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Occipital: VR Dev Kit ermöglicht Roomscale-Tracking per iPhone

Inside-out-Tracking mit dem Smartphone: Eine Sensorleiste erfasst Daten und schickt sie ans iPhone 6(S). Das bereitet die Umgebung grafisch auf. So wird eine Mixed Reality möglich.

Artikel veröffentlicht am ,
VR Dev Kit
VR Dev Kit (Bild: Occipital)

Der Hersteller Occipital hat das VR Dev Kit für iPhones vom Typ iPhone 6 und 6S angekündigt. Dabei handelt es sich um eine Homido-1-Halterung, in die das Smartphone geschoben wird. An der Front ist eine Leiste angebracht, auf der der sogenannte Structure Sensor sitzt. Der arbeitet unter anderem mit zwei Infarot- und einer 160-Grad-Weitwinkellinse, um die Umgebung zu erfassen und per Slam-Algorithmus aufzubereiten.

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Es handelt sich also um ein Inside-out-Tracking mit dem Smartphone, wodurch wie beim HTC Vive eine Roomscale-Interaktion möglich wird. Eine ähnliche Idee, nur mit der Smartphone-Kamera, verfolgt auch Dacuda, um neben einer Rotation des Kopfes in der virtuellen Realität (Rotation) auch eine Bewegung im Raum (Translation) möglich zu machen. Ein Tracking der Hände findet bei beiden Umsetzungen aber bisher nicht statt.

Per Bridge-Engine, so nennt Occipital sein SDK, wird aus der Virtual Reality dennoch eine Augmented oder Mixed Reality: Im Wohnzimmer können virtuelle Figuren oder Objekte auf realen platziert werden, was neue Möglichkeiten für Content-Entwickler generiert. Die sollen durch das VR Dev Kit angesprochen werden, das für 500 US-Dollar verkauft wird und zum iPhone 6(S) und iOS kompatibel ist. Da Inside-out-Tracking verwendet wird, ähnlich wie bei Lenovos Phab 2 Pro, wäre der Structure Sensor auch in Smartphones und Tablets integrierbar, was wohl ein mittelfristiges Ziel ist.

Occipital sagt, die Slam-Berechnung würde das iPhone nur wenig belasten, was wichtig ist. Die Latenz zwischen eingehendem Frame durch die Kameras und der finalen Positionsbestimmung soll bei unter 10 ms liegen.

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