O2: Telefónica installiert 850 neue LTE-Sender

Die Telefónica Deutschland muss ihr LTE-Netz weiter verstärken und erweitern und hat zusätzliche LTE-Frequenzbänder eingeschaltet. In diesem Jahr hatte die Bundesnetzagentur dies angemahnt.

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O2 LTE-Netz auf dem Oktoberfest
O2 LTE-Netz auf dem Oktoberfest (Bild: Telefónica Deutschland)

Telefónica Deutschland hat das O2-Netz mit 850 neuen LTE-Sendern verstärkt. Das gab das Unternehmen bekannt. Da jeder Sender mit drei Antennen bestückt ist, sorgen rund 2.600 Antennen für eine neue oder verbesserte LTE-Abdeckung.

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Dadurch habe sich die LTE-Abdeckung von der deutsch-dänischen Grenze bis in den Schwarzwald verbessert. O2-Kunden in Harrislee (Kreis Schleswig-Flensburg) und Vogtsburg im Kaiserstuhl (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) erhielten eine neue LTE-Versorgung. Besseres LTE haben nun auch Kunden in Heinrichsthal (Landkreis Aschaffenburg), der höchstgelegenen Gemeinde im Spessart, im Luftkurort Hürtgenwald (Kreis Düren) im Nationalpark Eifel sowie in der Gemeinde Gortz am Beetzsee, einem Naherholungsort im Landkreis Potsdam-Mittelmark.

Zudem soll die Telefónica das LTE-Netz in Groß- und Kleinstädten durch zusätzliche LTE-Frequenzbänder verstärkt haben. In den vergangenen Wochen seien auch die Autobahnkreuze Hannover/Kirchhorst (A7 und A37) und Wünnenberg-Haaren (A33 und A44) im Kreis Paderborn mit einer besseren LTE-Abdeckung ausgestattet worden. Neue LTE-Stationen kamen entlang der A1 bei Rosengarten (Harburg), der A2 bei Steinbergen (Schaumburg), der A8 bei Horgau (Augsburg), der A9 bei Denkendorf (Eichstätt), der A24 bei Fehrbellin (Ostprignitz-Ruppin), der A38 bei Bodenrode-Westhausen (Eichsfeld), der A44 bei Meerbusch (Rhein-Kreis Neuss), der A45 bei Siegen (Siegen-Wittgenstein) und der A93 bei Wolnzach (Pfaffenhofen an der Ilm) zum Einsatz.

Auch hat Telefónica Deutschland den Umbau der LTE-Mobilfunkversorgung in den Tunnelanlagen des öffentlichen Nahverkehrs in Hannover und Düsseldorf abgeschlossen.

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Die Ausbauoffensive findet vor dem Hintergrund statt, dass die Bundesnetzagentur sich im Mai Sorgen um das Tempo des Mobilfunkausbaus in Deutschland machte. Darum schlug sie dem Beirat der Netzagentur vor, Vertreter der drei Mobilfunkbetreiber zu einem Gespräch einzuladen. Hintergrund war eine teilweise nur schwache Versorgung mit LTE. Wie aus Angaben der Bundesnetzagentur hervorgeht, versorgt die Telekom 96,3 Prozent der Bevölkerung mit mindestens 10 MBit/s, bei Vodafone sind es 94,3 Prozent, bei der Telefónica liegt die Abdeckung nur bei 89,1 Prozent.

Die Mobilfunkbetreiber müssen sich laut Angaben im September zudem beeilen, um in Bayern die Versorgung auf Autobahnen zu verbessern. Das Wirtschaftsministerium hatte mit eigenen Messungen Lücken in der LTE-Versorgung auf den Autobahnen dokumentiert. Die Messungen des IT-Beratungsunternehmens IK-T auf rund 2.500 Autobahnkilometern belegen weiße Flecken in der 4G-Mobilfunkversorgung auf Fernstraßen. Die Mobilfunkabdeckung der drei Netzbetreiber erreichte nach der Überprüfung mit einem kalibrierten Messsystem für die Deutsche Telekom 98 Prozent, für Vodafone 93 Prozent und für Telefónica/O2 nur 71 Prozent. Dafür wurden vier Millionen Messpunkte erfasst.

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TrollNo1 24. Okt 2019

Wurde zufällig ein LTE Mast angeboten und sofort von den Dorfbürgermeistern als...

Combo1983 24. Okt 2019

Hat aber auch oft mit den Zügen zu tun. Ich hatte auf der Strecke Wattenscheid - Dortmund...

nightmar17 24. Okt 2019

Wenn O2 nicht abstürzen möchte, muss der Ausbau auch weiterhin erfolgen. 850 neue Sender...



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