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Object Storage:
MinIO ist am Ende - was jetzt?

MinIO wurde abgeschaltet, viele (Einzel-)Entwickler und kleine Unternehmen suchen Alternativen und fragen sich: Wie konnte das passieren?
/ Stefanie Schmidt
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In einem Object Storage können Objekte aller Art gespeichert oder auch zwischengelagert werden. (Bild: Pixabay)
In einem Object Storage können Objekte aller Art gespeichert oder auch zwischengelagert werden. Bild: Pixabay

MinIO war ein Dienst, der von MinIO, Inc. 2014 ins Leben gerufen wurde. Das Ziel war eine Alternative zu Amazons S3, die kostenfrei und Open Source sein sollte. Der Dienst selbst war ein sogenannter Object Storage, in dem man Objekte aller Art speichern oder auch zwischenlagern konnte, wie Bilder, Backups und vieles mehr, zum Beispiel auch KI-Trainingsdaten.

MinIO wurde schnell bei Entwicklerteams, Selbstständigen und Unternehmen beliebt. Der Dienst war einfach zu installieren und verfügte über eine GUI. Anfangs war MinIO mit der Apache-Lizenz V2 lizenziert, einer Lizenz, die den Entwicklern viele Freiheiten lässt. Die Community wuchs daher rasch, es wurden PR (Pull Requests) geöffnet, Bugs gemeldet und gefixt und so das Projekt maßgeblich mitgestaltet. Auf Github heimste MinIO einen Stern nach dem anderen ein, ein Zeichen für die Beliebtheit und Akzeptanz dieser Software. Was ist danach passiert – und welche Alternativen gibt es? Wir erklären es.

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