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O2-und E-Plus: Telefónica stellt komplett auf E-Plus-Netzwerkcode um

Das Recolouring der GSM -, UMTS - und LTE -Netze auf eine einheitliche Netzkennung bei der Telefónica ist abgeschlossen. Alles ist auf den ehemaligen E-Plus -Netzwerkcode umgestellt.
/ Achim Sawall
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Logos von E-Plus (Bild: Wolfgang Rattay/Reuters)
Logos von E-Plus Bild: Wolfgang Rattay/Reuters

Telefónica Deutschland hat die bundesweite Umstellung seiner O2-und E-Plus-Netze auf eine einheitliche Kennung abgeschlossen. Das gab das Unternehmen am 10. August 2017 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Aus technischen Gründen wurden alle Netze auf den ehemaligen E-Plus-Netzwerkcode umgestellt. Dieser wird auf dem Smartphone aber als O2 angezeigt.

Durch dieses Recolouring werde Kunden von Telefónica Deutschland nun im gesamten Bundesgebiet auf ihren mobilen Endgeräten ein einheitliches Netz angezeigt. "Das Wichtige daran ist: Das Handy erkennt nur noch ein Netz" , sagte ein Telefónica-Sprecher Golem.de.

Damit ist die bundesweite Umstellung der GSM-, UMTS- und LTE-Netze auf eine einheitliche Netzkennung abgeschlossen. Telefónica Deutschland hatte im Herbst 2016 damit begonnen, den Netzwerkcode in Süddeutschland zu vereinheitlichen.

Telefónica: Komplette Netzintegration bis Ende 2017

"Die Umstellung auf eine bundesweit einheitliche Netzkennung ist nach dem National Roaming – also der Öffnung der Netze von O2 und E-Plus für alle Kunden von Telefónica Deutschland – ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu unserem neuen gemeinsamen Netz" , sagte Cayetano Carbajo Martín, Chief Technology Officer (CTO) von Telefónica Deutschland.

Nach dem Zusammenschluss von Telefónica und E-Plus im Jahr 2015 hatte das Unternehmen zunächst die UMTS- und GSM-Netze von O2 und E-Plus im Rahmen des National Roaming geöffnet. Der spanische Konzern will die Netzintegration bis Jahresende 2017 weitgehend abschließen.


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