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Nvlink: Sifive bietet RISC-V-Kerne mit Nvidia-Schnittstelle an

Mit Nvidias High-Speed-Schnittstelle hofft Sifive, seine RISC-V -Kerne in Rechenzentren zu bringen.
/ Johannes Hiltscher
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Nvidia-CEO Jensen Huang zeigt das GB10-SoC, bei dem mittels Nvlink C2C CPU- und GPU-Die verbunden sind. (Bild: Nvidia)
Nvidia-CEO Jensen Huang zeigt das GB10-SoC, bei dem mittels Nvlink C2C CPU- und GPU-Die verbunden sind. Bild: Nvidia

Für seine High-End-Kerne wird Sifive künftig Nvlink Fusion als Schnittstelle anbieten(öffnet im neuen Fenster) . Damit lassen sich GPUs von Nvidia anbinden, die Grundlage dafür schuf der GPU-Entwickler 2025 mit der Cuda-Unterstützung für RISC-V . Nvidia lizenziert Nvlink Fusion aber auch als Schnittstelle für eigene Beschleuniger.

Damit kann Sifive ein Komplettpaket anbieten, viele andere Unternehmen setzen bei der Entwicklung eigener Chips auf Schnittstellen von Broadcom. Bereits zuvor kündigte AWS an , mit seinen Trainium4- und Graviton-CPUs auf Nvlink Fusion zu setzen.

Von Die zu Die, von Chip zu Chip

Nvlink Fusion umfasst neben dem klassischen Nvlink zum Verbinden von CPUs und GPUs auch die Variante C2C. Dabei handelt es sich um eine Cache-kohärente Chip-to-Chip-Schnittstelle, über die verschiedene Silizium-Dies kommunizieren.

Genutzt wird das beim Grace CPU Superchip sowie dem GB10-Chip, der in Nvidias DGX Spark verbaut ist. Er besteht aus einem von Mediatek entwickelten Die mit ARM-Kernen sowie einem GPU-Die von Nvidia.

Sifive hofft, mit der Integration von Nvlink vom Trend zu kundenspezifischen KI-Lösungen zu profitieren, wie sich einer Aussage von CEO Patrick Little entnehmen lässt: "KI-Infrastruktur wird nicht mehr aus generischen Komponenten aufgebaut, sondern von Grund auf co-designt."

Bislang hat RISC-V hier einen schweren Stand; das Start-up Ventana Micro Systems, das RISC-V-Kerne für Server-CPUs entwickelte , wurde kürzlich von Qualcomm aufgekauft .


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