NVM Express und U.2: Supermicro gibt SATA- und SAS-SSDs bald auf

Wenn es um Rechenzentrumshardware geht, sind traditionelle SSDs für Supermicro viel zu langsam. Das Unternehmen wechselt von SSD All Flash auf All NVMe Flash. Helfen soll die breite Verwendung von U.2 alias SFF-8639.

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Supermicros Superstorage-System unterstützt NVMe-SSDs mit U.2-Anschluss.
Supermicros Superstorage-System unterstützt NVMe-SSDs mit U.2-Anschluss. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Was in Desktop-Rechnern noch nachgerüstet wird und eigentlich sehr schnell ist, ist für Supermicro bereits zu langsam. Das Unternehmen wechselt in den nächsten Monaten auf die nächste Generation seiner All-Flash-Strategie, SAS- und SATA-SSDs haben ausgedient. Stattdessen sollen SSDs in die Racksysteme eingebaut werden, die auf NVM Express als Protokoll setzen und damit zugleich auf PCI Express als Verbindung.

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Die eigentliche Bauform wird nicht geändert. Weiterhin sind 2,5-Zoll-Datenträger für Supermicro notwendig, die sich hochkant sehr gut in 2-HE-Racksystemen einbauen lassen und vor allem wartungsfreundlich sind. 48 SSDs kann Supermicro so maximal in zwei Höheneinheiten unterbringen.

Die maximalen Kapazitäten sind im 2,5-Zoll-Bereich mittlerweile erheblich höher und erreichen zweistellige TByte-Werte per Flashspeicher. Mit herkömmlicher Festplattentechnik sind bei 2,5-Zoll nur 4 TByte zu schaffen. Als Anschluss wird bei NVMe-SSDs SFF-8639 verwendet. Der Stecker mit dem schwierigen Namen wurde 2015 in U.2 umbenannt, analog zu der überwiegend in Mobilsystemen verwendeten M.2-Verbindung.

Im Vergleich zu SATA- oder gar SAS-SSDs haben die U.2-SSDs nicht unbedingt nur einen reinen Geschwindigkeitsvorteil bei der Datentransferrate. Gerade in Rechenzentren ist auch die Reaktionszeit wichtig, Supermicro will die IOPS-Werte in seinen Speichersystemen grob verzehnfachen, verglichen mit den eigenen SAS- und SATA-Angeboten.

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Das macht Supermicro insofern deutlich, indem sie die Preise schönrechnen. Statt absolute Zahlen zu nennen, die bei einem 48-fach-NVMe-System enorm sein dürften, wurden Preise pro IOPS genannt. Das ist zwar mit dem Hinblick auf die geforderte Leistung eine korrekte Messung, reduziert aber die absolute Investition nicht. Immerhin zeigt sich, dass U.2-SSDs mit dem vergleichsweise neuen NVM Express sich langsam im Unternehmensmarkt durchsetzen.

Im Endkundengeschäft sieht das noch anders aus. U.2-SSDs gibt es zwar vereinzelt im Handel. Intels 750er-Modell haben wir bereits im vergangenen Jahr getestet. Ein großer Retail-Massenmarkt hat sich allerdings noch nicht entwickelt. Samsung hat es zumindest schon geschafft, mit der 950 Pro mit M.2-Bereich einen NVMe-Markt zu entwickeln, der etwa von Toshiba OCZ mitgenutzt wird.

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Schattenwerk 31. Mai 2016

Ultimativer Mini-Kleinkram, da nur privat. Ich nutze für Serverdienste bei mir Daheim...

as (Golem.de) 31. Mai 2016

Hallo, Ich denke U.2-SSDs werden sich schon mittelfristig im oberen Endkundenmarkt...

logged_in 31. Mai 2016

Dann würde ich dich eher in die Prosumer-Kategorie einordnen.

nille02 30. Mai 2016

Lesend? Denn lesend kommen die neuen doch schon 200k-400k



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