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Objektiv: Nikon will 800-mm-Supertele für Z-System bauen

Nikon plant das Nikkor Z 800 mm 1:6,3 VR S zu bauen. Es soll eine extreme Brennweite für spiegellose Vollformatkameras werden.
/ Andreas Donath
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Nikkor Z 800 mm 1:6,3 VR S (Bild: Nikon)
Nikkor Z 800 mm 1:6,3 VR S Bild: Nikon

Nikon will seine spiegellosen Vollformatkameras (FX-Format) des Z-Systems mit einer Profi-Brennweite bereichern. Das Objektiv Nikkor Z 800 MM 1:6,3 VR S(öffnet im neuen Fenster) soll mit einem optischen Bildstabilisator ausgerüstet werden, um auch bei langen Verschlussgeschwindigkeiten unverwackelte Bilder zu ermöglichen.

Zum ersten Mal wird in einem Nikkor-Z-Modell eine Phasen-Fresnel-Linse (PF) eingesetzt, die ein kompaktes und leichtes Gehäuse ermöglicht, so dass das Objektiv trotz seiner Größe als Superteleobjektiv sehr mobil sein soll. Das geplante Gewicht nannte Nikon allerdings noch nicht.

Wann das Objektiv auf den Markt kommen werde, und was es kosten solle, teilte Nikon ebenfalls noch nicht mit.

Ende Oktober 2021 hatte Nikon die neue Vollformatkamera Z 9 präsentiert. Sie kommt mit einem 45,7 Megapixel großen Sensor im FX-Format (35,9 x 23,9 mm) und verwendet Nikons Z-Bajonett. Die Kamera soll sich sowohl an professionelle Fotografen als auch an Videofilmer richten. Videos können in 8K mit bis zu 60 fps aufgenommen werden, in 4K sind bis zu 120 fps möglich.

Zum Start der Kamera sind nur Videos in komprimiertem Format möglich (mov, MP4), allerdings soll ein Update folgen, mit dem auch 8K-Aufnahmen im RAW-Format unterstützt werden. Die Kamera unterstützt Prores 422 HQ.

Die Nikon Z 9 soll noch im Dezember 2021 in den Handel kommen und als Gehäuse rund 6.000 Euro kosten.


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