• IT-Karriere:
  • Services:

O2 Free Unlimited Max: Smartphone-Tarif mit echter Datenflatrate wird teurer

Für die Preissteigerung erhöht Telefónica die maximalen Übertragungsgeschwindigkeiten in dem Tarif.

Artikel veröffentlicht am ,
O2 Free Unlimited Max wird teurer.
O2 Free Unlimited Max wird teurer. (Bild: Leon Neal/Getty Images)

Telefónica verändert den Smartphone-Tarif O2 Free Unlimited Max, der Anfang 2020 eingeführt wurde. Der Tarif bietet als Besonderheit eine echte Datenflatrate ohne Drosselung. Ab dem 5. Mai 2021 kostet O2 Free Unlimited Max für Neukunden 59,99 Euro im Monat statt bisher 49,99 Euro. Bis zum 4. Mai 2021 kann der alte Tarif noch zum bisherigen Preis gebucht werden.

Stellenmarkt
  1. AZTEKA Consulting GmbH, Freiburg, Mannheim
  2. CureVac AG, Tübingen bei Stuttgart

Die Preiserhöhung wird mit einer Erhöhung der Übertragungsgeschwindigkeiten gerechtfertigt. Bisher bietet der Tarif eine maximale Geschwindigkeit von 300 MBit/s im Download und 50 MBit/s im Upload. Ab dem 5. Mai 2021 soll der Tarif eine maximale Geschwindigkeit von 500 MBit/s im Download erreichen. Die Upload-Geschwindigkeit bleibt unverändert bei maximal 50 MBit/s.

In der Praxis nur wenig mehr

Für einen Großteil der Kundschaft wird sich die auf dem Papier erhöhte Downloadgeschwindigkeit kaum bemerkbar machen. Darauf weist Telefónica hin. Beim bisherigen Tarif nennt Telefónica als reale Durchschnittswerte 50 MBit/s im Download und 23 MBit/s im Upload. Nach der Erhöhung der Geschwindigkeit werden die realen Durchschnittswerte mit 56,2 MBit/s im Download und 28 MBit/s im Upload angegeben.

Zudem wird das ungedrosselte Datenvolumen im EU-Ausland erhöht. Dieses liegt künftig bei 34 GByte statt bisher 28 GByte pro Monat. Wie bei solchen Tarifen üblich, gibt es eine Telefon- und SMS-Flatrate mit dazu.

Rund um die Tarife von O2 Free Unlimited gibt es derzeit eine rechtliche Auseinandersetzung. Ein Mobilfunkanbieter darf der Kundschaft nicht vorschreiben, für den Internetzugang nur bestimmte Geräte verwenden zu dürfen. Dies hat das Landgericht München I nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gegen Telefónica entschieden.

Rechtsstreit um Tarif O2 Free Unlimited läuft weiter

Telefónica schließt hingegen für den Mobilfunktarif O2 Free Unlimited jegliche Nutzung des Internetzugangs mit kabelgebundenen Geräten aus, beanstandeten die Richter. Nach Auffassung des Gerichts verstößt Telefónica gegen die Verordnung über Maßnahmen zum Zugang zum offenen Internet (VO 2015/2120) (TSM-Verordnung) der Europäischen Union. Geklagt hatte die Verbraucherzentrale, Telefónica hat gegen das Urteil bereits Berufung eingelegt.

Weitere O2-Free-Unlimited-Tarife bleiben unverändert

Telefónica bietet zwei O2-Free-Unlimited-Tarife an, die aber nicht verändert werden. Der Tarif O2 Free Unlimited Basic kostet monatlich 29,99 Euro und ist auf eine maximale Geschwindigkeit von 2 MBit/s im Download und 1 MBit/s im Upload beschränkt. Im Tarif O2 Free Unlimited Smart gibt es eine maximale Geschwindigkeit von 10 MBit/s im Download sowie 5 MBit/s im Upload bei einem Preis von 39,99 Euro im Monat.

Golem.de hatte beide O2-Free-Unlimited-Tarife Anfang 2020 getestet, sie liefern eine unlimitierte Datenflatrate zu einem erschwinglichen Preis. Selbst mit dem Basic-Tarif mit nur 2 MBit/s ist eine alltägliche Smartphone-Nutzung ohne große Einbußen möglich - auch wenn wir das Smartphone als WLAN-Hotspot genutzt haben. Beim Smart-Tarif können wir Streamingvideos sogar in Full-HD-Auflösung anschauen, was im Basic-Tarif nicht möglich ist.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

Rolf Schreiter 21. Apr 2021 / Themenstart

Die Alternativen bei den beiden anderen Netzbetreibern sind ja noch mal deutlich teurer...

Felixkruemel 21. Apr 2021 / Themenstart

Bei mir sind es auch lächerliche 0,5-10Mbit/s auf meiner täglichen Strecke, hatte ich...

Norcoen 21. Apr 2021 / Themenstart

Gibts die Priority-Angebote nicht mehr? Hab das im Dezember auch für 25¤/Monat...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Honda E Probe gefahren

Der Honda E ist ein Elektro-Kleinwagen, dessen Design an alte Honda-Modelle aus den 1970er Jahren erinnert.

Honda E Probe gefahren Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /