O2 Free mit gratis Sky Ticket im Test: Eigentümliches Streaming mit Sparpotenzial

Telefónica belohnt Mobilfunk-Neukunden derzeit mit einem Angebot. Wer einen O2-Free-Tarif neu bucht, erhält ein halbes Jahr lang Zugriff auf den Streamingdienst von Sky. Wir haben es ausprobiert und wären begeisterter, wenn Sky nicht so seltsame Eigenheiten hätte.

Ein Test von veröffentlicht am
Sky Ticket auf einem Android-Smartphone
Sky Ticket auf einem Android-Smartphone (Bild: Screenshot Golem.de)

Einen günstigeren Zeitpunkt wird es kaum geben. Wer derzeit überlegt, zu einem O2-Free-Tarif zu wechseln, kann ein halbes Jahr lang kostenlos das Streamingangebot von Sky nutzen. Das entspricht einer Ersparnis von bis zu 150 Euro. Wir haben uns das Angebot angesehen und waren erfreut, dass Sky nach der Aktivierung ganz unabhängig vom Mobilfunktarif genutzt werden kann. Weniger begeistert waren wir davon, dass Sky bezüglich der Nutzung doch einige sonderliche Eigenheiten hat.

Komplizierte Aktivierung

Inhalt:
  1. O2 Free mit gratis Sky Ticket im Test: Eigentümliches Streaming mit Sparpotenzial
  2. Keine Synchronisation der Merkliste
  3. Anmeldeprobleme bleiben sonderbar
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Die Buchung der gewünschten Sky-Option erfolgt über das betreffende O2-Kundenkonto und ist damit etwas kompliziert. Nachdem die Option auf der O2-Webseite ausgewählt wurde, erhält der Anwender nicht direkt die Anmeldedaten für Sky. Stattdessen werden diese per E-Mail versendet. Mit den darin enthaltenen Kontodaten ist dann eine Anmeldung in der Sky-Ticket-App möglich. Das gewählte Paket gilt dann für die kommenden sechs Monate, ein Wechsel ist in dieser Zeit nicht möglich.

  • Startbildschirm der Sky-Ticket-App auf einem Android-Smartphone (Screenshot: Golem.de)
  • In einem Seitenmenü sind weitere Rubriken zu finden. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Merkliste wird nicht mit anderen Geräten synchronisiert. (Screenshot: Golem.de)
  • Beim Hinzufügen einer Serie wird jede einzelne Folge zur Merkliste gepackt. (Screenshot: Golem.de)
  • In der Android-App gibt es einen Bereich der zuletzt gesehenen Inhalte, die Apple-TV-App kennt das nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Geduld ist immer mal wieder gefragt, wenn Sky Ticket verwendet wird. (Screenshot: Golem.de)
  • Filmrubrik in der Sky-Ticket-App (Screenshot: Golem.de)
  • Es weckt den Eindruck, als ob der Film "Game Change" nicht in Sky Ticket enthalten sei. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Treffer für "Game Change" ist erst auf der zweiten Bildschirmseite zu sehen. (Screenshot: Golem.de)
Startbildschirm der Sky-Ticket-App auf einem Android-Smartphone (Screenshot: Golem.de)

Der Kunde erhält das reguläre Sky-Angebot. Das Streaming ist dann entweder über den O2-Free-Tarif oder über eine beliebige andere Internetanbindung möglich. Kunden mit einem O2-Free-Tarif können auch nach Erreichen der Drosselungsgrenze noch das mobile Internet mit bis zu 1 MBit/s nutzen. In unserem Test von O2 Free konnten wir auch in der Drosselung Videostreaming nutzen - bei entsprechend verringerter Auflösung. Aber für das Betrachten von Videos auf einem Smartphone-Display war es ausreichend.

Der Status Quo im Streaming

Wir haben die Sky-Ticket-App in der aktuellen Version verwendet, mussten aber feststellen, dass sich seit unserem Test der Sky Online TV Box kaum etwas gebessert hat. Damals hieß die App noch Sky Online, wesentliche Verbesserungen kamen aber nicht dazu. Bezüglich des Bedienkomforts ist Sky weiterhin weit abgeschlagen hinter Amazon und Netflix.

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Nutzer haben sich mittlerweile daran gewöhnt, dass die Streams in gleichbleibender Qualität abgespielt werden und die Navigation durch die Apps meist ohne störende Wartezeiten vonstatten geht. Auch ist es ganz normal, dass ein Film oder eine Serienepisode ohne Dialogabfragen dort abgespielt werden, wo sie unterbrochen wurden. Und wer eine Serie am Stück schaut, erhält am Ende einer Folge einen Link zur nächsten, um direkt weiterzuschauen.

Außerdem sind es Amazon- und Netflix-Nutzer gewohnt, die gleiche Merkliste auf allen abzuspielenden Geräten zu haben. Auch können beide Dienste auf beliebig vielen Geräten verwendet werden. Und der Nutzer kann ohne Mühe auf die zuletzt angeschauten Inhalte zugreifen. Ferner ist Surroundton selbstverständlich vorhanden. Das klingt alles nicht gerade nach innovativen Funktionen, sie sorgen aber für eine komfortable Nutzung - auf das meiste davon müssen Sky-Kunden weiterhin verzichten.

Weiterhin unzureichende Geräteunterstützung

Für viele Smart-TVs und Streaming-Geräte gibt es weiterhin offiziell keine Sky-Ticket-App. Vor allem die in Deutschland beliebten Fire-TV-Geräte, aber auch Android-TV-Konsolen wie das Shield TV von Nvidia werden nicht unterstützt. Auf den Fire-TV-Geräten und dem Shield TV lässt sich die Sky-Ticket-App per Sideloading zwar aufspielen, aber eine Steuerung mit der Fernbedienung ist nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich.

  • Startbildschirm der Sky-Ticket-App auf einem Android-Smartphone (Screenshot: Golem.de)
  • In einem Seitenmenü sind weitere Rubriken zu finden. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Merkliste wird nicht mit anderen Geräten synchronisiert. (Screenshot: Golem.de)
  • Beim Hinzufügen einer Serie wird jede einzelne Folge zur Merkliste gepackt. (Screenshot: Golem.de)
  • In der Android-App gibt es einen Bereich der zuletzt gesehenen Inhalte, die Apple-TV-App kennt das nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Geduld ist immer mal wieder gefragt, wenn Sky Ticket verwendet wird. (Screenshot: Golem.de)
  • Filmrubrik in der Sky-Ticket-App (Screenshot: Golem.de)
  • Es weckt den Eindruck, als ob der Film "Game Change" nicht in Sky Ticket enthalten sei. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Treffer für "Game Change" ist erst auf der zweiten Bildschirmseite zu sehen. (Screenshot: Golem.de)
Geduld ist immer mal wieder gefragt, wenn Sky Ticket verwendet wird. (Screenshot: Golem.de)

Wir nutzten die Sky-Ticket-App auf dem aktuellen Apple TV, die offiziell angeboten wird und auch ganz normal mit der Fernbedienung verwendet werden kann. Obwohl das Apple TV einen leistungsstarken Prozessor hat, hinterlässt die Sky-App einen armseligen Eindruck. Immer wieder muss sich der Nutzer auf störende Wartezeiten einrichten, wenn etwa zwischen den Hauptrubriken gewechselt wird. Dabei müssen lediglich die betreffenden Cover-Icons der Inhalte geladen werden.

Bei der Nutzung des Sky-Dienstes störten wir uns an einigen unschöne Besonderheiten.

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ip (Golem.de) 14. Feb 2017

danke sehr für den wertvollen Hinweis, das ist uns tatsächlich durch die Lappen...

Niaxa 10. Feb 2017

nutze ich nun seit einiger Zeit auf dem FireTV Stick und man gewöhnt sich eigentlich...

gol 10. Feb 2017

Egal wo man die Suche verwendet (Go, Desktop, Tablett...), die Suchergebnisse sind meist...

Fenster 10. Feb 2017

Zwangsweise, weil es von Sky keine offizielle App gibt bzw. die offizielle App ohne...

Loxxx 10. Feb 2017

Quatsch, das ist ein Feature: Die haben ihre App einfach an die "sky experience" mit den...


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