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Oatmeal erfolgreich: Geeks retten Tesla-Museum

Der Erfinder Nikola Tesla erhält nun auch in den USA ein ihm gewidmetes Museum. Ohne den Comiczeichner Oatmeal und seinen Spendenaufruf an die Geeks wäre das nicht möglich gewesen.

Artikel veröffentlicht am ,
Nikola Tesla mit Rudjer Boscovichs Buch "Theoria Philosophiae Naturalis" vor einer Spiralspule in New York, Datum unbekannt
Nikola Tesla mit Rudjer Boscovichs Buch "Theoria Philosophiae Naturalis" vor einer Spiralspule in New York, Datum unbekannt (Bild: Teslasociety/Wikipedia)

Die von Matt "The Oatmeal" Inman initiierte Crowdfunding-Operation "Let's Build a Goddam Tesla Museum" ist erfolgreich abgeschlossen worden: Rund 1,37 Millionen US-Dollar an Spenden wurden über Indiegogo gesammelt. Oatmeal warb dafür, das Erbe des größten Geeks aller Zeiten zu verteidigen.

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Das gesammelte Geld geht an den gemeinnützigen Verein Tesla Science Center at Wardenclyffe, der sich für die Errichtung eines Tesla-Museums einsetzt. Das Museum soll auf einem Gelände entstehen, auf dem auch Teslas Labor namens Wardenclyffe in Shoreham im Bundesstaat New York stand.

Grundstück gekauft

Der 6. Oktober 2012 markierte nicht nur das Ende der Indiegogo-Kampagne. An diesem Tag konnte der Tesla-Science-Center-Verein das Wardenclyffe-Gelände erwerben, auf dem nun das Museum errichtet werden soll. Laut New York Times wurden die Kaufverträge mit dem vorherigen Eigner Agfa bereits unterschrieben.

Der Kaufpreis wurde nicht genannt. Ziel der Sammlung war es, ein Kaufangebot in Höhe von 1,7 Millionen US-Dollar machen zu können. Über die Oatmeal-Spendenkampagne sollten mindestens 850.000 US-Dollar für den Verein gesammelt werden, der Staat New York wollte weitere 850.000 US-Dollar zuschießen.

Mehreinnahmen durch die Spenden sollen in den Bau des Museums fließen, weshalb der Verein auch noch weiter sammeln möchte. Möglicherweise entsteht auf dem Wardenclyffe-Gelände auch ein Treffpunkt für Wissenschaftler und ein Inkubator für kleine Forschungsunternehmen.

Verarmtes Genie

Nikola Tesla träumte davon, die Menschheit kostenlos mit Strom zu versorgen - drahtlos über die Ionosphäre der Erde. In Wardenclyffe stand ein Versuchsturm dafür, doch seine Experimente konnte Tesla wegen seiner Schulden und abspringender Geldgeber nicht fortsetzen. Das Gelände wurde verkauft und der Turm gesprengt.

Mit seinem Wechselstromsystem, vielen Techniken der Radioübertragung und Radartechnik sowie mit der drahtlosen Stromübertragung hat Nikola Tesla die Welt so stark geprägt wie kaum ein anderer Erfinder. Obwohl seine Erfindungen einen so großen Einfluss auf unsere Welt hatten, verstarb er am 7. Januar 1943 verarmt und hochverschuldet.

Während in den USA nun alles für den Bau eines Tesla-Museums in die Wege geleitet wird, gibt es in Europa bereits mehrere. Eines befindet sich in seinem Geburtshaus im kroatischen Dorf Smiljan, eines im serbischen Belgrad, das Teil des Weltdokumentenerbes der Unesco ist, und eines im österreichischen Gallspach.



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Anonymer Nutzer 14. Jan 2014

Das erinnert mich an eine Diskussion mit so einem Hippy, der mir erzählen wollte, dass er...

Dullahan 09. Okt 2012

Aber Tesla hätte es hingekriegt. Er hatte ja nen Edensplitter ;)

damnit.exe 08. Okt 2012

kwt


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