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OB-Kandidatin Nallinger: Limux "frisst Zeit, Geld und Nerven"

Mit deutlichen Worten hat die Grüne-Kandidatin Sabine Nallinger für das Oberbürgermeisteramt in München das Limux-Projekt kritisiert. Die Stadt sei mit der Umstellung aus Linux überfordert und viele Mitarbeiter seien verzweifelt. Nallinger will eine Kursänderung diskutieren.

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Limux geht nun in den Regelbetrieb über.
Limux geht nun in den Regelbetrieb über. (Bild: Stadt München)

Die Münchner OB-Kandidatin Sabine Nallinger will die Umstellung der Stadtverwaltung auf Linux nochmals überdenken. Das Limux-Projekt habe viele Probleme verursacht, die Stadt sei damit überfordert und viele Mitarbeiter seien verzweifelt, schreibt Nallinger auf ihrer Facebook-Seite. Sie wolle eine Lösung, die funktioniere, egal mit welcher Software. Es gehöre Mut dazu, "Fehleinschätzungen einzugestehen und den Kurs zu ändern". Nallinger kandidiert als Nachfolger des scheidenden Münchner Oberbürgermeisters Christian Ude.

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Wenige Stunden später relativierte Nallinger ihre Forderung auf Facebook allerdings wieder: "Ich stehe zu meinen Aussagen: Wir wollen frei bleiben. Aber: Das soll auch funktionieren. Ich möchte gerne alle Kapazitäten ausschöpfen, um gute Lösungen zu finden, damit ein guter Plan auch gut ausgeführt wird", schreibt sie als Kommentar unter einem Posting, in dem sie die Probleme bei der Umstellung nochmals erörtert.

Hilfe von anderen Städten

"Wir Grüne stehen für freie Software und haben es geschafft, dass München mit Limux weltweit Vorreiter auf dem Weg zu einer offenen und unabhängigen digitalen Welt ist", heißt es dort. Allerdings hätten die städtischen Angestellten Probleme beim Einsatz freier Software, da "zu wenige Städte freie Software nutzen und es deswegen viele Programme nur für nicht freie Betriebssysteme gibt. Das Schnittstellenmanagement frisst viel Zeit, Geld und Nerven. Ich fände es gut, wenn wir den Weg der freien Software weitergehen würden und nicht wieder umsteigen müssten. Aber dazu brauchen wir Hilfe. Hilfe von anderen Städten, die auch auf freie Software umsteigen müssten, damit wir die Entwicklungsschmerzen nicht allein tragen müssten; und natürlich von der IT-Branche, die Software für Kommunen derzeit kaum für freie Betriebssysteme wie Linux anbietet." Ähnlich äußerte sich Peter Hofmann vom Limux-Projekt bereits 2013 auf dem Linuxtag. Er fordert eine klare Richtlinie zu offenen Formaten von der Bundesregierung.

Zuvor hatte die Grüne Jugend München Nallinger widersprochen: "Limux hat weltweit als Erfolgsprojekt Beachtung gefunden. Limux steht für eine freie, offene und unabhängige IT-Infrastruktur und entspricht damit genau grünen Vorstellungen des digitalen Zeitalters. Außerdem hat es der Stadt in den vergangenen Jahren große Kostenersparnisse eingebracht und deutlich weniger Störfälle verzeichnet als andere Betriebssysteme", heißt es in einer Mitteilung auf der Webseite der Grünen Jugend.

Auf dem richtigen Weg

Auch die Piraten nahmen zu Nallingers Äußerungen Stellung. "Dass München mit der Umstellung auf Limux den richtigen Weg gewählt hat, zeigt alleine, dass andere Stadtverwaltungen wie zum Beispiel Berlin ab Anfang April ohne Sicherheitsupdate für ihre Rechner dastehen - obwohl das Ende des Supports für Windows XP seit Jahren bekannt war", sagte Thomas Mayer, der für den Stadtrat kandidiert.

"Nach den ganzen NSA-Enthüllungen ist Nallingers Forderung nach einer Rückkehr zum unsicheren Microsoft absurder denn je! Zudem scheint es, als müsse man der Grünen OB-Kandidatin den Begriff Nachhaltigkeit erklären. Es ist völlig normal, dass jedes System seine Tücken hat und bei einer Umstellung Schulungen und die Unterstützung der Mitarbeiter selbstverständlich sein müssen", zitierte die Münchner Abendzeitung die FDP-Europaabgeordnete Nadja Hisch.



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gadthrawn 16. Jul 2014

Vielleicht die Treiber zum Beschreiben der Personalausweise? Die Software zum Anfordern...

kitingChris 25. Feb 2014

Bei der Gnome Shell gibt es nirgends Rot-Grün Kontraste nebeneinander. Das ganze Thema...

Strongwalker 21. Feb 2014

Eines Tages bist Du mit der Schule fertig und hast einen richtigen Job im richtigen...

Strongwalker 21. Feb 2014

Wir sind dir nicht böse, wenn du wegbleibst. Dass wir hier vom Stadtrat und der Münchner...

Strongwalker 21. Feb 2014

Was ich über den NSA-Skandal weiß, sagt mir, dass an allen möglichen Stellen Daten...


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Resident Evil 2 Remake - Fazit

Sprechtext

Fazit

Bei Capcom haben sie derzeit in Sachen Horror ein monstermäßig gutes Händchen. Nach dem hervorragenden Resident Evil 7 ist auch das Remake des zweiten Serienteils geglückt. Das neue Resident Evil 2 fühlt sich nicht wie ein Remake an, sondern wie ein frisch programmiertes Spiel. Das schafft sogar das Kunststück, Fans des Originals zu fesseln und gleichzeitig Neulinge in den Bann von Raccoon City zu ziehen.

Natürlich wissen Kenner der Version von 1998 über die Rahmenhandlung und das Ende schon Bescheid. Dank der überarbeiteten Umgebungen und zusätzlicher Details bieten die Abenteuer von Leon und Claire dennoch wieder Spannung - mit dem zusätzlichen Reiz, die alte mit der überarbeiteten Fassung vergleichen zu können. Die geänderte Steuerung inklusive der Verteidigungsoptionen etwa mit dem Messer funktioniert wunderbar.

Vor allem aber ist die Mischung aus Action und Adventure inklusive der sehr fairen Rätsel gelungen. Auf Dauer haben uns nur die manchmal langen Laufwege gestört - vor allem, wenn wir nur wegen Platzmangel im Inventar ständig zwischen dem aktuellen Einsatzort und einem Sicherheitsraum pendeln mussten.

Grafik und Stimmung sorgen für mehr als nur gepflegtes Denken, Kämpfen und Gruseln. Dazu kommen übrigens auch einige Ekelanimationen, wegen denen Minderjährige und empfindliche Naturen lieber einen Bogen um Resident Evil 2 machen sollten. Alle anderen sollten sich dieses rundum gelungene Remake nicht entgehen lassen.

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