Abo
  • Services:
Anzeige
Oberlandesgericht: Gema-Sperrtafeln auf Youtube sind rechtswidrig
(Bild: Screenshot Golem.de)

Oberlandesgericht: Gema-Sperrtafeln auf Youtube sind rechtswidrig

Oberlandesgericht: Gema-Sperrtafeln auf Youtube sind rechtswidrig
(Bild: Screenshot Golem.de)

Die Gema hat sich in zweiter Instanz bestätigen lassen, dass die Youtube-Sperrtafeln rechtswidrig sind - zumindest die alten. Doch der unsinnige Streit auf Kosten der Nutzer geht natürlich weiter.

Anzeige

Das Oberlandesgericht München hat die von Youtube geschalteten Gema-Sperrtafeln in zweiter Instanz als rechtswidrig eingestuft. Das gab die Verwertungsgesellschaft am 12. Mai 2015 bekannt. Das Gericht bestätigt damit weitgehend das vorangegangene Urteil des Landgerichts München vom Februar 2014. Gema-Chef Harald Heker sagte: "Die von Youtube verwendeten Sperrtafeln beeinflussen die öffentliche Meinungsbildung einseitig zulasten der Gema."

Bei der Suche nach zahlreichen Musikvideos bei Youtube erschien zuvor folgender Hinweis: "Dieses Video ist in Deutschland leider nicht verfügbar, da es möglicherweise Musik enthält, für die die erforderlichen Musikrechte von der Gema nicht eingeräumt wurden. Das tut uns leid."

Diese Sperrtafeln auf Youtube seien illegale Anschwärzung und Herabwürdigung der Gema und müssten geändert werden. Im März 2014 wurde wegen des ersten Urteils des Text der Sperrtafeln geändert: "Dieses Video ist in Deutschland leider nicht verfügbar, da es Musik enthalten könnte, über deren Verwendung wir uns mit der Gema bisher nicht einigen konnten."

Ein Google-Sprecher sagte Golem.de am 12. Mai 2015: "Wir haben bereits vor mehr als einem Jahr unsere Message leicht geändert, um den Bedenken der Gema Rechnung zu tragen. Für unsere Nutzer wird sich mit dem heutigen Urteil daher nichts ändern. Wir werden nun die schriftlichen Gründe für die Entscheidung abwarten."

Seit April 2009 verhandelt die Gema mit Youtube über einen neuen Lizenzvertrag für Musiknutzungen in Deutschland. Die Gema verlangt von der Google-Tochter 0,375 Cent pro Videoaufruf. "Wir wollen der Gema einen Umsatzanteil zahlen. Was wir aber nicht machen können, ist pro View eines Videos zahlen, weil das nicht unserem Geschäftsmodell entspricht und wir nicht pro View eines Videos Geld verdienen", sagte Latrache Golem.de.


eye home zur Startseite
Das Original 29. Mai 2015

das habe ich auch nicht gesagt. ich habe lediglich der darstellung widersprochen, dass...

GodsBoss 15. Mai 2015

Warum nicht 100%? Dass die Dinge, die letztlich juristisch beurteilt werden müssen, in...

Psykhe 14. Mai 2015

Für Musik definitiv nicht. Musik als MP3s und CDs kosten in Frankreich und der UK nicht...

plutoniumsulfat 14. Mai 2015

Selten so einen Müll gelesen... Kleiner Tipp: Es liegt nicht am Webinterface, dass das...

plutoniumsulfat 14. Mai 2015

Wo hat denn YouTube seinen Sitz?



Anzeige

Stellenmarkt
  1. GK Software AG, Schöneck/Vogtland, Berlin
  2. TADANO FAUN GmbH, Lauf an der Pegnitz / bei Nürnberg
  3. Sonntag & Partner Partnerschaftsgesellschaft mbB, Augsburg
  4. BG-Phoenics GmbH, Hannover


Anzeige
Top-Angebote
  1. (alle Angebote versandkostenfrei, u. a. Prey (Day One Edition) PC/Konsole 35,00€, Yakuza Zero PS4...
  2. 44,00€
  3. 299,00€

Folgen Sie uns
       


  1. Heiko Maas

    "Kein Wunder, dass Facebook seine Vorgaben geheim hält"

  2. Virtual Reality

    Oculus Rift unterstützt offiziell Roomscale-VR

  3. FTP-Client

    Filezilla bekommt ein Master Password

  4. Künstliche Intelligenz

    Apple arbeitet offenbar an eigenem AI-Prozessor

  5. Die Woche im Video

    Verbogen, abgehoben und tiefergelegt

  6. ZTE

    Chinas großes 5G-Testprojekt läuft weiter

  7. Ubisoft

    Far Cry 5 bietet Kampf gegen Sekte in und über Montana

  8. Rockstar Games

    Waffenschiebereien in GTA 5

  9. Browser-Games

    Unreal Engine 4.16 unterstützt Wasm und WebGL 2.0

  10. Hasskommentare

    Bundesrat fordert zahlreiche Änderungen an Maas-Gesetz



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Redmond Campus Building 87: Microsofts Area 51 für Hardware
Redmond Campus Building 87
Microsofts Area 51 für Hardware
  1. Windows on ARM Microsoft erklärt den kommenden x86-Emulator im Detail
  2. Azure Microsoft betreut MySQL und PostgreSQL in der Cloud
  3. Microsoft Azure bekommt eine beeindruckend beängstigende Video-API

3D-Druck bei der Bahn: Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
3D-Druck bei der Bahn
Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
  1. Bahnchef Richard Lutz Künftig "kein Ticket mehr für die Bahn" notwendig
  2. Flatrate Öffentliches Fahrradleihen kostet 50 Euro im Jahr
  3. Nextbike Berlins neues Fahrradverleihsystem startet

Google I/O: Google verzückt die Entwickler
Google I/O
Google verzückt die Entwickler
  1. Neue Version im Hands On Android TV bekommt eine vernünftige Kanalübersicht
  2. Play Store Google nimmt sich Apps mit schlechten Bewertungen vor
  3. Daydream Standalone-Headsets auf Preisniveau von Vive und Oculus Rift

  1. Re: 20kW Leistung... was ein Witz sowas überhaupt...

    picaschaf | 13:52

  2. Re: Es ist übrigens das erste Far Cry, das in den...

    DeathMD | 13:50

  3. Re: Für was verwendet man den noch im Jahr 2017?

    RaZZE | 13:45

  4. Re: Forken

    RaZZE | 13:44

  5. Re: Einfach ein europäisches Filmstudio gründen...

    ptepic | 13:34


  1. 12:54

  2. 12:41

  3. 11:44

  4. 11:10

  5. 09:01

  6. 17:40

  7. 16:40

  8. 16:29


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel