Abo
  • Services:

Eine Alternative zum Kernelmodul entsteht

Unter Windows werden alle Geräte von NZXT mit dem hauseigenen CAM-Programm angesprochen. So hat NZXT ihre Steuerungssoftware genannt. Mit der eigentlichen Abkürzung im Industriebereich hat sie wenig gemeinsam. Warum gibt etwas Ähnliches nicht unter Linux? Ich entscheide mich, mein Projekt in Python zu realisieren. Ich arbeite sehr gerne mit der Sprache, habe aber noch nie ein größeres Projekt damit umgesetzt.

Stellenmarkt
  1. TUI InfoTec GmbH, Hannover
  2. Dataport, Bremen

Ich erstelle eine neue Bibliothek namens nzxt und füge die Klasse Grid hinzu. Hier implementiere ich alle Funktionen und die Übertragung. Als Argument wird nur ein serieller Port übergeben. Hier trennen sich auch schon Linux und Windows und die Vorteile zeigen sich: Unter Windows wird immer nur ein einziges Gerät einer Reihe unterstützt, unter Linux sind es beliebig viele.

Um mehrere Geräte zu unterstützen muss ich eine Möglichkeit zur Konfiguration bieten. Ich entwickle also eine weitere Klasse camservice, die als Service fungiert. Zunächst kümmere ich mich um die Konfiguration. Ich möchte die Möglichkeit haben, beispielsweise mehrere Lüftersteuerungen zu betreiben. In Linux werden in der Regel Konfigurationsdateien im Unterordner /etc abgelegt. Viel Arbeit möchte ich nicht in einen Parser stecken. Meine Konfigurationsdatei basiert deshalb auf JSON und ich ergänze die Option, Kommentare einzufügen. Diese filtere ich dann mit folgender Prozedur heraus:

  1. def cleanupconfig(str):
  2. buffer = ""
  3. for i in str.splitlines():
  4. if '#' in i:
  5. buffer = buffer + i[0:i.find('#')]
  6. else:
  7. buffer = buffer + i
  8. return buffer

Eingelesen werden kann die Konfiguration danach mit json.loads(). Zurückgeliefert wird ein Wörterbuch (Dictionary), das die in der Konfiguration festgelegten Parameter beinhaltet.

Anhand dieser Parameter wird eine Liste von Geräten erstellt, die zu jedem Zeitpunkt angesteuert oder ausgelesen werden können.

  1. def parseconfig(self, cfg):
  2. for i in cfg.keys():
  3. self.add_device(i, cfg[i])

Um Daten zu übertragen, nutze ich erneut JSON, hier ein Beispiel, um alle Geräte auszulesen:

  1. def getall(self):
  2. returndict = {}
  3. for i in range(len(self.devices)):
  4. returndict[self.devices[i]["name"]] = self.getdevice(i)
  5.  
  6. return json.dumps(returndict)

Jetzt habe ich eine Basisstruktur, eine Klasse für die Lüftersteuerung und eine Klasse, die alle Geräte verwaltet. Was jetzt noch fehlt, ist eine Möglichkeit für die Kommunikation mit der Außenwelt. Diese realisiere ich vorerst mit einer einfachen Netzwerkschnittstelle:

  1. # Create camservice instance
  2. c = nzxt.Camservice("/etc/cam4linux/config.json")
  3.  
  4. # Create socket for server
  5. s = socket.socket(socket.AF_INET, socket.SOCK_STREAM)
  6. try:
  7. …
  8. while True:
  9. conn, addr = s.accept()
  10. try:
  11. …

 Das Programm testenDie Verbindung zum Nutzer 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7.  


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Game Night 5,98€, Maze Runner 6,98€, Coco 5,98€)

lespocky 04. Apr 2017

Der scheinbar komische Wert 192, der fest mitgegeben werden muss, ist vermutlich ein Byte...

captain_spaulding 27. Mär 2017

Da dieses Teil einen ganz normalen Serial Port benutzt, macht zumindest dieser Teil keine...

aha47 26. Mär 2017

Welche jetzt konkret? Stimmt, leider sind die "meisten Linux User" offenbar aus der...

scheuerseife 25. Mär 2017

Eine Alternative Java Software für das NZXT Grid+ Hat RoelGo schon 2016 unter der MIT...

1ras 24. Mär 2017

Ja, kenne ich. Von den USB nach RS-232 Wandlern gibt es leider ziemlich viele...


Folgen Sie uns
       


Drahtlos bezahlen per App ausprobiert

In Deutschland können Smartphone-Besitzer jetzt unter anderem mit Google Pay und der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen ihre Rechnungen begleichen. Wir haben die beiden Anwendungen im Alltag miteinander verglichen.

Drahtlos bezahlen per App ausprobiert Video aufrufen
Athlon 200GE im Test: Celeron und Pentium abgehängt
Athlon 200GE im Test
Celeron und Pentium abgehängt

Mit dem Athlon 200GE belebt AMD den alten CPU-Markennamen wieder: Der Chip gefällt durch seine Zen-Kerne und die integrierte Vega-Grafikeinheit, die Intel-Konkurrenz hat dem derzeit preislich wenig entgegenzusetzen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. AMD Threadripper erhalten dynamischen NUMA-Modus
  2. HP Elitedesk 705 Workstation Edition Minitower mit AMD-CPU startet bei 680 Euro
  3. Ryzen 5 2600H und Ryzen 7 2800H 45-Watt-CPUs mit Vega-Grafik für Laptops sind da

Mobile-Games-Auslese: Bezahlbare Drachen und dicke Bären
Mobile-Games-Auslese
Bezahlbare Drachen und dicke Bären

Rundenbasierte Strategie auf dem Smartphone mit Chaos Reborn Adventure Fantasy von Nintendo in Dragalia Lost - und dicke Alpha-Bären: Die Mobile Games des Monats bieten spannende Unterhaltung für jeden Geschmack.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile-Games-Auslese Städtebau und Lebenssimulation für unterwegs
  2. Mobile-Games-Auslese Barbaren und andere knuddelige Fantasyhelden
  3. Seismic Games Niantic kauft Entwickler von Marvel Strike Force

MacOS Mojave im Test: Mehr als nur dunkel
MacOS Mojave im Test
Mehr als nur dunkel

Wer MacOS Mojave als bloßes Designupdate sieht, liegt falsch. Neben Neuerungen wie dem Dark Mode bringt Apples neues Betriebssystem vieles, was die Produktivität der Nutzer steigern kann - sofern sie sich darauf einlassen.
Ein Test von Andreas Donath

  1. MacOS Mojave Lieber warten mit dem Apple-Update
  2. Apple Öffentliche Beta von MacOS Mojave 10.14 verfügbar
  3. MacOS 10.14 Mojave Apple verabschiedet OpenGL und verbessert Machine Learning

    •  /