Abo
  • Services:

Snail Obox: Chinesische 4K-Konsole soll auch in Europa erscheinen

Der chinesische Spielepublisher Snail Games hat große Pläne: Anfang 2016 will er seine Android-basierte 4K-Konsole Obox auch in Europa veröffentlichen. Ausführliche technische Details zur Hardware liegen bereits vor.

Artikel veröffentlicht am , /
Obox
Obox (Bild: Snail Games)

In China gibt es eine ganze Reihe von Spielkonsolen, die nie den Sprung bis nach Europa oder die USA schaffen. Das Unternehmen Snail Games - eigentlich Mobilfunkprovider und gleichzeitig Publisher von Free-to-Play-Spielen - hat sich entschlossen, mit seiner Obox den Schritt zu wagen. Das hat ein Firmensprecher der US-Niederlassung bereits vor einigen Tagen dem Handelsmagazin MCV gesagt.

Stellenmarkt
  1. Galeria Kaufhof GmbH, Köln
  2. Loh Services GmbH & Co. KG, Haiger

Seinen Angaben zufolge soll die Obox Anfang 2016 auf den Markt kommen. Ob die Konsole dann nur in Großbritannien oder gleich in ganz Europa erscheint, ist nicht ganz klar. Informationen über den anvisierten Preis liegen noch nicht vor.

Die Obox soll vom Start weg 4K-Auflösungen unterstützen. Snail will die Obox mit zwei unterschiedlichen Tegra K1 anbieten. Je nach Modul takten Kerne mit 2.0 GHz oder mit 2,2 GHz - allerdings setzt Snail nicht auf Denver, sondern vier Cortex A15. Egal welche Variante, der Arbeitsspeicher fasst 4 GByte und der verlötete Flash-Speicher ebenfalls 4 GByte an Daten. Darauf ist das Betriebssystem Android 4.4 Kitkat vorinstalliert.

Die Geforce-Grafikeinheit des Tegra K1 ist eine der schnellsten für Tablet-Hardware, über HDMI 1.4a gibt der Chip zudem Ultra-HD-Videos (3.840 x 2.160 Pixel) aus. Allerdings ist die Wiedergabe auf 30 Hz limitiert, dafür decodiert die Geforce H.265-Material und eignet sich an passenden Fernsehern auch für 3D. Weitere technische Daten: ac-WLAN, Bluetooth 4.0, 100-MBit/s-Ethernet, USB 3.0, HDMI-Input und ein 45-Watt-Netzteil.

  • Das Gamepad der Obox (Bild: Snail)
  • Die Obox (Bild: Snail)
  • Die Obox (Bild: Snail)
  • Die Obox (Bild: Snail)
  • Die Obox (Bild: Snail)
  • Die Obox (Bild: Snail)
Die Obox (Bild: Snail)

Zusätzlich unterstützt die Obox handelsübliche SSDs oder Festplatten mit 2,5- oder 3,5-Zoll-Format. Snail liefert die Android-Konsole mit einer 500-GByte- oder 1-TByte-HDD mit 5.200 Umdrehungen pro Minute aus, alternativ sind Platten mit 1 TByte oder 4 TByte und 7.200 Umdrehungen pro Minute verfügbar.

Wozu so viel Speicherplatz bei einer Android-Konsole? Snail plant, künftig MMOs zu portieren, beispielsweise das selbst entwickelte Age of Wulin. Den im chinesischen Mittelalter angesiedelten Titel spielen Snail zufolge 5,5 Millionen Nutzer. Gesteuert werden die Spiele mit dem mitgelieferten Gamepad, das zugleich als Mausersatz dient.

Für den Marktstart arbeitet Snail Games zudem mit dem französischen Mobile-Games-Anbieter Gameloft zusammen, der einige seiner Spiele für die Obox portieren möchte: Brothers in Arms 3: Sons of War, Modern Combat 4: Zero Hour, das Rennspiel Asphalt 8: Airborne und das auf der Unreal Engine basierende Rollenspiel Wild Blood. Weitere Umsetzungen sind angedacht.

Snail Games rechnet damit, dass früher oder später auch größere Titel wie Call of Duty auf der Obox erscheinen, so der Chef der US-Niederlassung. Die Firma hatte die Obox bereits auf der CES 2015 vorgestellt, zusammen mit einem speziell für Spieler gedachten Smartphone namens W3D, das nach aktuellem Stand in den kommenden Monaten in den USA, aber nicht in Europa erhältlich sein soll.

Nachtrag vom 20. Februar 2015, 11:59 Uhr

Wir haben den Artikel um technische Spezifikationen, ein Video und Bilder der Obox ergänzt.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 1,25€
  2. 1,29€
  3. 19,99€
  4. 59,99€

TheUnichi 25. Feb 2015

Die PS4 bzw. Sony nutzt (unter anderem) modifiziertes DirectX und stellt genau dessen...

igor37 21. Feb 2015

Davon war aber auch nicht die Rede, "Mädel". Oder haben wir irgendwo Spiele erwähnt...

CarstenKnuth 21. Feb 2015

MS freut sich shcon auf die 1te klage allein der name wird schon ne klage bedeuten da...

Anonymer Nutzer 21. Feb 2015

der Nachfolger Erista soll ja schon 2015 auf den Markt kommen - bis 2016 bringt Nvidia...

TarikVaineTree 21. Feb 2015

Dem Preis. Für 100 Tacken wäre das Ding das perfekte Upgrade für jeden Nicht-Smart-TV...


Folgen Sie uns
       


Nach E-Fail, was tun ohne sichere E-Mails - Livestream

Die E-Fail genannte Sicherheitslücke betrifft die standardisierten E-Mail-Verschlüsselungsverfahren OpenPGP und S/MIME. Im Livestream diskutieren wir den technischen Hintergrund der zuletzt aufgedeckten Lücken und besprechen, was Nutzer nun tun können, wenn sie ihre Nachrichten weiter sicher verschicken wollen.

Nach E-Fail, was tun ohne sichere E-Mails - Livestream Video aufrufen
Ryzen 5 2600X im Test: AMDs Desktop-Allrounder
Ryzen 5 2600X im Test
AMDs Desktop-Allrounder

Der Ryzen 5 2600X ist eine der besten sechskernigen CPUs am Markt. Für gut 200 Euro liefert er die gleiche Leistung wie der Core i5-8600K. Der AMD-Chip hat klare Vorteile bei Anwendungen, das Intel-Modell in Spielen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Golem.de-Livestream Wie gut ist AMDs Ryzen 2000?
  2. RAM-Overclocking getestet Auch Ryzen 2000 profitiert von schnellem Speicher
  3. Ryzen 2400GE/2200GE AMD veröffentlicht sparsame 35-Watt-APUs

Kailh KS-Switch im Test: Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
Kailh KS-Switch im Test
Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue

Der chinesische Hersteller Kailh fertigt seit fast 30 Jahren verschiedenste Arten von Schaltern, unter anderem auch Klone von Cherry-MX-Switches für Tastaturen. Der KS-Switch mit goldenem Stempel und markantem Klick ist dabei die bessere Alternative zu Cherrys eigenem MX Blue, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple-Patent Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören
  2. Tastaturen Matias bringt Alternative zum Apple Wired Keyboard
  3. Rubberdome-Tastaturen im Test Das Gummi ist nicht dein Feind

Recycling: Die Plastikwaschmaschine
Recycling
Die Plastikwaschmaschine

Seit Kurzem importiert China kaum noch Müll aus dem Ausland. Damit hat Deutschland ein Problem. Wohin mit all dem Kunststoffabfall? Michael Hofmann will die Lösung kennen: Er bietet eine Technologie an, die den Abfall in Wertstoff verwandelt.
Ein Bericht von Daniel Hautmann


      •  /