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NX Mini: Samsung schrumpft die Systemkamera

Samsung hat mit der NX Mini eine Digitalkamera mit winzigen Wechselobjektiven vorgestellt, die an ein Kompaktmodell erinnert und mit einem kleinen Sensor ausgerüstet ist. Diese Idee hatte auch schon ein anderer Hersteller.

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Samsung NX Mini
Samsung NX Mini (Bild: Samsung)

Die Samsung NX Mini sieht auf den ersten Blick aus wie eine normale Kompaktkamera mit Zoomobjektiv. Doch das ist nicht fest verbaut, sondern austauschbar gegen andere Modelle. In der NX Mini ist ein Bildsensor im 1-Zoll-Format mit 20,5 Megapixeln untergebracht, der 13,2 x 8,8 mm groß ist. Seine Empfindlichkeit reicht bis ISO 25.600.

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Der aufklappbare Touchscreen mit einer 3 Zoll (7,62 cm) großen Diagonale erreicht eine Auflösung von 460.800 Bildpunkten und ist gleichzeitig der Sucher und das Bedienungselement für die Kamera. Gespeichert wird aus Platzgründen auf Micro-SD-Karten.

Die NX Mini ist mit einem winzigen Aufklappblitz mit einer Leitzahl von 7 ausgerüstet und kann durch ein externes Modell ergänzt werden. Die Serienbildgeschwindigkeit liegt bei 5 Fotos pro Sekunde bei voller Auflösung. Nur wenn die Auflösung auf 5 Megapixel reduziert wird, ergibt sich eine Serienbildgeschwindigkeit von 20 Fotos pro Sekunde.

  • Samsung NX Mini (Bild: Samsung)
  • Samsung NX Mini (Bild: Samsung)
  • Samsung NX Mini (Bild: Samsung)
  • Samsung NX Mini (Bild: Samsung)
Samsung NX Mini (Bild: Samsung)

Interessanter ist da schon die Akkulaufzeit. Wer vermutete, dass die kleine Kamera mit einer Akkuladung nur wenige Bilder aufnehmen kann, täuscht sich. Samsung gibt 650 Bilder nach Cipa-Vergleichsverfahren an.

Das Kameragehäuse selbst misst 110,44 x 61,9 x 22,5 mm und wiegt ohne Speicherkarte und Akku 158 Gramm. Ein WLAN-Modul ermöglicht die Übertragung der Bilder an einen Rechner, ein Smartphone oder ein Tablet. Dank NFC erfordert die Konfiguration des WLANs nur ein Zusammenhalten der Geräte. Über die mobilen Endgeräte lässt sich die Kamera auch steuern und ihr Sucherbild auf deren Displays übertragen.

Samsung hat zudem eine Funktion integriert, die den Smartphone-Benutzer alarmiert, wenn Geräusche und Bewegungen im Bild erkannt werden. So kann die NX Mini als Babycam oder als improvisierte Alarmanlage genutzt werden.

Weil das Kamerabajonett neu ist, musste Samsung auch vollständig neue Objektive für die NX Mini entwickeln. Der Umrechnungsfaktor der Objektivbrennweiten auf das 35-mm-Kleinbild liegt bei 2,7.

Das kompakteste Objektiv für die NX Mini ist 1,25 cm hoch und hat eine Festbrennweite von 9 mm (24,3 mm KB) mit einem Gewicht von 31 Gramm. Die NX Mini wird im Paket mit einem 9-27-mm-Standardzoom (24,3 bis 72,9 mm KB) verkauft, das Anfangsblendenwerte von f/3,5 beziehungsweise f/5,6 erreicht und mit einem Bildstabilisator ausgerüstet ist. Der Preis liegt mitsamt Kamera bei rund 500 Euro. In Verbindung mit der Festbrennweite kostet das Paket 400 Euro. Ein weiteres Objektiv mit 17 mm Brennweite (45,9 mm KB) und f1,/8 hat Samsung ebenfalls angekündigt. Es misst 50 x 27,5 mm. Ein Preis dafür liegt noch nicht vor.

Im Lieferumfang der Kamera, die in Grün, Pink, Schwarz, Weiß und Braun angeboten werden soll, befindet sich eine Vollversion von Adobe Lightroom 5.

Damit der recht überschaubare Objektivpark erweitert werden kann, will Samsung ab Jahresmitte auch einen Adapter verkaufen, mit dem sich die wesentlich größeren NX-Objektive anschließen lassen. Damit ist dann jedoch der Vorteil des kompakten Gehäuses dahin.

Die Idee, eine Kamera mit winzigen Wechselobjektiven herzustellen, ist nicht neu. Pentax hatte schon in den 70er Jahren mit der analogen Kamera Auto 110 ein solches Modell im Sortiment und brachte im Sommer 2011 mit der Pentax Q eine Neuauflage auf den Markt, die ebenfalls mit sehr kleinen Wechselobjektiven ausgestattet war. Das erste Modell war mit einem CMOS-Sensor im Miniformat 1/2,3 Zoll ausgerüstet, der 12,4 Megapixel Auflösung erzielte. Im September 2012 wurde mit der Q10 der Nachfolger vorgestellt. Das System krankt nach wie vor an zu wenig Objektiven, die ausschließlich von Pentax/Ricoh hergestellt werden.

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pholem 22. Mär 2014

Auflösung, Framerate, Codec, Container, Audio? Muss man sich wieder alles woanders...

nykiel.marek 19. Mär 2014

Also die komischen Farben wären doch so etwas wie "eigene Note". LG, MN


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