Abo
  • Services:

Daten teilen - für Familien geeignet, für Firmen nicht

O2 bewirbt Car Connection explizit für Familien und die gewerbliche Nutzung - eine Flotten- und Fahrermanagement-Lösung für wenig Geld. Die Umsetzung gestaltet sich derart, dass sich alle möglichen Fahrer und Fahrzeugbesitzer die App auf ihren Smartphones beziehungsweise Tablets installieren und sich registrieren. Es können auch pro App mehrere Nutzer und Module für verschiedene Autos registriert werden.

Stellenmarkt
  1. dSPACE GmbH, Paderborn
  2. Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme IMS, Duisburg

Des Weiteren können über die App Gruppen gebildet werden. Hat ein Fahrer Benachrichtigungen für Ereignisse aktiviert, kann die Gruppe diese ebenfalls erhalten. Das schließt auch Positionsinformationen mit ein. Wer als Fahrer keine Lust auf diese Überwachung hat, kann in "seiner" App einen Inkognito-Modus aktivieren.

Die notwendigen Interaktionen und Einstellungen sind für eine vierköpfige Familie mit zwei Autos (und zwei Modulen) wohl überschaubar und an einem gemeinsamen Familienabend zu erledigen. Die typische Frage in einer Berliner Familie "In welchem Viertel hast du das Auto geparkt?" sollte danach der Vergangenheit angehören. Wer hingegen tatsächlich eine Flotte von Firmen-Pkw managen will, dürfte sich schnell eine zentrale Verwaltungsoberfläche wünschen - welche auch nicht davon abhängt, ob jeder Angestellte einen vernünftigen Datentarif für sein Smartphone hat.

Die Fahrzeugdiagnose hat wenig Aussagekraft

Wie gut die Fahrzeugdiagnose funktioniert, konnten wir - zum Glück - nicht testen. Auf uns wirkt sie allerdings recht unspezifisch, mehr als "Ok" oder "Problem" für eine Systemkomponente zeigt sie nicht an. Außerdem muss der Nutzer darauf achten, den genauen Fahrzeugtyp in der App anzugeben. Was sich für uns als gar nicht so einfach erwies: Unser Prius der 3. Generation wurde in Deutschland 2009 nur in einer Modellversion mit verschiedenen Ausstattungsvarianten verkauft, die von der App geforderte Unterscheidung zwischen einem "Liftback"- und einem "Touring"-Modell zwang uns deshalb eine kleine Internetsuche auf.

Ohne Fahrzeugangabe wird nur für einen Teil der Fahrzeugsysteme die Diagnose angezeigt. Aber auch mit der Fahrzeugangabe vermissen wir zusätzliche Daten. Die in unserem Fall interessante Angabe über die Kapazität des Akkus unseres Prius erhalten wir trotzdem nicht.

Das Modul schickt alle Daten an O2

Um es noch einmal klar zu sagen: Das Modul schickt alle erhobenen Daten per Mobilfunk an O2. Und der Benutzer hat keinen Einfluss darauf, das zu unterbinden oder einzuschränken - außer das Modul abzustecken. Auch die Inkognito-Funktion der App verhindert nur die Weitergabe von Positionsdaten des Nutzers, nicht die Datenerhebung als solches.

Laut Aussage von O2 werden die Daten drei Monate gespeichert und danach gelöscht. Wer die Daten sofort gelöscht haben möchte, muss die Hotline anrufen.

O2 verspricht, keine Daten ohne Einwilligung der Nutzer an Dritte weiterzugeben. Negativ ist zu vermerken, dass bei der Registrierung in der App versucht wird, eine Einwilligung für die Weitergabe an Versicherungen zu erhalten. Das lehnen wir natürlich ab. Positiv fällt uns auf, dass O2 im folgenden Testmonat weder in der App noch per E-Mail versucht, uns diese Einwilligung noch abzuringen.

Der Polizei will O2 nur dann Daten zur Verfügung stellen, wenn ein Straftatvorwurf im Raum steht. Bei Ordnungswidrigkeiten wie einer Geschwindigkeitsübertretung soll hingegen kein Zugriffsrecht bestehen.

Die einfachste Lösung, um Datenschutzbedenken aus dem Weg zu gehen, lässt O2 nicht zu: einen eigenen Server zu nutzen. Mit "zu unsicher" und "würde zu Manipulationen einladen" begründet das Unternehmen diese Entscheidung.

 Empfehlungen zum Spritsparen helfen kaumPreis und Fazit 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 2,99€
  3. (u. a. Assassin's Creed Origins PC für 29€)
  4. 14,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt

Anonymer Nutzer 09. Feb 2015

Naja, sie schiessen hier mit Kanonen auf Spatzen. Um in den von Ihnen zitierten §315c des...

Hawk321 19. Dez 2014

Achso meinst Du das...ScannerDanner nutzt fast ausschlieslich sein Oszilloskop !!!! Sun...

Zwangsangemeldet 18. Dez 2014

Korrekt, das ist zum Glück heute noch freiwillig. Und vom Datenschutz her ein absolutes...

cichy_de 18. Dez 2014

Eine intelligente Fahrtenbuchanwendung haben wir ca. 2006 programmiert - mit...

LCO 17. Dez 2014

Das hat der Benutzer eines Autos noch dringend gebraucht, ein Modul, das Position...


Folgen Sie uns
       


Square Enix E3 2018 Pressekonferenz - Live

Lara Croft steht kurz vor ihrer Metamorphose, Dragon Quest 11 und Final Fantasy 14 erblühen in Europa und zwei ganz neue Spieleserien hat Square Enix auch noch vorgestellt. Wie fanden wir das?

Square Enix E3 2018 Pressekonferenz - Live Video aufrufen
Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

    •  /