NX4 Networks: Netflix sperrt Endkunden-Glasfaseranschlüsse aus

Ein lokaler Netzwerkbetreiber hat Probleme mit Netflix. Die Kunden erhalten eine Fehlermeldung, sie sollten ihr VPN oder ihren Proxy abschalten, doch es gibt laut NX4 Networks keine.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Startbildschirm von Netflix
Der Startbildschirm von Netflix (Bild: Netflix)

Die Glasfaser-Endkunden des rheinland-pfälzischen Netzbetreibers NX4 Networks können Netflix nicht nutzen. Das hat NX4-Networks-Geschäftsführer Jens Winter Golem.de mitgeteilt. "Wenn ein Kunde von einem anderen Internet Service Provider zu uns wechselt - zum Beispiel Telekom oder 1&1 - sperrt Netflix nach ein bis zwei Wochen diesen Kunden", sagte Winter. "Es erscheint dann die Meldung, dass eventuell ein VPN oder Proxy verwendet wird und man möge diesen bitte deaktivieren. Dies ist jedoch bei den Kunden nicht der Fall."

Stellenmarkt
  1. Senior Software Engineer (m/f/d) Java
    IDnow GmbH, München, deutschlandweit (Home-Office)
  2. Sachbearbeiter*in (m/w/d) Dokumentenmanagenement
    Paul-Ehrlich-Institut, Langen
Detailsuche

Auf telefonische Anfragen an den deutschen Support von Netflix sowie schriftliche Anfragen an Netflix USA habe NX4 Networks keine Antwort erhalten oder lediglich den Hinweis, dass man nicht helfen könne. Netflix Deutschland hat mehrere Anfragen von Golem.de dazu nicht beantwortet.

Nach mehreren Gesprächen sei es NX4 Networks dann bei einem Kunden gelungen, dass dieser den Streamingdienst wieder nutzen konnte. "Netflix konnte uns jedoch nicht erklären, was getan wurde, um dies auch bei anderen betroffenen Kunden erfolgreich reproduzieren zu können", erklärte Winter. Bei einem anderen Kunden habe das Streaming mit Netflix wieder funktioniert, 20 Minuten nachdem dieser mit dem Support telefoniert und mit Kündigung gedroht hatte.

Der Streaminganbieter werde mit Technologien der Filmstudios sein Vorgehen gegen Proxys verstärken, hatte Netflix-Chef Reed Hastings bereits im Januar 2016 angekündigt. Zwei Proxy-Anbieter hatten deswegen bereits aufgegeben. Der australische Anbieter Uflix hat seine Netflix-Dienste eingestellt. "Leider wird jedes Mal, wenn wir ein neues Netzwerk einrichten oder eine Abhilfe finden, innerhalb von Stunden wieder blockiert", heißt es in einem Blogpost. Auch Unblock-Us mit Sitz auf Barbados schaffte es nicht mehr, das Geoblocking zu umgehen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Denik 18. Dez 2018

Hallo :) Ich habe zum Glück keine Probleme mit meinem Netflix und muss auch sagen, dass...

johnDOE123 13. Dez 2018

Ich hoffe für dich, dass du dich nur blöd stellst. Netflix teilt dem Kunden mit, dass er...

GaliMali 13. Dez 2018

Ich vermute die haben IPv6 oder gar IPv4 abgeschaltet. Sowas löst oft solche "Verbindungs...

blablabla23 12. Dez 2018

Deswegen finde ich es gut das Disney seinen eigenen Channel startet. Das Amazon sich...

Spawn182 12. Dez 2018

Das kann ich so bestätigen. Mein VPN Anbieter funktioniert auch mit Netflix. Aber nutzen...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
600 Millionen Euro
Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen

Das SEM 80/90 mit 16 KBit/s wird exakt nachgebaut, zum Stückpreis von rund 20.000 Euro. Das Retrogerät geht für die Bundeswehr in Serie.

600 Millionen Euro: Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen
Artikel
  1. Apple: iPhone 13 Mini lädt per Magsafe immer noch langsam
    Apple
    iPhone 13 Mini lädt per Magsafe immer noch langsam

    Das iPhone 13 Mini kann wie sein Vorgänger per Magsafe induktiv geladen werden. Das geschieht nach wie vor langsamer als bei den anderen iPhone-Modellen.

  2. Wochenrückblick: Unter und über der Oberfläche
    Wochenrückblick
    Unter und über der Oberfläche

    Golem.de-Wochenrückblick Neue Surface-Geräte und iOS-Updates: die Woche im Video.

  3. Meng Wanzhou: Huawei-Finanzchefin geht Deal mit USA ein
    Meng Wanzhou
    Huawei-Finanzchefin geht Deal mit USA ein

    Nach mehrjährigem Rechtsstreit treten die Huawei-Managerin Meng Wanzhou und zwei in China inhaftierte Kanadier den lang ersehnten Heimweg an.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung Odyssey G7 499€ • Alternate (u. a. Thermaltake Level 20 RS ARGB 99,90€) • Samsung 980 1 TB 83€ • Lenovo IdeaPad Duet Chromebook 229€ • Lenovo-Laptops zu Bestpreisen • 19% auf Sony-TVs bei MM • Samsung SSD 980 Pro 1TB 150,50€ • AeroCool Cylon 4 ARGB 25,89€ [Werbung]
    •  /