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Nvidia Turing: Geforce RTX 2080 hat 8 GByte und TU104-Chip

Wenige Tage vor der offiziellen Vorstellung sickern weitere Daten zur Geforce RTX 2080 und zur schnelleren Geforce RTX 2080 Ti durch: Die Turing - Grafikkarten nutzen 8 GByte sowie 11 GByte GDDR6-Videospeicher.
/ Marc Sauter
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Referenzplatine der Geforce RTX 2080 mit GDDR6-Videospeicher (Bild: Baidu)
Referenzplatine der Geforce RTX 2080 mit GDDR6-Videospeicher Bild: Baidu

Aus dem chinesischen Baidu-Netzwerk(öffnet im neuen Fenster) stammt ein Foto, welches eine Referenzplatine der Geforce RTX 2080 mit GDDR6-Videospeicher zeigt. Der Chip wird als TU104-400-A1 bezeichnet und hat Qualification-Sample-Status. Der Name ist ein Hinweis auf die Turing-Architektur, die 104-Kennzeichnung typisch für Nvidias Performance-GPUs. Der Chip der Geforce GTX 1080 etwa ist ein GP104-400-A1, wobei A1 für das Stepping steht. Die Platine der neuen Karte weist einen 8-Pol- und offenbar einen 6-Pol-Stromanschluss auf, was auf eine erhöhte Leistungsaufnahme hinweist.

Seitens Videocardz(öffnet im neuen Fenster) kommen zudem erste Render-Bilder, welche die Verpackungen der Geforce RTX 2080 und der schnelleren Geforce RTX 2080 Ti zeigen. Sie belegen, dass die kleinere Karte mit 8 GByte und die größere mit 11 GByte GDDR6-Videospeicher antreten. Für die Geforce RTX 2080 bedeutet das ein 256 Bit breites Speicherinterface und für die Geforce RTX 2080 Ti eines mit 352 Bit, also genauso wie bei der Geforce GTX 1080 und bei der Geforce GTX 1080 Ti bisher auch. Die Custom-Designs von MSI sowie Palit sind leicht übertaktet und verwenden zwei 8-Pol-Stromanschlüsse; die Taktraten sind unbekannt.

Nvidia RTX Raytracing Demo (Siggraph 2018)
Nvidia RTX Raytracing Demo (Siggraph 2018) (02:25)

Nvidia hat die beiden Geforce RTX bisher nicht offiziell angekündigt, veranstaltet am kommenden Montag um 18 Uhr aber einen Livestream. Das RTX-Suffix ist eine Abwandlung der bisherigen GTX-Bezeichnung und ein Verweis auf Raytracing. Denn die Geforce RTX haben genauso wie die kürzlich vorgestellten Quadro RTX neben klassischen Shader-Einheiten im Chip auch zusätzliche Raytracing-Kerne verbaut.

Für die Geforce RTX 2080 werden bis zu 3.072 ALUs erwartet, die Geforce RTX 2080 Ti könnte bis zu 4.608 Rechenwerke aufweisen – ein paar weniger wären typisch. Den Vollausbau verkauft Nvidia als Quadro RTX 8000 und eventuell später als Titan-Modell. Eine Geforce GTX 1080 hat 2.560 Shader, eine Geforce GTX 1080 Ti hat 3.584 davon. Die vollen 3.840 ALUs gibt es nur bei der Titan XP und der Quadro P6000.


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