O2: Telefónica will Rechenzentren für Schuldenabbau verkaufen

Die Telefónica sieht sich an, ob jemand bereit ist, die Rechenzentren des internationalen Konzerns zu kaufen. Das Unternehmen hat Schulden in Höhe von 42,6 Milliarden Euro.

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Telefónica-Konzernchef José María Álvarez-Pallete
Telefónica-Konzernchef José María Álvarez-Pallete (Bild: Telefonica)

Die spanische Telefónica prüft einen Verkauf seiner Rechenzentren, um Schulden abzubauen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Konzernchef José María Álvarez-Pallete erwartet einen möglichen Verkaufserlös von 500 Millionen bis zu 1 Milliarde US-Dollar.

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Mit Finanzberatern soll der Festnetz- und Mobilfunkbetreiber derzeit daran arbeiten, das Interesse von Rechenzentrums-Betreibern und Finanzinvestoren an seinen Einrichtungen zu prüfen. Derzeit befinden sich die Pläne noch in einem frühen Stadium und könnten auch noch zurückgezogen werden.

Telefónica hatte Ende September Schulden in Höhe von 42,6 Milliarden Euro. Ein Sprecher des spanischen Konzerns lehnte einen Kommentar zu dem Bericht ab.

Álvarez-Pallete hatte im Juni versichert, dass er weder an einen Ausstieg in Deutschland denke, noch Anteile verkaufen oder sich einen Partner suchen wolle. "Deutschland ist strategisch wichtig für uns. Wenn wir verkaufen wollten, hätten wir nicht 8,5 Milliarden Euro für E-Plus bezahlt." Pallete fügte hinzu: "Es ist der größte Telekommunikationsmarkt in Europa, und es ist ein stabiler und wachsender Markt. Deshalb wollen wir das Deutschland-Geschäft nicht verkaufen."

Die Qualitätsprobleme in Deutschland erklärte er mit der Zusammenlegung der beiden Netze. "Wir haben für den Umbau länger gebraucht, als wir intern dachten", sagte Pallete. Wenn an einer Basisstation gearbeitet werde, merke der Kunde das und denke, das Netz sei schlecht. Aber inzwischen seien 80 Prozent der Arbeiten erledigt. Bis Ende des Jahres sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein. Dann könnten alle sehen, wie potent das Netz sei.

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