Octacore-Prozessor: Core i9-9900K kostet über 500 Euro
Einige Online-Shops wie Dutch Computer Centre(öffnet im neuen Fenster) führen bereits Intels Core i9-9900K. Der Prozessor mit acht Kernen für den Sockel LGA 1151 v2 kostet dort 560 Euro für Vorbesteller. Dieser Preis kann durchaus etwas höher sein als der offizielle von Intel, er ist aber ein guter Richtwert. Der kleinere Core i7-9700K wird für 430 Euro gelistet – auch das erscheint uns realistisch für den Chip.
Beide Prozessoren werden für Ende September oder Anfang Oktober 2018 erwartet und sind die ersten Mittelklasse-CPUs von Intel. Sie folgen auf den Core i7-8700K (Test) , daher werden sie intern auch als Coffee Lake Refresh bezeichnet. Die zwei Octacores haben anders als ihre Vorgänger einen verlöteten Heatspreader zugunsten niedriger Temperaturen und höherer Taktraten. Bisher verwendet Intel nur Wärmeleitpaste für die Hexacores, was für den Standardbetrieb ausreicht, aber nicht für eine Übertaktung oder mehr Kerne bei flotteren Frequenzen.
| Kerne | Takt | Turbo | L3$ | iGPU | Speicher | TDP | Preis | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Core i9-9900K | 8 + SMT | 3,6 GHz | 4,7 bis 5,0 GHz | 16 MByte | UHD 630 | 2x DDR4-2667 | 95 Watt | ? |
| Core i7-9700K | 8 (sic!) | 3,6 GHz | 4,6 bis 4,9 GHz | 12 MByte | UHD 630 | 2x DDR4-2667 | 95 Watt | ? |
| Core i5-9600K | 6 | 3,7 GHz | 4,3 bis 4,6 GHz | 9 MByte | UHD 630 | 2x DDR4-2667 | 95 Watt | ? |
Der Core i9-9900K und der Core i7-9700K kosten mehr als der Core i7-8086K (420 Euro) und der Core i7-8700K (350 Euro). Zumindest neue Mainboards sind nicht erforderlich, denn die CPUs laufen nach einem UEFI-Update in bisherigen Platinen mit Z370-, H370-, Q370-, B360- und mit H310-Chipsatz. Die zwei 9000er-Chips dürften im Mittel schneller rechnen als AMDs Ryzen 7 2700X (Test) mit acht Kernen, er kostet 320 Euro.

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