OCI Ampere A1 Compute: Oracles ARM-Cloud kostet 1 Cent pro Kern/Stunde

Günstiger als AWS' Graviton2-Instanzen: Oracle setzt den 80-kernigen Ampere Altra in der eigenen Cloud-Infrastruktur ein.

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Ampere Altra
Ampere Altra (Bild: Ampere Computing)

Oracle hat die OCI Ampere A1 Compute vorgestellt, die erste Cloud-Instanz des Anbieters auf Basis von ARM-Prozessoren. Je nach Wunsch gibt es bis zu 80 CPU-Kerne und bis zu 512 GByte Arbeitsspeicher für virtuelle Maschinen oder bis zu 160 Kerne und 1 TByte für den Bare-Metal-Service. Oracle wirbt damit, dass die OCI Ampere A1 Compute gerade mal einen US-Cent pro Kern und Stunde kostet.

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Die Namensgebung ist dabei etwas unglücklich, denn Ampere A1 ist der Codename des ehemaligen X-Gene 3 mit 32 CPU-Kernen, den Ampere Computing später als eMag 8180 in den Handel brachte. Oracle nutzt für seine Instanzen jedoch immer den ersten Buchstaben des Herstellers und nummeriert diese nach Generationen durch, daher A1 bei Ampere.

Technische Basis der OCI Ampere A1 Compute sind die 80-kernigen Ampere Altra alias Quicksilver: Die nutzen ARMs eigenes Neoverse-N1-Design und werden im N7-DUV-Verfahren von Auftragsfertiger TSMC produziert. Der von Oracle verwendete Ampere Altra läuft mit 3 GHz und hat acht DDR4-Speicherkanäle, sprich der Q80-30.

Schneller als Epyc und Xeon

In bestimmten Workloads schlägt die ARM-Instanz die aktuellen AMD- und Intel-Pendants, welche mit den Epyc 7003 (Milan) respektive Xeon SP v3 (Ice Lake SP) ausgestattet sind. Die kosten mit 2,5 und 5,4 US-Cent zudem deutlich mehr als die OCI Ampere A1 Compute mit 1 US-Cent. Auch AWS' Graviton2-Instanzen (m6g) sind teurer, da deren Preis bei rund 4,5 US-Cent liegt.

  • Präsentation zum Altra (Bild: Ampere)
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Präsentation zum Altra (Bild: Ampere)
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Oracle bietet die OCI Ampere A1 Compute auch als kostenlose Variante an, hier gibt es allerdings nur vier CPU-Kerne und 24 GByte RAM. Gedacht ist diese für Entwickler, die damit ARM-basierte Apps erstellen möchten. Oracle ist nach AWS der zweite Anbieter mit ARM-Clouds, die für Endkunden zur Verfügung stehen. Microsoft nutzt zwar bei Azure intern entsprechende CPUs, bietet diese aber nicht als mietbare Instanzen an.

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