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Nvidia Turing: Geforce GTX 1650 kommt ohne Stromstecker aus

Mit der Geforce GTX 1650 will Nvidia für deutlich unter 200 Euro den Nachfolger der populären Geforce GTX 1050 Ti demnächst vorstellen. Die sehr effiziente Turing-basierte Grafikkarte benötigt nur 75 Watt.
/ Marc Sauter
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Geforce GTX 1650 von Zotac (Bild: Videocardz)
Geforce GTX 1650 von Zotac Bild: Videocardz

Ein Blick in die Steam-Hardware-Umfrage(öffnet im neuen Fenster) zeigt, dass Nvidias Geforce GTX 1060 gefolgt von der Geforce GTX 1050 Ti die beiden am weitesten verbreiteten Grafikkarten sind. Mit der Geforce GTX 1660 (Test) gibt es einen Nachfolger des größeren Modells, für die kleinere folgt einer noch im April 2019: Die Geforce GTX 1650 kommt ohne Stromstecker aus und soll weniger als 200 Euro kosten.

Erste Render-Bilder, die von Videocardz veröffentlicht wurden, zeigen Karten von Gainward/Palit(öffnet im neuen Fenster) und von Zotac(öffnet im neuen Fenster). Den Modellen gemein ist der Verzicht auf einen zusätzlichen Stromanschluss, sie nutzen nur den PEG-Slot (PCI Express for Graphics), um die Leistungsaufnahme zu erfüllen. Folgerichtig sollten alle Varianten, selbst die übertakteten, weniger als 75 Watt benötigen.

Spezifikationen der Geforce GTX 16xx
GTX 1660 TiGTX 1660 SuperGTX 1660GTX 1650 SuperGTX 1650GTX 1630
GPUTU116-400-A1TU116-300-A1TU116-300-A1TU116-250-KB-A1TU117-300-A1TU117-150-KA-A1
ALUs1.5361.4081.4081.280896512
TMUs968888805632
Basis/Boost1.500/1.770 MHz1.530/1.785 MHz1.530/1.785 MHz1.530/1.725 MHz 1.485/1.665 MHz1.740/1.785 MHz
Speicher6 GByte GDDR66 GByte GDDR66 GByte GDDR54 GByte GDDR64 GByte GDDR54 GByte GDDR6
Interface192 Bit @ 6 GHz192 Bit @ 7 GHz192 Bit @ 4 GHz128 Bit @ 6 GHz128 Bit @ 4 GHz64 Bit @ 6 GHz
ROPs484848323216
Board Power120 Watt125 Watt120 Watt100 Watt75 Watt 75 Watt
Stromstecker8P8P8P6Pkeinerkeiner
Launchpreis300 Euro (280 USD)245 Euro (230 USD)225 Euro (220 USD)170 Euro (160 USD)160 Euro (150 USD)(?)

Technisch basiert die Geforce GTX 1650 auf dem TU117 genannten Chip, der wiederum die aktuelle Turing-Architektur von Nvidia verwendet. Die weist unter anderem Verbesserungen bei den Shader-Einheiten und dem Speicherinterface auf, was sie pro Takt schneller macht als die Pascal-Technik der Vorgänger. Die Geforce GTX 1650 nutzt 128 Bit, daran hängen 4 GByte GDDR5-Videospeicher. Offenbar stecken 896 Rechenkerne im Chip, weshalb wir davon ausgehen, dass sich die Karte zwischen einer Geforce GTX 1050 Ti (768 ALUs) und einer Geforce GTX 1060 (1.280 ALUs) einsortieren dürfte.

AMD bietet für unter 150 Euro die Radeon RX 570 (Test) an, entweder mit 4 GByte oder mit 8 GByte. Wer mit 1080p-Auflösung spielt, kommt üblicherweise für flüssige Bildraten mit der geringeren Speichermenge aus. Einige Titel wie Resident Evil 2 stottern bei maximalen Textur- und Schatteneinstellungen, weshalb 8 GByte statt 4 GByte die gut 20 Euro Aufpreis durchaus wert sind. Dafür benötigt eine Radeon RX 570 mit 160 Watt mehr als doppelt so viel Energie wie eine Geforce GTX 1650.


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