eine Javascript-Portierung der Physik-Engine Box 2D ausführt, die in einigen Browserspielen zum Einsatz kommt. Ähnliches gilt für den Test "Mandreel": Hier wird die 3D-Engine Bullet in einer Version verwendet, die zuvor mit dem Mandreel-Compiler von Onan Games in Javascript umgewandelt wurde. Auch diese Engine kommt in einigen Browserspielen zum Einsatz.

Der Test "Pdf.js" basiert auf Mozillas in Javascript geschriebenem PDF-Reader, der PDF-Dateien im Browser ohne Plugins rendert. Der Test "GB Emulator" basiert auf einem Gameboy-Emulator in Javascript, in dem ein 3D-Spiel läuft. "Codeload" misst, wie schnell ein Browser Code mit Hilfe der Javascript-Bibliotheken Closure (von Google) und jQuery ausführen kann.

In einem ersten kurzen Test auf einem Macbook Air unter Mac OS X kam Chrome 21 auf 11.300 Punkte, dahinter lag Safari mit 7.400 Punkten und Firefox 14 mit 6.100 Punkten. Opera 12 erreichte 4.500 Punkte.

Octane kann unter developers.google.com/octane aufgerufen werden. Auch der Sourcecode und weitere Informationen sind dort zu finden.

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