Oceangate: Küstenwache geht vom Tod der Titan-Besatzung aus
Die fünf Besatzungsmitglieder des Tauchbootes Titan sind nach Ansicht der US-Küstenwache höchstwahrscheinlich bei einer "katastrophalen Implosion" ums Leben gekommen. Auch die Betreiberfirma Oceangate gehe davon aus, "unseren Chef Stockton Rush, Shahzada Dawood und sein Sohn Suleman Dawood, Hamish Harding und Paul-Henri Nargeolet traurigerweise" verloren zu haben, hieß es in einer Mitteilung vom 22. Juni 2023. Nach Angaben der US-Küstenwache ist noch unklar, ob die Leichen der Besatzungsmitglieder geborgen werden können.
Die fünf Männer an Bord der Titan seien "echte Forschungsreisende" gewesen, mit "speziellem Abenteuergeist und einer tiefen Leidenschaft für die Erforschung und den Schutz der Meere der Welt" , teilte Oceangate weiter mit. Man trauere und sei mit den Herzen bei den Angehörigen. Auch für die Mitarbeiter sei es eine "extrem traurige Zeit" .
Oceangate bedankte sich zudem für die internationale Unterstützung bei der Suche und bat darum, die Privatsphäre der Familien der Insassen zu respektieren.
Das Tauchboot wurde s eit dem 18. Juni 2023 vermisst . Die Titan war mit fünf Menschen an Bord auf dem Weg zum Wrack der 1912 gesunkenen Titanic in rund 3.800 Metern Tiefe. Etwa eine Stunde und 45 Minuten nach Beginn des Tauchgangs riss der Kontakt zum Mutterschiff ab.
Im Einsatzgebiet rund 700 Kilometer südlich der kanadischen Insel Neufundland starteten Trupps aus den USA und Kanada eine großangelegte Suche sowohl an der Wasseroberfläche als auch in der Tiefe des Ozeans. Dabei waren Schiffe, Flugzeuge, ferngesteuerte Unterwasserfahrzeuge, Tauchroboter und andere Gerätschaften im Einsatz.
Am Donnerstag teilte die US-Küstenwache mit, dass in der Nähe des Titanic-Wracks Trümmerteile gefunden worden seien, die zum verschollenen Tauchboot Titan gehörten. Damit sei belegt, dass es keine Überlebenschance für die fünf Vermissten mehr gebe.
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